6. und 7. Mai 2017 – Sieben Minuten nach Mitternacht

Hi Fans,

wie ihr sicher wisst, bin ich ein grosser Fan des Horror- und Fantasykinos. Einer der besten Filme dieses Fantasygenres war sicherlich „Das Waisenhaus“ aus dem Jahre 2007. Das mexikanisch/spanische Horrorfilm-Drama wurde damals mit mehreren Goyas, dem „Cinema Writers Circle Award“ sowie mit dem „International Fantasy Film Award“ ausgezeichnet. Der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona wurde mit diesem Streifen weltbekannt und ging nach Hollywood, um mit dem packend gespielten Katastrophenfilm „The Impossible“ (2012) einen Blockbuster in die Kinos zu bringen 🙂

Am Donnerstag ist nun der neue Juan Antonio Bayona Film „Sieben Minuten nach Mitternacht“ europaweit angelaufen. Der 42jährige Filmemacher konnte für seine neueste Arbeit tolle Schauspieler wie Lewis MacDougall, Sigourney Weaver und Felicity Jones gewinnen. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ erzählt die Geschichte des siebenjährigen Conor, der mit der Krankheit seiner Mutter und dem Mobbing seitens seiner Mitschüler nicht klarkommt. Um der Realität zu entfliehen, flüchtet er sich in eine fantastische Welt voller Monster und Märchen …

Ich werde heute mit Mitbewohnerin Bärbel, Cousin Bernd und Freundin Marlene ins Kino gehen und hoffentlich einen tollen Film sehen. Die Kritiker waren von „Sieben Minuten nach Mitternacht“ jedenfalls begeistert …

Mit Reinhard habe ich auch schon telefoniert.
Der Rentner hat gestern mit Edelbert, Frau Pontecorvo und seinen Verwandten „Cinco de Mayo“ gefeiert und anscheinend zu tief ins Glas geschaut. Deswegen wird er heute einen Ruhetag einlegen und keinen Finger krümmen 🙂

Okay, jetzt muss ich mich aber sputen.
Ich wünsch‘ euch ein tolles und hoffentlich auch sonniges Wochenende.
Sandra

29. und 30. April 2017 – Bye-Bye Man

Hallo Leute,

wie ihr sicher wisst, wird Pfingsten in diesem Jahr ziemlich spät gefeiert.
Die Schüler in Bayern haben vom 6. bis zum 16. Juni Schulferien und viele Mitarbeiter im Münchner Kreisverwaltungsreferat nehmen Urlaub, um mit ihren Familien zu verreisen. Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die Feiertage am 6. Juni sowie am 16. Juni auszunutzen und kurzerhand nach Florida zu fliegen.


Vielleicht fliege ich bald nach Florida

Es würde mir gut tun, endlich wieder abschalten zu können und mir die Sonne im Sunshine State auf die Haut brennen zu lassen. Mit Reinhard habe ich mittlerweile auch telefoniert und erfahren, dass ich im Willoughby Drive herzlich Willkommen bin. Vielleicht habe ich dann auch das Vergnügen, Guido zu treffen. Schliesslich hat Reinhards Neffe in einem Brief angekündigt, während dieses Sommers nach Florida zu kommen, um sich für seine Taten zu entschuldigen 🙂

Übrigens wird mein Vermieter in zwei Wochen auch verreisen. Am 14. Mai fliegt er mit Edelbert und Hund Dixon nach San Francisco. Es ist nicht nur ein kurzer Aufenthalt in SFO, sondern auch ein mehrtägiger Abstecher zur weltbekannten Berkeley Universität geplant. Dort hat Prof. Kuhn viele Jahre gelehrt und auch gelebt. Die alten Männer werden während ihres Aufenthalts im Gästehaus der Studentenverbindung „Alpha Gamma Omega“ wohnen und ehemalige Kollegen des Professors treffen 🙂

Nun habe ich aber genug geschrieben.
Ich werde mich nun aufbrezeln und mir im Kino den neuangelaufenen Horrorthriller „The Bye-Bye Man“ anschauen.

