28. März 2017 – Ein Brief von Guido

08.00 Uhr Ich öffne die Augen und freue mich, einen weiteren Tag unter Floridas Sonne geniessen zu dürfen. Ächzend rolle ich mich aus dem Bett und eile nach draussen, um die Milchflaschen, die Morgenzeitung sowie die Briefpost hereinzuholen. Im Anschluss führe ich auf der Terrasse die Morgengymnastik durch und summe die Melodie von der „launischen Forelle“ – was kann es schöneres geben.
08.30 Uhr Während sich Hund Dixon am Teich vergnügt, lasse ich die Seele bei Wirbelbad baumeln. Unterdessen sehe ich die Post durch und stosse neben unzähligen Werbedepeschen auch auf einen Brief. Ich reisse den Umschlag spornstreichs auf und werde prompt von einer Schwindelattacke heimgesucht.


Das schwarze Schaf der Familie

08.45 Uhr Nachdem sich mein Pulsschlag normalisiert hat, überfliege ich die handschriftlich aufgesetzten Zeilen und ärgere mich sehr über Guidos Frechheiten. Das schwarze Schaf der Familie lässt mich in seinem Pamphlet wissen, dass es aus der Vergangenheit gelernt hat und längst auf den Pfad der Tugend zurückgekehrt ist. Ferner entschuldigt der Kerl sich für seine Taten und schreibt, dass er mir niemals mehr etwas Böses antun wird. Ich komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus und lese weiter, dass der Verbrecher im Sommer nach Amerika ausfliegen und im Rahmen eines persönlichen Gesprächs alle Unstimmigkeiten aus der Welt schaffen möchte – wie unlöblich.
09.30 Uhr Nach dem Badespass schenke ich mir einen Whiskey ein und nehme in der Hollywoodschaukel platz, um den Brief noch einmal zu lesen. Leider wird die Ruhe alsbald durch Frau Pontecorvo gestört. Meine Nachbarin winkt mir aufgeregt zu und lädt mich ein, nach nebenan zu kommen.


Ich ertränke meine Probleme im Alkohol

10.00 Uhr Ich leiste Frau Pontecorvo bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages Gesellschaft und mache mich wortlos über ein Stück Käsekuchen her. Währenddessen redet meine Gastgeberin ohne Punkt und Komma auf mich ein und vertellt, dass sie am Wochenende nach Jacksonville reisen und ihre Freundin besuchen wird. Ich seufze laut und entgegne, dass ich gleich einen Makler kontaktieren und mein Eigenheim zum Verkauf anbieten werde. Darüber hinaus überreiche ich der kleinen Frau Guidos Brief und stelle klar, dass ich in Naples nicht mehr in Sicherheit bin. Meine Tischnachbarin macht grosse Augen und meint, dass ich positiv in die Zukunft blicken und mich mit Guido aussprechen sollte. Ich zeige meiner Bekannten den Vogel und unterbreite, dass ich noch heute mein Ränzlein schnüren und im Reservat der Seminolen Indianer Asyl suchen werde.
11.00 Uhr Wenig später werden wir Zeugen, wie Herr Leonardos verrosteter Pritschenwagen vorfährt. Der muskelbepackte Gärtner rollt seinen Rasenmäher auf mein Grundstück und macht es sich zur Aufgabe, die hochgewachsene Wiese zu trimmen. Zeitgleich schenke ich mir etwas Kaffee nach und mache Frau Pontecorvo auf den Umstand aufmerksam, dass es zwischen mir und Guido niemals eine Aussprache geben wird.


Mein Zuhause unter Palmen

11.45 Uhr Kurz vor dem Mittagsläuten reiche ich meiner Nachbarin die Hand und wünsche ihr einen schönen Nachmittag. Danach kehre ich deprimiert in die kleine Villa zurück und trinke ein kühles Bier. Nebenher tippe ich Edelberts Nummer in die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) ein und erzähle dem schlauen Mann, dass mir Guido einen Brief geschickt hat. Der Professor wird sogleich hellhörig und bittet mich, das Niedergeschriebene vorzulesen. Ich fackle nicht lange und lege anschaulich dar, dass Elsbeths Sohn irgendetwas im Schilde führt. Edelbert gibt mir Recht und meint, dass es angebracht wäre, eine Schrotflinte zu kaufen – das ist gar keine schlechte Idee.
12.30 Uhr Da Dixon langsam unruhig wird, nehme ich ihn an die Leine und breche zu einem lustigen Spaziergang auf. Nebenbei mache ich mir eigene Gedanken und ringe mich dazu durch, mir Rat von meinem Bruder zu holen. Während wir am Zaun des „La Playa“ Golfplatzes entlang spazieren, rufe ich im fernen Toronto an und lasse auch Georg an meinen Problemen teilhaben. Mein Bruder kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und berichtet, dass er am heutigen Morgen ebenfalls ein Entschuldigungsschreiben erhalten hat – wie schrecklich.
13.00 Uhr Nachdem ich erfahren habe, dass meine Verwandten am 3. April in Naples eintreffen werden, beende ich das Gespräch und statte dem Golfvereinsheim einen Besuch ab. Völlig verschwitzt lasse ich mich auf der Terrasse nieder und ordere einen erfrischenden „Arnold Palmer“ sowie einen saftigen Hamburger mit Fritten. Um auch Dixon etwas Gutes zu tun, fordere ich den gestriegelten Kellner auf, etwas Speck aufzutischen.


