31. Oktober 2016 – Halloween – Ich sage NEIN !

halloween

Sehr verehrte Damen und Herren,

das alljährlich am 31. Oktober stattfindende Halloween Fest ist ein heidnischer Volksbrauch aus der Zeit der gottlosen Kelten.

Wie jedes Kind weiss, bedeutet Halloween wörtlich Übersetzt „Allerheiligen“. Angeblich kehren in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die gepeinigten Seelen der Toten auf die Erde zurück, um für Schrecken und Unordnung zu sorgen – wie furchtbar.

Während Halloween in Amerika ein Fest der Familie und vor allem der Kinder ist, wird es in Deutschland von unseriösen Geschäftemachern immer mehr kommerzialisiert. Unter anderem werben geldgierige Tanzlokalbetreiber mit Halloween und animieren Jugendliche, an gefährlichen Kostümparties teilzunehmen. Dieses Verhalten führt dazu, dass schon die Kleinsten Alkohol sowie Drogen konsumieren und gewalttätig werden.

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An Halloween werden Drogen konsumiert

Das renommierte Forschungszentrum Kuschmelka (München) teilte mir in diesem Zusammenhang mit, dass im letzten Jahr in Deutschland während des Halloweentreibens ein Gesamtschaden von 7 Milliarden Euros entstanden ist. Marodierende Jugendliche machten es sich zur Aufgabe, verfaulte Eier gegen Wohnhäuser, Kirchen und Bildungseinrichtungen zu schleudern. Darüber hinaus kam es in den Grossstädten zu Massenschlägereien, verheerenden Verkehrsunfällen und entgleisten S- sowie U-Bahnen.

Um diesem Missstand Herr zu werden, sollte die Bundesregierung schnellstmöglich die Gesetze ändern und ein generelles Ausgangsverbot für Minderjährige erlassen.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

31. Oktober 2015 – Halloween – Ich sage NEIN !

halloween

Sehr verehrte Damen und Herren,

das alljährlich am 31. Oktober stattfindende Halloween Fest ist ein heidnischer Volksbrauch aus der Zeit der gottlosen Kelten.

Wie jedes Kind weiss, bedeutet Halloween wörtlich Übersetzt „Allerheiligen“. Angeblich kehren in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November die gepeinigten Seelen der Toten auf die Erde zurück, um für Schrecken und Unordnung zu sorgen – wie furchtbar.

Während Halloween in Amerika ein Fest der Familie und vor allem der Kinder ist, wird es in Deutschland von unseriösen Geschäftemachern immer mehr kommerzialisiert. Unter anderem werben geldgierige Tanzlokalbetreiber mit Halloween und animieren Jugendliche, an gefährlichen Kostümparties teilzunehmen. Dieses Verhalten führt dazu, dass schon die Kleinsten Alkohol sowie Drogen konsumieren und gewalttätig werden.

kristelmess
An Halloween werden Drogen konsumiert

Das renommierte Forschungszentrum Kuschmelka (München) teilte mir in diesem Zusammenhang mit, dass im letzten Jahr in Deutschland während des Halloweentreibens ein Gesamtschaden von mehreren Milliarden Euros entstanden ist. Marodierende Jugendliche machten es sich zur Aufgabe, verfaulte Eier gegen Wohnhäuser, Kirchen und Bildungseinrichtungen zu schleudern. Darüber hinaus kam es in den Grossstädten zu Massenschlägereien, verheerenden Verkehrsunfällen und entgleisten S- sowie U-Bahnen.

Um diesem Missstand Herr zu werden, sollte die Bundesregierung schnellstmöglich die Gesetze ändern und ein generelles Ausgangsverbot für Minderjährige erlassen.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

30. Oktober 2015 – Halloweenvorbereitungen

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08.00 Uhr Ich werde durch das stimmungsvolle Eric Church Lied „Creepin'“ (löblich: Kriechen) aus einem schönen Traum gerissen. Als ich mir den Schlaf aus den Augen wische, erinnert der WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) Moderator, dass Morgen Halloween gefeiert wird. Ich schnippe mit den Fingern und hüpfe spornstreichs aus dem Bett, um meine müden Glieder auf der Terrasse zu stählen.