Ich wünsche euch allen eine tolle Woche!
Sandra

27. April 2017 – Filmvergnügen

08.00 Uhr Ich öffne die Augen und fühle mich prima. Um für beste Stimmung am frühen Morgen zu sorgen, aktiviere ich die ECHO Lautsprechersäule und eile spornstreichs nach draussen, um an Hund Dixons Seite die Morgengymnastik zu absolvieren. Nebenher mache ich mir eigene Gedanken und ringe mich dazu durch, meine Verwandten am Abend in die kleine Villa einzuladen.


Meine kleine Villa

08.30 Uhr Nachdem ich meine Glieder gelockert habe, kredenze ich dem Vierbeiner einen Kauknochen und verschwinde in der Nasszelle. Zudem telefoniere ich mit Edelbert sowie meinen Verwandten und gebe zu Protokoll, dass ich sie am Abend zum Grillvergnügen erwarte. Mein Bruder ist hellauf begeistert und schlägt vor, dass wir uns nach dem Essen einen Film auf der Grossbildleinwand anschauen könnten – das ist eine hervorragende Idee.
09.30 Uhr Bevor ich zum Supermarkt kruse, verzehre ich eine Portion „Kelloggs Crunchy Nut“ mit frischer Muh. Dazu trinke ich vier Tassen brühfrischen Kaffee und komme zu dem Schluss, dass Schoppen in Gesellschaft viel mehr Spass bereitet. Ruckzuck beende ich das Frühstück und statte Frau Pontecorvo einen Besuch ab. Die Perle freut sich und folgt mir plappernd zum Auto – das klappt wieder wie am Schnürchen.
10.00 Uhr Wenig später sitzen wir im Chevrolet und vereinbaren, dass wir am Abend den Gästen nicht nur Grillgut, sondern auch einen hausgemachten Krautsalat vorsetzen werden. Meine Nachbarin leckt sich die Lippen und beteuert, dass sie im Rezeptbuch ihrer Oma blättern und die Beilage selbst zubereiten wird – das hört man gerne.
10.30 Uhr Dreissig Minuten später finden wir uns in der Markthalle am Golden Gate Parkway wieder und machen einer Seniorin mit blauen Haaren einen Einkaufswagen streitig. Danach schlendern wir entspannt durch die breiten Gänge und laden neben tiefgefrorenen Kartoffelspalten aus dem Hause McCain, etlichen Weinflaschen sowie T-Knochen Schnitzel (unlöblich: T Bone Steaks), auch lustige Knabbereien in den Wagen – da kommt Freude auf.


Bei Katze Land kommt Stimmung auf

11.30 Uhr Um insgesamt 147 Dollars erleichtert, verlassen wir das Geschäft und verfrachten die schweren Einkaufstüten auf die Ladefläche des PS-strotzenden SUV. Im Anschluss treten wir die Heimfahrt an und frönen dem Qualitätsprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land).
12.15 Uhr Endlich bin ich wieder daheim und werde Zeuge, wie der Gärtner die Grünfläche hinter meinem Zuhause mäht. Wie es sich gehört, winke ich Herrn Leonardo zu und bitte ihn, auch die Mangroven auf ein rechtes Mass zu bringen. Der Knecht nickt eifrig und unterbreitet, dass er die Arbeit in Kürze beenden wird – das ist mir Wurst.
13.00 Uhr Nachdem ich die Lebensmittel im Eiskasten verstaut habe, schiebe ich eine Tiefkühlpizza ins Ofenrohr. Ferner nehme ich meine reichhaltige Filmsammlung in Augenschein und lasse den Rüden wissen, dass wir uns den Abend mit der sehenswerten Hollywoodproduktion „Der Soldat James Ryan“ versüssen werden.
14.00 Uhr Nach dem reichhaltigen Mittagessen bette ich mich im Wohnzimmer zur Ruhe und verabschiede mich ins Schlummerland, in das träumende Kinder reisen, um Abenteuer zu bestehen.