Ich trinke einen Arnold Palmer

14.00 Uhr Redlichst gestärkt mache ich mich auf den Heimweg und werfe Dixon Stöckchen zu. Zudem blicke ich skeptisch zum Himmel und registriere, dass sich im Westen dunkle Wolken zusammenbrauen – wie unlöblich.
14.45 Uhr Zuhause angekommen, fülle ich den Napf meines Haustiers mit Futter auf und falle dann aufs Kanapee.
15.45 Uhr Ich erwache ausgeschlafen und fülle meine Hahn und Henne Tasse mit Bohnentrunk auf. Anschliessend setze ich mich an den Schreibtisch und recherchiere im Internetz nach einem örtlichen Waffengeschäft, in dem grosskalibrige Schusswaffen feilgeboten werden. Prompt werde ich fündig und fasse den Entschluss, den morgigen Tag zu nutzen, um mir eine Selbstladeflinte aus dem Hause MERCURY zuzulegen.
16.30 Uhr Nachdem ich die Anschnurseelsorge erledigt habe, schenke ich mir ein eiskaltes Budweiser hinter die Binde und schiebe eine Thunfischpizza in den Backofen – wie gut das duftet.
17.30 Uhr Zum Abschluss des Tages telefoniere ich erneut mit Edelbert und lade ihn ein, mich in den nächsten Tagen zum „Smokin‘ Gunshop“ zu begleiten. Edelbert nickt eifrig und sagt, dass er gerne mitkommen wird.
18.15 Uhr Endlich kann ich es mir in der klimatisierten Stube bequem machen und den FOX Abendnachrichten frönen. Der Moderator berichtet über einen heimtückischen Terroranschlag in Afghanistan und meldet, dass feige Talibanheinis in Kabul mindestens 45 Menschen getötet haben.

19.00 Uhr Um auf andere Gedanken zu kommen, nehme ich zur besten Sendezeit mit dem NETFLIX Programm Vorlieb und schaue mir einige Episoden der Serie „Love“ (löblich: Liebe) an. Ich tauche in das Leben der jungen Mickey ein, die trotz intensiver Suche keinen geeigneten Lebenspartner finden will – da kommt Freude auf.
21.00 Uhr Nach zweistündigem Dauerlachen schalte ich die Glotz aus und unternehme mit Dixon einen kleinen Spaziergang durch den Garten. Anschliessend verriegle ich die Haustüre und lege mich ins Bett. Gute Nacht.

22. März 2017 – Erdbeerschüttelgetränke

08.00 Uhr Auch heute ist uns Petrus wohlgesonnen und lässt die Sonne vom Himmel scheinen. Weil Morgenstund‘ sprichwörtlich Gold im Mund hat, hüpfe ich aus dem Bett und trete an die frische Luft, um meine Muskeln zu stählen. Unter anderem schlage ich ein Rad und vergesse auch nicht, mit den Armen zu rudern.


Hund Dixon bekommt einen Kauknochen

08.30 Uhr Im Anschluss hole ich die Tageszeitung herein und nehme die DeLonghi Kaffeemaschine knopfdrückend in Betrieb. Hund Dixon weicht währenddessen nicht von meiner Seite und fordert mich auf, ihm einen Kauknochen ins Maul zu stecken – da kommt besonders grosse Freude auf.
09.00 Uhr Während sich der Rüde im Garten amüsiert, entspanne ich mich bei einem erquickenden Wirbelbad und nehme mir das Recht heraus, dem Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) zu frönen. Unter anderem erfahre ich, dass der aus South Carolina stammende Sangeskünstler Josh Turner vor zwei Wochen sein sechstes Studioalbum „Deep South“ (löblich: Tiefer Süden) herausgebracht hat. Der Radiosprecher überschlägt sich vor Freude und behauptet, dass der Silberling in keiner gutsortierten Musiksammlung fehlen darf. Ich nicke eifrig und fasse den Entschluss, alsbald zum Musikgeschäft meines Vertrauens zu fahren und mir ein Exemplar zu sichern.