08.30 Uhr Nach den Freiübungen schlendere ich pfeifend ins Bad und lasse die Wirbelwanne mit lauwarmen Wasser volllaufen. Nebenher rede ich auf Hund Dixon ein und informiere, dass uns nichts anderes übrig bleiben wird, als die kleine Villa zu schmücken. Immerhin werden Morgen im Minutentakt kreischende Kleinkinder schellen und Süssigkeiten herausfordern – mir bleibt wirklich gar nichts erspart.
09.30 Uhr Als der Minutenzeiger meiner goldenen ROLEX auf halb Zehn zugeht, beende ich das Badevergnügen und steile mein Haar mit BRISK Schmiere auf. Unterdessen fällt mir auf, dass ich nur noch eine einzige Tube im Badezimmerschrank vorrätig habe. Weil ich auf dieses prima Pflegeprodukt nicht verzichten kann, greife ich kurzentschlossen zum Telefon und rufe bei Sandra an.
09.45 Uhr Als sich das unterbelichtete Kind endlich meldet, fordere ich es mit Nachdruck auf, noch heute im Supermarkt vorstellig zu werden und fünf Tuben Haargel einzukaufen. Darüber hinaus bitte ich meine Mieterin, ausserdem vier Pfund echten Bohnenkaffee zu besorgen und mir ein lustiges Paket zu schnüren.
10.00 Uhr Anschliessend brühe ich echten Bohnenkaffee auf und freue mich, als Edelberts schneeweisser JEEP vor meinem Zuhause vorfährt. Selbstverständlich winke ich meinen Bekannten zuvorkommend herein und lade ihn zum Frühstück ein. Ich hole einen weiteren Teller aus dem Küchenschrank und zögere nicht, den schlauen Mann mit Rühreier zu versorgen. Nebenbei komme ich auf das unlöbliche Halloweenfest zu sprechen und kündige an, dass ich nach der Jause in die Hände spucken und die Veranda mit beleuchteten Plastikkürbissen und aufblasbaren Gruselfiguren ausstaffieren werde. Edelbert nickt eifrig und meint, dass er währenddessen den Grill putzen und Vorbereitungen für das Barbecue am Samstag treffen wird – das hört man gerne.

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Mein Zuhause unter Palmen

11.00 Uhr Um nicht noch mehr Zeit zu vertrödeln, beenden wir das Frühstück und eilen in die Garage. Ich händige dem Professor einen Kübel sowie einen Schwamm aus und bitte ihn, nicht nur den Grill, sondern auch den Grillrost zu reinigen. Ferner hole ich die Schachtel mit den Dekorationsartikeln hervor und mache es mir zur Aufgabe, einen ekelerregenden Totenkopf aus Plastik direkt neben die Haustüre zu legen – da kommt Freude auf.
11.45 Uhr Just als ich damit beschäftigt bin, das von Dr. Frankenstein erschaffene Monster aufzublasen, kommt Frau Pontecorvo daher und rät, zur Tankstelle zu krusen und die Gummipuppe mit einem Luftkompressor aufzupumpen. Ich winke demonstrativ ab und erkläre der Perle, dass ich fit wie ein Turnschuh bin und keinen Kompressor benötige. Ausserdem lade ich die Dame zum Grillvergnügen ein und stelle klar, dass sie Morgen gerne einen Salat mitbringen kann.

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Morgen wird Halloween gefeiert

12.15 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, beenden wir die Arbeit. Ich wische mir den Schweiss von der Stirn und nehme mir das Recht heraus, meinen Gästen kühle Budweiser zu servieren – das tut gut.
13.00 Uhr Nachdem sich meine Nachbarin in Richtung Supermarkt verabschiedet hat, lotse ich Edelbert in die Küche und bereite vitaminreiche Käsesandwiches (löblich: Käsebrote) vor. Ausserdem trinken wir weitere Biere und lauschen dem Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY – was kann es schöneres geben.
13.45 Uhr Da Edelbert mit seinem Sohn telefonieren möchte, begleite ich ihn zur Türe und gebe zu Protokoll, dass ich ihn Morgen pünktlich um 17 Uhr erwarte.
14.15 Uhr Nachdem Ruhe und Frieden in der Villa Einzug gehalten haben, lege ich eine kleine Pause ein. Ich strecke genüsslich die Beine aus und döse bald ein, um von meiner Forschungsreise nach Atlantic City zu träumen.