Ein reichhaltiges Mittagessen darf nicht fehlen

15.00 Uhr Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und werde beim Blick aus dem Fenster auf die vorlauten Nachbarskinder Emily und Francis aufmerksam. Natürlich beobachte ich die Bälger skeptisch und sehe, wie sie mit einem Stock im künstlich angelegten Teich stochern. Um der Sache auf den Grund zu gehen, laufe ich nach wildgestikulierend draussen und stelle die Kinder zur Rede. Francis deutet schmunzelnd ins kniehohe Wasser und erzählt, dass die handzahme Echse Billy gerade eine Eidechse verspeisst hat. Ich zucke mit den Schultern und ziehe mich vogelzeigend in die kleine Villa zurück, um das wertvolle Porzellangeschirr hervor zu holen.
15.30 Uhr Nachdem ich den Esstisch eingedeckt habe, befülle ich den Grill mit Holzkohle auf und vergesse auch nicht, Grillanzünder bereitzulegen. Anschliessend mache ich mich in der Küche nützlich und beträufle das Fleisch mit etwas Olivenöl – wie gut das duftet.
16.00 Uhr Als ich ein französisches Stangenbrot aufschneide, pocht Frau Pontecorvo an die Terrassentüre. Ich winke die Dame herein und informiere, dass meine Verwandten in einer Stunde auf der Matte stehen werden. Die kleine Frau von nebenan stellt eine Schüssel Krautsalat auf dem Küchentresen ab und meint, dass sie nun ein Schluck Schaumwein vertragen könnte – wie wahr.


Ich proste Frau Pontecorvo redlichst zu

17.00 Uhr Just als ich die Steaks auf den zischenden Grillrost lege, treffen meine Verwandten ein. Auch Edelbert lässt nicht lange auf sich warten und überreicht mir ein Exemplar des erst kürzlich erschienenen Zukunftsfilms „Arrival“. Darüber hinaus vernehmen wir, dass dieser Streifen mit unzähligen Kritikerpreisen überschüttet wurde und längst als Klassiker des Genres angesehen wird – wie schön.
17.45 Uhr Wir beissen kraftvoll zu und plaudern angeregt über Dies und Das. Georg legt besonders gute Laune an den Tag und berichtet, dass er in der kommenden Woche einen weiteren Ausflug im WINNEBAGO TRAVATO unternehmen wird. Maria schlägt in die gleiche Kerbe und plappert, dass sie 200 Meilen durch Florida rasen und „Gatorland“ in Orlando besuchen werden. Ich mache grosse Augen und bringe heraus, dass Besucher in besagten Reptilienpark mehrere Hundert Alligatoren und sogar Schlangen beäugen können – wie furchtbar.

19.00 Uhr Als die Sonne hinter einer hochgewachsenen Palme verschwindet, nehme ich den Filmprojektor in Betrieb und werfe bunte Bilder auf die Leinwand. Zudem kredenze ich den Anwesenden süffiges Budweiser und komme in den Genuss, in das Leben der Wissenschaftlerin Louise einzutauchen, die vom amerikanischen Militär mit der Aufgabe betraut wird, die Landung zwölf mysteriöser Raumschiffe zu untersuchen – so ein Schmarrn.
21.00 Uhr Nach zwei Stunden flimmert der Abspann über die Leinwand und ich komme zu dem Ergebnis, dass „Arrival“ kaum spannende Momente geboten hat.
21.30 Uhr Schlussendlich begleite ich die Gäste zur Türe und merke an, dass der Abend wunderschön war. Frau Pontecorvo haucht mir zum Abschied ein Bussi auf die Wange und lädt mich für Morgen zum Frühstück ein.
22.00 Uhr Fix und foxi rufe ich Dixon ins Haus und lösche sämtliche Lichter. Danach ziehe ich mich ins Schlafzimmer zurück und falle gähnend ins Bett. Gute Nacht.

12. April 2017 – Happy Birthday Ed O’Neill

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Bild: iDominick / CC BY-SA 2.0

Sehr geehrter Leser,

heute am 12. April 2016 feiert der amerikanische Film- und Seriendarsteller Edward Leonard O’Neill seinen 71. Geburtstag.

Der gute Mann erblickte am 12. April 1946 im ländlichen Youngstown im Bundesstaat Ohio das Licht der Welt. Schon in jungen Jahren hegte der Sohn irischer Einwanderer den Herzenswunsch, ein Profisportler zu werden. Als er mit 23 Jahren von den „Pittsburgh Steelers“ zu einem Football Training eingeladen wurde, musste er jedoch erkennen, dass sein Talent kaum für den Profibereich ausreicht. Schlussendlich fasste er den Entschluss, als Stahlarbeiter und Gebrauchtwarenhändler seine Brötchen zu verdienen. Nebenher agierte er für viele Jahre als Laiendarsteller am „Youngstown Theater“.