Josh Turner – Deep South

10.00 Uhr Ich beende den Badespass und stelle fest, dass gar kein Kaffee in die Kanne gelaufen ist. Stattdessen gibt der futuristische DeLonghi Vollautomat merkwürdige Laute von sich. Ich kratze mich am Kopf und lasse Dixon wissen, dass die Maschine höchstwahrscheinlich gereinigt werden muss. Da ich meine Zeit nicht gestohlen habe, ziehe ich kurzerhand den Netzstecker und scheuche den Vierbeiner zum Nachbarhaus.
10.30 Uhr Frau Pontecorvo begrüsst uns herzlich und lädt uns ein, ihr bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages Gesellschaft zu leisten. Natürlich nehme ich die Einladung an und komme in den Genuss frischzubereiteter Pfannkuchen mit Erdbeerfüllung. Zudem öle ich meinen Hals mit köstlichem Bohnentrunk und erzähle, dass meine Kaffeemaschine den Geist aufgegeben hat. Meine Bekannte blickt skeptisch drei und meint, dass es angebracht wäre, eine Fachwerkstatt zu verständigen – papperlapapp.


Es gibt Pfannkuchen mit Erdbeerfüllung

11.15 Uhr Kurz nach dem Elfuhrläuten beende ich das Frühstück und erkläre meiner Nachbarin, dass ich nun den WAL MART ansteuern und mir das neue Josh Turner Meisterwerk zulegen werde. Frau Pontecorvo wird prompt hellhörig und schlägt vor, dass sie mitkommen und mich zu einem Eisbecher einladen könnte – wie schön.
12.00 Uhr Nach einer kurzweiligen Reise im PS-strotzenden SUV kommen wir mit quietschenden Pneus vor dem WAL MART SUPERCENTER am Juliet Boulevard zum Stehen. Als Kavalier der alten Schule halte ich meiner Begleiterin die Beifahrertüre auf und bitte Dixon, während unserer Abwesenheit brav zu sein. Anschliessend schlendern wir zur Musikabteilung und bemerken, dass viele Künstler in der letzten Zeit mit neuen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Ich fackle nicht lange und nehme nicht nur das neue Josh Turner Album, sondern auch Kompaktscheiben von Alison Krauss und Little Big Town vom Regal – das wird teuer.

12.45 Uhr Nachdem wir einen Abstecher in die Pflegeproduktabteilung gemacht haben, eilen wir zur Kasse und bezahlen die Waren mit frischen Scheinen. Währenddessen kommt Frau Pontecorvo auf ihre Einladung zu sprechen und schlägt vor, dass wir ins benachbarte „Steak’n Shake“ Gasthaus einkehren könnten – wie schön.
13.15 Uhr Wenig später werden wir mit Hund Dixon im Schlepptau an der Essensausgabe der besagten Wirtschaft vorstellig und ordern zwei schmackhafte Erdbeerschüttelgetränke zu je 8 Dollars. Weil das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen darf, gebe ich zudem einen Korb mit Hühnerflügeln (unlöblich: Chicken Wings) in Auftrag. Danach lassen wir uns an einem Tisch mit Ausblick nieder und beissen kraftvoll zu. Frau Pontecorvo legt währenddessen beste Laune an den Tag und möchte wissen, wann meine Verwandten in Naples eintreffen werden. Ich seufze laut und entgegne, dass sich Georg und Maria für Anfang April angekündigt haben.
14.15 Uhr Zurück im Willoughby Drive, verfrachte ich die Josh Turner Kompaktscheibe in die Musikanlage. Während der 39jährige „Music Award“ Gewinner eine verflossene Liebe besingt, mache ich mich an der Kaffeemaschine zu schaffen und wähle per Knopfdruck das automatische Entkalkungsprogramm aus. Die Maschine setzt sich augenblicklich in Gang und fordert mich per Einblendung auf, Entkalkerflüssigkeit in den Wasserbehälter zu füllen.
15.00 Uhr Eine dreiviertel Stunde später habe mein Werk vollbracht und kann wieder köstlichen italienischen Schaumkaffee trinken. Ich gebe mich erleichtert und bette mich fix und foxi auf dem Kanapee zur Ruhe. Bereits nach wenigen Sekunden döse ich ein und träume vom anstehenden Wiedersehen mit meiner Familie.
16.00 Uhr Ich öffne die Augen und bemerke, dass die Anzeige des Aussenthermometers die 100°F (37°C) überschritten hat. Weil es draussen viel zu heiss ist, entschliesse ich mich, keinen Schritt vor die Türe zu tun. Stattdessen stelle ich die Klimaanlage höher und komme der Anschnurseelsorge nach. Ich studiere Depeschen besorgter Eltern und rate einer arbeitsscheuen Kuh aus Wetzlar, sich um einen Tschob zu bemühen.
17.00 Uhr Nach getaner Arbeit gehe ich von der Leine und richte in der Küche eine kalte Wurstplatte an. Dazu gibt es mehrere Scheiben Weissbrot sowie Gurken aus dem Glas – das schmeckt.