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Ich träume von Atlantic City

15.15 Uhr Ich erwache ausgeruht und fülle meine Hahn und Henne Tasse mit frischem Bohnentrunk auf. Anschliessend nehme ich das Telefon zur Hand und rufe abermals in der alten Heimat an. Diesmal plaudere ich mit Hildegard und erfahre, dass meine Schwester in zwei Tagen das Grab unserer Eltern besuchen wird. Die gute Seele ist den Tränen nahe und setzt mich darüber in Kenntnis, dass am Sonntag Allerheiligen ansteht – wie wahr.
16.15 Uhr Völlig entnervt beende ich das Gespräch und folge Dixon in den Garten. Während der Rüde mit einem Tennisball spielt, wippe ich in der Hollywoodschaukel hin und her und blättere in der „Naples Daily News“ (löblich: Naples tägliche Neuigkeiten). Unter anderem lese ich, dass Scherriff Bradfort vom Bürgermeister wegen seines unerschrockenen Einsatzes gegen die Drogenkriminalität belobigt wurde – wie schön.
17.00 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, den Vierbeiner zu füttern und das Abendessen vorzubereiten. Ich fülle den Napf mit ROYAL CANIN auf und nehme selbst mit einer im Ofen aufgebackenen TOMBSTONE Tiefkühlpizza Vorlieb. Dazu gibt es eine eiskalte Diät Cola in der Dose – das schmeckt.

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Pizza schmeckt prima

18.00 Uhr Nachdem ich in der Küche für Sauberkeit gesorgt habe, lege ich im Wohnzimmer die Füsse hoch und schaue fern. Mein Haustier leistet mir brav Gesellschaft und folgt neugierig den FOX Abendnachrichten.
19.00 Uhr Zur sogenannten „Prime Time“ (löblich: Hauptfernsehzeit) schalte ich auf HBO um und gebe mich dem Spielfilm „Wait Until Dawn“ (auf Deutsch: Warte bis es dunkel wird) hin. Staunend folge ich den Geschehnissen und werde Zeuge, wie eine blinde Frau drei hinterlistige Ganoven zur Strecke bringt – da kommt Spannung auf.
21.00 Uhr Nach 120 nervenaufreibenden Minuten beende ich den Fernsehabend und begleite Dixon noch einmal in den Garten. Danach lösche ich das Licht und falle übermüdet ins Bett. Gute Nacht.

29. Oktober 2015 – Süssigkeiten für die kleinen Quälgeister

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08.00 Uhr Der 302. Tag des Kalenderjahres beginnt und ich werde Zeuge, wie Hund Dixon aufgeregt zur Terrassentüre rennt. Um einen Überblick zu bekommen, stehe ich auf und registriere beim Blick nach draussen, dass sich die handzahme Echse Billy auf der Terrasse eingefunden hat. Missmutig öffne ich die Pforte und mache es mir zur Aufgabe, den Leguan zu verscheuchen.
08.30 Uhr Nachdem das Reptil das Weite gesucht hat, absolviere ich den Frühsport und fasse den Entschluss, demnächst die kleine Villa mit einem zwei Meter hohen Maschendrahtzaun abzusichern.

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Meine schicke Terrasse

09.00 Uhr Während der Vierbeiner herumtollt, verabschiede ich mich in die Nasszelle, um mich bei einem Wirbelbad zu entspannen. Nebenher rasiere ich auch meine Bartstoppeln ab und rufe kurzentschlossen bei meiner Familie in Kanada an. Nach dem zweiten Tuten meldet sich meine Schwägerin und informiert, dass es in Toronto saukalt ist. Ferner bringe ich heraus, dass auch Amanda und James anwesend sind und sich die Wampen mit vitaminreichen Pfannkuchen voll schlagen – das ist wieder typisch.
10.00 Uhr Nach dem Waschvorgang setze ich mich an den Küchentisch und lasse mir ein kleines Frühstück munden. Ausserdem werfe ich neugierige Blicke in die Tageszeitung und lerne, dass in zwei Tagen Halloween gefeiert wird. Ich lege meine Stirn in Falten und komme zu dem Ergebnis, dass ich noch Süssigkeiten für die Nachbarskinder einkaufen muss. Laut seufzend wende ich mich Dixon zu und erinnere, dass am Halloweenabend ständig Quälgeister an meinem Zuhause klingeln, um Bonbons zu erbetteln – das kann ja heiter werden.