Im Sommer 1977 war er seines tristen Lebens überdrüssig und zog kurzerhand nach New York, um sich für die Broadway Produktion „Knockout“ zu bewerben. Edward O’Neill wurde prompt engagiert und schaffte es, in den folgenden Jahren weitere Musical- und Theaterrollen am Broadway zu ergattern. Ferner bekam er auch die Chance, bei internationalen Filmproduktionen wie „Cruising“ (1980), „Die Hunde des Krieges“ (1981) sowie der Fernsehserie „Miami Vice“ (1984) mitzuwirken.

Als ihm im Winter 1986 die Hauptrolle für die FOX Serie „Married with Children“ angeboten wurde, konnte keiner ahnen, dass dieses Fernsehspiel über 259 Episoden laufen und Ed O’Neil zu einem der bekanntesten Schauspieler der Welt machen würde. In der besagten Serie schlüpfte Ed O’Neil für 11 Jahre in die Rolle des frustrierten Schuhverkäufers Al Bundy, der sich mit seiner kaufsüchtigen Frau Peggy und den missratenen Kindern Kelly und Bud herumschlagen muss.

Die Serie wurde bis 1997 mit grossem Erfolg produziert und machte auch den Fernsehsender FOX in aller Welt bekannt. Wegen zu hoher Gagenforderungen der Hauptdarsteller wurde das Sendeformat im Sommer 1997 leider eingestellt.

In den folgenden Jahren brillierte Ed O’Neill in diversen Lichtspielhauserfolgen sowie dem fiktiven Dokuspiel „Modern Family“, das seit 2009 auf ABC zu sehen ist.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

10. April 2017 – Der Aktienmarkt hat zugelegt

08.00 Uhr Ich hüpfe pünktlich um 8 Uhr aus dem Bett und stosse die Terrassentüre auf. Weil ich von meinen Verwandten im Lowbank Drive erwartet werde, rudere ich kurzentschlossen mit den Armen und ziehe es vor, anschliessend in der Nasszelle zu verschwinden.
08.30 Uhr Um meine Familienmitglieder nicht warten zu lassen, verzichte ich ausnahmsweise auf ein Wirbelbad und dusche mich stattdessen kalt ab. Darüber hinaus rasiere ich mir die Bartstoppeln ab und vergesse auch nicht, meine Haare mit einem Pflegeprodukt aus dem Hause „Schwarzkopf“ zu waschen – wie gut das duftet.


Ich rasiere mich redlichst

09.15 Uhr Kurz nach dem Neunuhrläuten beende ich den Waschvorgang und schlüpfe in modische Freizeitkleidung. Danach halte ich nach Dixon Ausschau und stelle fest, dass sich der Rüde auf Frau Pontecorvos Terrasse tummelt. Meine Nachbarin winkt mir aufgeregt zu und lädt mich ein, ihr beim Frühstück Gesellschaft zu leisten. Ich schlage die Einladung jedoch aus und informiere, dass mich Georg und Maria erwarten. Meine Bekannte ist begeistert und sagt, dass sie mich kurzerhand begleiten wird – das hat gerade noch gefehlt.
09.45 Uhr Nachdem ich mit Edelbert telefoniert und ihn ebenfalls zum Frühstück eingeladen habe, eile ich mit einem lustigen Lied auf den Lippen zum PS-strotzenden SUV. Frau Pontecorvo folgt mir plappernd und meint, dass wir zuerst den „Circle K“ Supermarkt ansteuern und für Maria einen Blumenstrauss besorgen sollten – papperlapapp.


Das Ferienhaus meiner Verwandten

10.30 Uhr Wenig später kommen wir vor dem Ferienhaus zum Halten und werden von Georg herzlich Willkommen geheissen. Mein Bruder lotst uns zuvorkommend zum Schwimmbecken und setzt uns darüber in Kenntnis, dass uns auch Herr Wang Gesellschaft leisten wird – das ist phantastisch.
11.00 Uhr Nachdem Edelbert zu uns gestossen ist, fährt meine Schwägerin eine lustige Platte mit luftgetrocknetem Parmaschinken auf. Ausserdem verwöhnt uns die Dame mit Rühreiern und frischen Früchten. Georg schmatzt laut und sagt, dass er diese Orangen gestern auf dem Gemüsemarkt am Hafen eingekauft hat – wie schön.
11.30 Uhr Während ich kraftvoll zubeisse, erzählt Frau Pontecorvo von ihrem Abstecher nach Jacksonville und animiert meine Verwandten, ihren Aufenthalt zum Anlass zu nehmen, um ebenfalls die schöne Stadt an der Mündung des St. Johns River zu besuchen. Ich komme aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus und merke an, dass Jacksonville kaum Sehenswürdigkeiten bietet. Ferner gebe ich zu Protokoll, dass besagte Gemeinde industriell geprägt ist und eine hohe Kriminalitätsrate aufweist. Georg beruhigt mich redlichst und meint, dass er sich eigene Gedanken machen und am Nachmittag im Internetz über Jacksonville recherchieren wird – wie unlöblich.