Capocollo ist sehr gesund

18.00 Uhr Nachdem ich mir aus dem Kühlschrank eine Flasche Bier geholt habe, beginnt der wohlverdiente Feierabend. Ich mache es mir in der Wohnstube gemütlich und schaue mir interessiert die Nachrichten auf FOX an.
19.00 Uhr Nach einer spannenden Politiksendung wechsle ich das Programm und gebe mich dem SHOWTIME Serienerfolg „The Affair“ hin. Erneut tauche ich in das Leben der jungen Allison ein und werde Zeuge, wie sie vom Selbstzweifel zerfressen wird und sich für den schrecklichen Unfalltod ihres Sohnes verantwortlich macht.
21.00 Uhr Als der Abspann der achten Episode über die Mattscheibe flimmert, betätige ich den „OFF“ (löblich: AUS) Knopf auf der neumodernen Fernbedienung und rufe Dixon ins Haus. Zu guter Letzt lösche ich sämtliche Lichter und lege ich mich erschöpft ins Bett. Gute Nacht.

9. März 2017 – Eine Grillfeier am Wochenende

08.00 Uhr Beschwingt durch stimmungsvolle Alan Jackson Musik hüpfe ich aus dem Bett und reibe mir den Schlaf aus den Augen. Im Anschluss ertüchtige ich mich auf der Terrasse und bemerke, dass mittlerweile die ersten Radieschentriebe aus dem Gemüsebeet schiessen – wie aufregend.
08.30 Uhr Während ich ein Rad schlage, gesellt sich Herr Booth an die Grundstücksgrenze und wünscht mir einen guten Tag. Ich erwidere den Gruss und lasse den hochdekorierten Kriegsveteran wissen, dass ich auch in diesem Jahr lustige Radieschen ernten werde. Mein Nachbar blickt skeptisch drein und erinnert daran, dass am kommenden Sonntag die Uhren umgestellt werden – das soll mir auch Recht sein.


Bald werde ich Radieschen ernten

09.00 Uhr Während meine eingerosteten Knochen vom Sprudelwasser umspült werden, navigiere ich mit dem iPad durch das WINN DIXIE Internetzangebot und erfahre, dass bis zum Wochenende Spare Rips besonders günstig zu haben sind. Ich mache grosse Augen und lasse es mir nicht nehmen, bei Edelbert anzurufen und ihn zu einer Grillfeier am morgigen Abend einzuladen. Mein Bekannter schnalzt mit der Zunge und animiert mich, auch Frau Pontecorvo über die Feierlichkeit in Kenntnis zu setzen.
09.30 Uhr Nach sechzig Minuten steige ich aus der Wanne und nehme in Gesellschaft meines Haustieres die wichtigste Mahlzeit des Tages ein. Unterdessen verrate ich Dixon, dass wir morgen Gäste im Willoughby Drive empfangen und leckeres Grillfleisch fressen werden – das wird phantastisch.
10.15 Uhr Kurz nach dem Zehnuhrläuten scheuche ich den Rüden zum Auto und helfe ihm als vorbildlicher Tierhalter auf die Ladefläche des Chevrolets. Anschliessend presche ich mit quietschenden Pneus von dannen und steuere die fünf Meilen entfernte Markthalle an.


Hund Dixon muss im Auto warten

10.45 Uhr Am Ziel angekommen, lasse ich den Motor laufen und erkläre Dixon, dass er während meiner Abwesenheit brav im Auto warten muss. Danach laufe ich zielstrebig in den klimatisierten Flachbau und bitte eine übergewichtige Fleischfachverkäuferin, sechs Pfund Spare Rips sowie luftgetrocknete Salami aus Italien in eine umweltfreundliche Plastiktüte zu verfrachten – schon jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen.
11.15 Uhr Wenig später zwänge ich mich wieder auf den Fahrersitz des PS-strotzenden SUVs und registriere, dass mein Magen laut knurrt. Um nicht vom Fleisch zu fallen, kruse ich als nächstes zur „Bob Evans“ Gaststätte am Northbrooke Drive, um mir ein opulentes Mittagessen zu gönnen. Eine platinblonde Kellnerin mit stattlicher Oberweite heisst mich herzlich Willkommen und zögert nicht, mir einen vitaminreichen „Farm Burger“ (löblich: Bauernhof Semmel) mit Kartoffelstäben und Salat vorzusetzen – das schmeckt.
12.00 Uhr Redlichst gestärkt bezahle ich die Rechung in Bar und trete zu prima WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) Radioklängen die Heimreise an. Ich beschleunige das Auto auf schwindelerregende 35 Meilen pro Stunde und kann es kaum noch erwarten, am Nachmittag eine ruhige Kugel in der kleinen Villa zu schieben.
12.30 Uhr Zurück im Willoughby Drive, falle ich erschöpft aufs Sofa und lege die Beine hoch. Nach wenigen Sekunden döse ich ein und träume von der anstehenden Grillfeier im Kreise meiner Bekannten.