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Halloween ist sehr unlöblich

10.30 Uhr Schlussendlich greife ich abermals zum Telefon und rufe bei Edelbert an. Mein Bekannter begrüsst mich herzlich und meint, dass wir uns in dreissig Minuten im PUBLIX Supermarkt treffen können. Ich nicke eifrig und verspreche dem schlauen Mann, dass ich gleich losfahren werde.
11.00 Uhr Pünktlich auf die Minute komme ich mit quietschenden Bremsen vor dem Einkaufsmarkt zum Stehen und habe das Vergnügen, Edelberts Hand schütteln zu können. Bei schweisstreibenden Temperaturen laufen wir in die klimatisierte Halle und verfrachten neben Waren des täglichen Bedarfs auch „Willy Wonka’s Laffy Taffys“, M&M’s sowie gesunde „Butterfinger“ in den Einkaufswagen. Unterdessen redet Edelbert ohne Punkt und Komma auf mich ein und stellt die Behauptung auf, dass in zwei Tagen in der Innenstadt ein sogenannter „Zombie Walk“ (löblich: Zombie Spaziergang) ansteht. Ich staune nicht schlecht und erfahre, dass sich an Halloween Menschen als Untote verkleiden und grölend durch das Zentrum flanieren – wie unlöblich.

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Wir schoppen bei PUBLIX

12.00 Uhr Nach einer Stunde stehen wir an der Kasse und eine übergewichtige Mitarbeiterin fordert mich auf, 130 Scheine oder meine Kreditkarte herauszurücken. Missmutig komme ich der Bitte nach und erkläre meinem Begleiter, dass ich bald im Schuldenturm landen werde.
12.30 Uhr Trotz aller Widrigkeiten lassen wir uns die gute Laune nicht verderben und besuchen als nächstes die angeschlossene Starbucks Wirtschaft. Da ich die Spendierhosen angezogen habe, gebe ich am Tresen zwei grosse Capuccinos sowie köstliche Käsesandwiches (löblich: Käsebrote) in Auftrag.
13.00 Uhr Wir geniessen die Brotzeit in vollen Zügen und schmieden nebenbei Pläne für das Wochenende. Edelbert strahlt über das ganze Gesicht und sagt, dass wir am Samstag ein Barbecue im Willoughby Drive veranstalten könnten – das ist phantastisch.
13.30 Uhr Zurück am Auto, wünsche ich dem schlauen Mann einen schönen Nachmittag. Im Anschluss lasse ich den Motor aufheulen und kruse radiohörend nach Hause.
14.00 Uhr Zurück im Willoughby Drive, schleppe ich die Einkäufe ins Haus und bette mich dann in der guten Stube zur Ruhe. Bald döse ich ein und träume vom anstehenden Weihnachtsfest im Kreise meiner Liebsten.
15.00 Uhr Weil ich längst nicht zum alten Eisen zähle, schwinge ich mich vom Sofa und gehe Anschnur. Pflichtbewusst rufe ich Hilferufe besorgter Eltern ab und bemerke, dass es die junge Generation derzeit besonders bunt treibt. Unter anderem schreibt Frau Kathi W. (44) aus Dresden, dass ihre Tochter (19) den Verstand verloren hat und eine Ausbildung als Tätowiererin anstrebt. Natürlich erhebe ich augenblicklich Einspruch und rate dazu, der Maid eine Frisörlehre schmackhaft zu machen.