Herr Trump macht einen hervorragenden Tschob

12.00 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, kommt Herr Wang auf Donald Trump zu sprechen und meint, dass der 45. Präsident bisher eine sehr gute Figur abgibt. Georg schlägt in die gleiche Kerbe und rechnet vor, dass seit Donald Trumps Amtsantritt der Aktienmarkt um 10 % zugelegt hat. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die deutsche Regierung und lege anschaulich dar, dass Angela Merkel alles falsch macht und noch immer unzählige Einwanderer aus der islamischen Welt nach Deutschland lockt – wo soll das noch hinführen.
12.30 Uhr Zum Abschluss des Frühstücks tischt Maria gefrorenen Joghurt (unlöblich: Frozen Yoghurt) auf und lädt uns ein, am Abend mit ins Lichtspielhaus zu kommen. Georg reibt sich die Hände und verrät, dass er es kaum noch erwarten kann, die neue King Kong Verfilmung „Skull Island“ (löblich: Totenkopf Insel) zu sehen – wie unlöblich.

14.00 Uhr Da Herr Wang zum „Naples Manor Motel“ krusen, und Edelbert am Nachmittag im Buchgeschäft seines Vertrauens stöbern möchte, beenden wir die kleine Feier. Gutgelaunt scheuche ich den Vierbeiner zum Auto und animiere Georg und Maria, morgen früh im Willoughby Drive vorstellig zu werden. Im Anschluss trete ich das Gaspedal bis zum Anschlag durch und bringe Frau Pontecorvo sicher nach Hause.
14.45 Uhr Zurück in der kleinen Villa, falle ich erschöpft aus das Wohnzimmersofa und lege die Beine hoch. In Sekundenschnelle döse ich ein und träume von meinem letzten Aufenthalt im grossen Apfel – das war prima.
15.45 Uhr Nach einer Stunde rolle ich mich vom Kanapee und verspüre kaum Lust, die Anschnurseelsorge zu erledigen. Ich zucke mit den Schultern und fordere Dixon auf, mich bei einem Spaziergang zu begleiten. Der Rüde lässt sich nicht zweimal bitten und folgt mir brav zum „La Playa“ Golfplatz – da kommt Freude auf.
16.45 Uhr Mit knurrendem Magen schliesse ich die Haustüre auf und bereite das Nachtmahl vor. Um nicht stundenlang am heissen Herd stehen zu müssen, verfrachte ich eine TOMBSTONE Tiefkühlpizza ins vorgeheizte Backrohr und zaubere dazu einen vitaminreichen Gurkensalat.


Es gibt Pizza – Hurra!

18.00 Uhr Nach der Stärkung schalte ich die Glotze ein und mache mich auf FOX über Neuigkeiten aus allen Teilen der Welt schlau. Unter anderem erfahre ich, dass am Wochenende das Osterfest ansteht – wie aufregend.
19.00 Uhr Nachdem mich die bildhübsche FOX Moderatorin auf den aktuellen Stand gebracht hat, wechsle ich auf den Filmkanal AMC und schaue mir den deutschen Spielfilm „Toni Erdmann“ an. Ich staune nicht schlecht und kann während der folgenden 120 Minuten nicht verstehen, warum diese lächerliche Schmierenkomödie für einen Oscar in der Kategorie „bester ausländischer Spielfilm“ nominiert wurde. HEUREKA – diesen Unsinn muss man gesehen haben.
21.15 Uhr Als endlich der Abspann über die Mattscheibe flimmert, beende ich den Fernsehabend und rufe Dixon ins Haus. Zu guter Letzt lösche ich sämtliche Lichter und lege mich schlafen. Gute Nacht.