Mein Zuhause unter Palmen

13.30 Uhr Ich öffne die Augen und verspüre wegen der grossen Hitze wenig Lust, die Anschnurseelsorge zu erledigen. Stattdessen hole ich eine Flasche Bier aus dem Eiskasten und setze mich vor die Glotze, um etwas fernzusehen. Unter anderem verfolge ich auf PBS einer aufschlussreichen Dokumentation über den blutigen Pazifikkrieg und lerne, dass just heute vor 72 Jahren der schwerste konventionelle Bombenangriff aller Zeiten stattfand. Ich staune nicht schlecht und vernehme, dass unzählige amerikanische B-29 Bomber die japanische Hauptstadt Tokio in Schutt und Asche bombten und rund 100.000 Menschen töteten – das ist ja allerhand.
14.30 Uhr Weil Dixon aus dem Fiepen gar nicht mehr herauskommt, betätige ich den „OFF“ (löblich: AUS) Knopf auf der Fernbedienung und breche mit meinem tierischen Mitbewohner zu einem Spaziergang auf. Bei annähernd 90°F (32°C) schlendern wir zum „La Playa“ Golfplatz und halten im hohen Gras nach Golfbällen Ausschau. Der Vierbeiner ist ganz aus dem Häuschen und freut sich, als uns plötzlich Frau Crane mit Nachbarshund Joey begegnet. Wie es sich gehört, tratsche ich angeregt mit der ehemaligen Olympiateilnehmerin und merke an, dass das heisse Wetter sogar den stärksten Rentner aus der Bahn wirft. Die Gute gibt mir Recht und vertellt, dass es am Wochenende noch heisser werden soll – wie unlöblich.


Am Wochenende wird gegrillt

15.30 Uhr Endlich bin ich wieder daheim und kann meine staubtrockne Kehle mit einer weiteren Hopfenkaltschale durchspülen. Unterdessen mache ich mir eigene Gedanken bezüglich der anstehenden Grillfeier und mache es mir zur Aufgabe, Frau Pontecorvo einen Besuch abzustatten. Die kleine Frau lotst mich zuvorkommend in die gute Stube und lässt es sich nicht nehmen, mich zu brühfrischem Bohnenkaffee und Kuchen einzuladen.
16.00 Uhr Während wir romantischer Michael Bolton Musik lauschen und Käsekuchen verzehren, komme ich auf morgen zu sprechen und bitte Frau Pontecorvo, zur Feier des Tages einen Nudelsalat beizusteuern. Meine Nachbarin nickt eifrig und sichert zu, auch ein Fläschchen Schaumwein aus dem Hause Louis Roederer zu spendieren – wie schön.
17.00 Uhr Nachdem ich mich von Frau Pontecorvo redlichst verabschiedet habe, kehre ich in mein bescheidenes Haus zurück und mache mich in der Küche nützlich. Ich verfrachte eine Thunfischpizza in den Backofen und zaubere dazu einen lustigen Karottensalat mit perfekt aufgeschnittenen Zwiebelringen und einer herzhaften Joghurtsauce – das schmeckt.

18.00 Uhr Nach dem Abendessen gehe ich zum gemütlichen Teil des Tages über und informiere mich auf FOX über die Geschehnisse in der Welt.
19.00 Uhr Um etwas Abwechslung zu bekommen, wechsle ich auf den Film- und Serienkanal HBO, um mir das preisgekrönte Drama „Captain Fantastic“ anzuschauen. Das Meisterwerk des jungen Filmschaffenden Matt Ross erzählt aus dem Leben eines Familienvaters, der zusammen mit seiner Ehefrau und den fünf Kindern in den düsteren Wäldern der amerikanischen Nordwestküste lebt – wie aufregend.
21.00 Uhr Nach zweistündiger Spitzenunterhaltung beende ich den Fernsehabend und lösche sämtliche Lichter. Anschliessend streichle ich Dixon über den Kopf und lege mich schlafen. Gute Nacht.

28. Februar 2017 – Jefferson’s Ocean

08.00 Uhr Der letzte Februartag bricht an und ich verspüre ein eigenartiges Kratzen im Hals. Weil ich schon seit jungen Jahren mit Heuschnupfen zu kämpfen habe, eile ich mit schnellen Schritten ins Bad und nehme eine „Piriteze“ Tablette ein. Wie jedes Kind weiss, vertreibt dieses Medikament sämtliche Symptome und bietet einen 24stündigen Schutz – da kommt Freude auf.