Tätüs – Ich sage Nein
(SuicideGirls from Los Angeles, CA, USA (Wikipedia – lizensiert)

16.00 Uhr Nach sechzig Minuten beende ich die Anschnursitzung und schalte Einträge im Gästebuch frei. Anschliessend begleite ich den Rüden in den Garten und kippe mir einen Bourbon hinter die Binde. Just in diesem Augenblick kommt Frau Pontecorvo daher und möchte wissen, ob ich mich wohl fühle. Ich atme tief durch und gebe zu Protokoll, dass mir die viele Arbeit langsam über den Kopf wächst. Meine Nachbarin zeigt Verständnis und kündigt an, dass sie mir beim heutigen Fernsehabend Gesellschaft leisten wird – das soll mir Recht sein.
17.00 Uhr Während Dixon im Garten bleibt, kehre ich in Haus zurück und bereite das Abendessen vor. Ich schwenke Butter in einer Pfanne und zaubere im Handumdrehen köstliche Bratkartoffeln mit Ei und Speck. Dazu gibt es einen farbenfrohen Beilagensalat mit perfekt aufgeschnittenen Zwiebelringen – wie gut das duftet.
18.00 Uhr Wenig später steht Frau Pontecorvo vor dem Haus und überrascht mich mit einem Apfelkuchen. Ich nehme das Backwerk dankbar an und schlage vor, dass wir uns den Abend mit der Serie „Hand of God“ (löblich: Gottes Hand) versüssen könnten. Die Alte reibt sich die Hände und folgt mir gutgelaunt ins Wohnzimmer.

rotwein
Ich nippe am Weinglas

19.00 Uhr Während ich den Kuchen koste und am Weinglas nippe, folgen wir den Geschehnissen in der Glotze und kommen überein, dass das von Amazon produzierte Fernsehspiel durchaus sehenswert ist.
21.00 Uhr Nach zwei Stunden flimmert der Abspann der letzten Folge über die Mattscheibe. Ich betätige gähnend den OFF (löblich: AUS) Knopf auf der neumodernen Fernbedienung und nehme mir das Recht heraus, meinen Gast nach nebenan zu begleiten. Danach werfe ich die Haustüre ins Schloss und falle erschöpft ins Bett. Gute Nacht.

2. November 2015 – Halloween & Allerheiligen

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Hallo Leute,

das Wochenende war echt grauenhaft.
In Bayern wurde am Samstag Allerheiligen gefeiert. Schon Tage vorher waren alle Leute unterwegs, um die Gräber der Verstorbenen zu schmücken und Einkäufe zu erledigen. Ausserdem ging es am Freitag in der Stadt ziemlich rund. Auf Facebook hat ein Unbekannter zu einer öffentlichen Halloween-Party eingeladen und alle User aufgerufen, um 19:00 zum Stadtplatz zu kommen. In der Zeitung war zu lesen, dass sich bis Donnerstag Abend fast 2000 Feierwillige aus ganz Deutschland angekündigt hatten ^^

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Deswegen war die Innenstadt und das Gelände rund um den S-Bahnhof weiträumig abgesperrt. Es waren auch viele Polizisten unterwegs, die jungen Leuten klarmachten, dass es keine Facebook-Party auf dem Hauptplatz geben wird. Letztendlich blieb es aber weitgehend ruhig …

Dafür wurde die Villa im Waldweg und das Haus von Familie Rudolph in der Halloween Nacht mit Eiern beworfen. Ich musste am Samstag Morgen sogar den Dampfstrahler aus der Garage schleppen und die Fassade abspritzen 🙂

Mit Reinhard habe ich heute auch schon telefoniert.
Der Rentner hat Halloween im Willoughby Drive verbracht und sich den Spass erlaubt, das Haus mit Plastikgespenstern zu schmücken und Süssigkeiten an Kinder zu verteilen. Edelbert und Frau Pontecorvo waren zur Halloween Feier auch eingeladen. Spätabends haben sich die alten Leute das amerikanische Drama „Last Exit at Fruitvale Station“ angeschaut und natürlich auch die Uhren um eine Stunde zurückgestellt 🙂

Okay, jetzt ist chillen und fernsehen angesagt. Ich wünsche allen Lesern eine tolle Woche.
Eure Sandra