Meine Hausapotheke

08.30 Uhr Nachdem ich ein Nasensprüh aus dem Hause „WICK“ verwendet habe, öffne ich die Terrassentüre und lasse Hund Dixon in den Garten hinaus. Anschliessend ziehe ich mich ins Bad zurück und lasse die Seele bei einem Wirbelbad baumeln. Nebenher mache ich mir Gedanken bezüglich Georgs anstehenden Geburtstag und ringe mich dazu durch, im fernen Toronto anzurufen. Nach dem zweiten Tuten habe ich Maria im Rohr und erfahre, dass meine Verwandten ihre angekündigte Reise nach Florida auf Mitte März verschieben müssen. Ich seufze laut und bringe heraus, dass sich mein Bruder eine Grippe eingefangen hat und bis auf Weiteres das Bett hüten muss. Trotz alledem lege ich beste Laune an den Tag und lasse meine Schwägerin wissen, dass ich dem guten Mann zu seinem Ehrentag eine Flasche Bourbon schicken werde.
09.30 Uhr Nach dem Waschvorgang richte ich das Frühstück an und kontaktiere Edelbert. Der Professor freut sich und erklärt sich prompt bereit, mich in eineinhalb Stunden in „Bob’s Liquor Store“ zu treffen. Ruckzuck beende ich das Telefonat und stecke zwei weitere Brotscheiben in den Röster (unlöblich: Toaster).


Meine goldene ROLEX

10.00 Uhr Just als der Stundenzeiger meiner ROLEX auf Zehn zugeht, verlasse ich die kleine Villa und bin überrascht, den Gärtner auf der Einfahrt anzutreffen. Herr Leonardo wünscht mir einen guten Morgen und kündigt an, jetzt den Rasen zu mähen und Unkraut zu jäten. Ich stimme zu und bitte den Heini, auch die Leiter aus der Garage zu holen und die Regenrinne zu reinigen – immerhin habe ich Wichtigeres zu tun.
10.30 Uhr Dreissig Minuten später komme ich mit quietschenden Bremsen vor dem Alkoholgeschäft meines Vertrauens zum Halten. Voller Elan schwinge ich mich aus dem SUV und begrüsse Edelbert per Handschlag. Mein Bekannter schleckt an einem lustigen Erdbeereis und vertellt, dass er sich eine Kiste Weissbier gönnen wird. Ich schlage in die gleiche Kerbe und stelle klar, dass ich ein kleines Vermögen in einen Whiskey investieren werde.


Georg darf sich über einen edlen Whiskey freuen

10.45 Uhr Um nicht noch mehr Zeit zu vertrödeln, betreten wir den Laden und fordern Herrn Bob auf, uns bei der Auswahl zur Seite zu stehen. Der Ladeninhaber lässt sich nicht zweimal bitten und legt mir nahe, eine Flasche „Jefferson’s Ocean“ zu kaufen. Als ich die Augenbrauen nach oben ziehe, präsentiert der Alkoholfachmann ein Fläschchen und erklärt, dass dieser Bourbon in der Kleinstadt Crestwood, KY in Fässer abgefüllt wird und danach per Schiff um die ganze Welt reist. Ich staune nicht schlecht und lerne, dass der Getreideschnaps während seiner fünfmonatigen Reise um alle Kontinente schippert und dabei viermal den Äquator überquert. Natürlich fackle ich nicht lange und animiere Herrn Bob, mir einen Humpen auszuhändigen. Mein Gegenüber schnalzt mit der Zunge und sagt, dass dieser Bourbon selbstverständlich in einer luxuriösen Holzkiste verkauft wird – das ist phantastisch.
11.30 Uhr Nachdem ich 120 Dollars ausgegeben habe, kehren wir zu den Autos zurück und fassen den Entschluss, eine Postfiliale anzusteuern und den Bourbon per Expressversand nach Kanada zu schicken.
12.00 Uhr Zum Mittagsläuten finden wir uns in einem „United States Postal Service“ Geschäft wieder und vernehmen, dass eine 48stündige Expresslieferung nach Toronto mit 25 Dollars zu Buche schlägt. Ich zucke mit den Schultern und mache es mir zur Aufgabe, die Adresse meiner Verwandten auf einen Lieferschein zu kritzeln und die Whiskeykiste in einen luftgepolsterten Postkarton zu verfrachten – wie aufregend.
12.45 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, das Mittagessen einzunehmen. Ich deute in Richtung des zwei Meilen entfernten Zoos und gebe Edelbert zu verstehen, dass es sich anbieten würde, bei „Pizza Fusion“ einzukehren. Der schlaue Mann gibt mir Recht und prescht mit durchdrehenden Pneus von dannen.


Pizza ist sehr vitaminreich

13.30 Uhr Während wir Schinkenpizzas verzehren und unsere Hälse mit Eistee durchspülen, kommt der Professor auf morgen zu sprechen und erinnert, dass am 1. März Aschermittwoch gefeiert wird. Ich werde augenblicklich hellhörig und schlage vor, dass wir am Mittwoch in die Kirche gehen und einen Gottesdienst besuchen sollten.
14.15 Uhr Redlichst gestärkt wünsche ich Edelbert einen schönen Nachmittag und kruse zügig nach Hause. Unterdessen erfreue ich mich am Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) und lasse mir den Fahrtwind durchs Haar wehen – was kann es schöneres geben.
15.00 Uhr Zuhause angekommen, falle ich erschöpft aufs Kanapee und schliesse die Augen. Nach wenigen Atemzügen döse ich ein und sehe mich im Traum auf verstaubte Wanderwege des Appalachian Trails versetzt.


Ich träume vom Appalachian Trail

16.00 Uhr Um nicht den ganzen Tag auf der faulen Haut zu liegen, rapple ich mich auf und lasse mich entspannt in der Hollywood Schaukel nieder. Unter anderem werfe ich prüfende Blicke in die Tageszeitung und informiere mich über die Geschehnisse in der Gemeinde. Zudem tratsche ich angeregt mit Frau Pontecorvo und lösche meinen Durst mit einem süffigen Budweiser – das tut gut.
17.00 Uhr Während Dixon mit Nachbarhund Joey spielt, kehre ich ins klimatisierte Haus zurück und mache mich in der Küche nützlich. Fachmännisch koche ich italienische Langnudeln auf und zaubere dazu eine leckere Pesto Sauce aus dem Glas – das gib ein Festessen.
18.00 Uhr Zum Abschluss des Tages erledige ich die Hausarbeit und setze mich dann in die gute Stube, um den FOX Nachrichten zu frönen und mich über die Oscarverleihung vom Sonntag schlau zu machen.

19.00 Uhr Zur besten Sendezeit wechsle ich auf den Premiumsender HBO und erfreue mich am kunterbunten Zukunftsfilm „Star Trek Beyond“. Im aktuellen Weltraumabenteuer bekommen es Kapitän Körk und der spitzohrige Spock mit einem bösen Ausserirdischen namens Krall zu tun – welch ein Unsinn.
21.00 Uhr Nach zweistündigem Weltraumklamauk beende ich den Fernsehabend und rufe Dixon ins Haus. Zu guter Letzt reguliere ich die Klimaanlage und lösche sämtliche Lichter. Gute Nacht.

20. Februar 2017 – President’s Day

08.00 Uhr Der ECHO Lautsprecher aus dem Hause Amazon weckt mich mit einem stimmungsvollen Jimmy Buffett Lied. Ich rolle mich zu dem Welterfolg „Margaritaville“ aus dem Bett und spiele mit dem Gedanken, den heutigen „President’s Day“ (löblich: Präsidententag) auszunutzen, um mit Hund Dixon einen Ausflug zu unternehmen.
08.30 Uhr Nachdem ich die Morgengymnastik auf der Terrasse absolviert habe, verabschiede ich mich in die Nasszelle und fülle die Wirbelbadewanne mit lauwarmen Wasser auf. Zudem nehme ich die Schwarzbeere zur Hand und rufe kurzentschlossen bei Edelbert an, um ihn zu einer erquickenden Ausfahrt einzuladen. Mein Bekannter sagt prompt zu und erklärt, dass ich ihn gerne um halb Elf abholen kann – das ist phantastisch.


Heute wird der President’s Day gefeiert

09.30 Uhr Voller Vorfreude beende ich das Badevergnügen und eile in die Küche, um Dixons Napf mit ROYAL CANIN Trockenfutter aufzufüllen. Während sich der Rüde auf die Brotzeit stürzt, trinke ich einen Kaffee und verzehre dazu ein grosses Stück Käsekuchen aus dem PUBLIX Supermarkt – schmeckt gar nicht schlecht.
10.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner ROLEX auf 10 zugeht, verlasse ich die kleine Villa und sehe mich mit Frau Pontecorvo konfrontiert. Die Alte von nebenan nimmt mich skeptisch ins Visier und erkundigt sich, ob ich ans Meer fahren will. Ich schüttle entschieden den Kopf und flunkere, dass ich zum Zahnarzt gehen und mich einer schmerzhaften Wurzelbehandlung stellen muss. Bevor meine Nachbarin antworten kann, helfe ich dem Vierbeiner auf die Ladefläche des PS-strotzenden SUV und suche schnell das Weite.


Auch Edelbert hat einen ECHO gekauft

10.30 Uhr Pünktlich auf die Minute komme ich vor Edelberts Wohnsilo im Stadtzentrum zum Halten. Der Professor lässt nicht lange auf sich warten und steigt freudig zu. Anschliessend drücke ich das Gaspedal bis zum Anschlag durch und erfahre, dass Edelbert seit heute ebenfalls ein stolzer ECHO Besitzer ist. Der schlaue Mann schwärmt in den höchsten Tönen und vertellt, dass der sprachgesteuerte Lautsprecher ein sehr nützlicher Begleiter ist. Ich nicke eifrig und erwähne, dass es mit dem AMAZON Produkt sogar möglich ist, Speisen beim „Domino’s“ Pizzalieferdienst zu ordern – da kommt besonders grosse Freude auf.
11.00 Uhr Wenig später tut sich der Golf von Mexiko vor uns auf. Ich drossle die Geschwindigkeit und lasse Edelbert wissen, dass heute der „President’s Day“ gefeiert wird. Mein Begleiter schlägt in die gleiche Kerbe und belehrt, dass dieser Feiertag alljährlich am dritten Montag im Februar begangen wird und an George Washingtons Wiegenfest erinnern soll.


Wir geniessen die Aussicht

11.45 Uhr Nach zwölf Meilen parken wir das KFZ vor dem einladenden „Club of Barefoot Beach“ Hotelkomplex und kehren in die Strandgaststätte ein, um einen Pitcher (löblich: Krug) Budweiser sowie panierte Hühnerflügel (unlöblich: Chicken Wings) mit Kartoffelstäben (unlöblich: Fries) zu ordern.
12.15 Uhr Während wir kraftvoll zubeissen und mit eiskaltem Gerstensaft anstossen, kommt Edelbert auf seinen gestrigen Fernsehabend zu sprechen und erzählt, dass es Dank des AMAZON Videoangebots möglich ist, auch in den Vereinigten Staaten auf deutsche Spielfilme zuzugreifen. Der Professor klopft sich lachend auf die Schenkel und fährt fort, dass er die bayerische Komödie „Schweinskopf al dente“ gesehen hat – wie unlöblich.


Schweinskopf Al Dente

13.00 Uhr Da Dixon langsam unruhig wird, begleichen wir die Rechnung mit mehreren Scheinen und brechen zu einem Strandspaziergang auf. Währenddessen plappert Edelbert ohne Unterlass und setzt mich darüber in Kenntnis, dass es im Januar auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko zu einem Grossbrand gekommen ist. Ich mache grosse Augen und lerne, dass das Feuer schnell gelöscht und eine verheerende Umweltkatastrophe in letzter Sekunde verhindert werden konnte – wie beruhigend.
14.00 Uhr Völlig verschwitzt treffen wir am Auto ein. Ich wische mir den Schweiss von der Stirn und gebe zu Protokoll, dass das schwülwarme Klima sogar den stärksten Rentner aus der Bahn wirft. Um keinen Sonnenstich zu riskieren, steuern wir den Chevrolet ins Zentrum zurück und freuen uns auf einen entspannten Nachmittag.
14.45 Uhr Nachdem ich Edelbert sicher in der Stadtmitte abgesetzt habe, gleite ich zu einem McDonalds Drive-Thru (löblich: Fahr Hindurch) Schalter und ordere einen grossen McFlurry.
15.15 Uhr Zurück in der kleinen Villa, schlüpfe ich aus den schweren Kuhjungenstiefeln und bette mich auf dem Kanapee zur Ruhe. Dixon folgt meinem Beispiel und streckt im Wohnzimmer alle Viere von sich.
16.15 Uhr Nach der Pause nehme ich am Schreibtisch Platz und komme meiner Arbeit als staatlich anerkannter Anschnurseelsorger nach. Pflichtbewusst überfliege ich die elektronischen Depeschen und komme auch heute nicht darum herum, leidgeprüften Erziehungsberechtigten bei schwerwiegenden Problemen zu helfen.
17.15 Uhr Kurz nach dem Fünfuhrläuten begebe ich mich hungrig in die Küche und koche Salzwasser auf. Darüber hinaus kredenze ich auch dem Rüden eine reichhaltige Mahlzeit und fordere ihn auf, nicht zu schlingen.


George Washington feiert Geburtstag

18.00 Uhr Nach der Hausarbeit lege ich in der guten Stube die Beine hoch und informiere mich auf FOX über die Geschehnisse in der Welt. Unter anderem bringe ich heraus, dass in zwei Tagen ein weiterer Gedenktag ansteht. Wie jeder weiss, würde der erste Präsident der Vereinigten Staaten – George Washington – am Mittwoch seinen 285. Geburtstag feiern – wie schön.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit nehme ich mit dem NETFLIX Videoangebot Vorlieb und fröne dem Gruselfilm „I Am the Pretty Thing That Lives in the House“ (auf deutsch: Ich bin die hübsche Sache, die in diesem Haus lebt). Natürlich stellen sich mir prompt sämtliche Nackenhaare auf und ich sehe mich genötigt, auf ein anderes Programm umzuschalten.
21.00 Uhr Nachdem ich mir auf PBS eine Naturdokumentation über possierliche Killerwale angesehen habe, beende ich den Fernsehabend und lösche sämtliche Lichter. Danach rufe ich Dixon ins Haus und falle erschöpft ins Bett. Gute Nacht.