17. April 2018 – Im Naples Beach Hotel

08.00 Uhr Ich öffne die Augen und freue mich, einen weiteren Tag im “The Naples Beach Hotel” erleben zu dürfen. Um nicht den ganzen Vormittag auf der faulen Haut zu liegen, schwinge ich mich aus dem Bett und erkläre Dixon, dass ich mich nun in den Spa-Bereich verabschieden werde. Weil der Rüde traurig dreinschaut, nehme ich spornstreichs das Telefon zur Hand und lasse es mir nicht nehmen, den angebotenen Gassigeh-Dienst in Anspruch zu nehmen. Der zuvorkommend Concierge (löblich: Hoteldepp) nimmt den Auftrag freundlich an und verspricht, dass in wenigen Minuten ein Mitarbeiter an meine Zimmertüre klopfen und mit meinem Haustier einen ausgedehnten Strandspaziergang unternehmen wird – das hört man gerne.

08.45 Uhr Wenig später schlendere ich badebemäntelt in die hauseigene Wohlfühl Oase und entschliesse mich, am Willkommensschalter eine lustige Thai-Massage zu buchen. Alsbald werde ich in einen abgesonderten Raum geführt und sehe mich mit einer ausgebildeten Masseurin namens Olivia (24) konfrontiert. Das fesche Mädchen versorgt mich mit Informationen und beteuert, dass die Massage auch als “Nuat Phaen Boran” (löblich: Massieren nach uraltem Muster) bekannt ist. Ferner bringe ich heraus, dass die aus dem Yoga abgeleiteten Dehn- und Streckbewegungen die Gelenke mobilisieren und die Durchblutung fördern sollen.
09.15 Uhr Nachdem ich mich lauwarm abgeduscht habe, werde ich von Frau Olivia gebeten, mich auf einen Massagetisch zu legen. Natürlich komme ich dem Aufruf anstandslos nach und habe einer knappe dreiviertel Stunde lang das Vergnügen, von Kopf bis Fuss durchgeknetet zu werden. Unterdessen wirkt Fräulein Olivia beruhigend auf mich ein und animiert mich, die Augen zu schliessen und ruhig zu atmen – wie aufregend.
10.00 Uhr Pünktlich zum Zehnuhrläuten werde ich in der lichtdurchflutenden Schwimmhalle vorstellig und springe kopfüber ins kühle Nass. Um meine Muskeln zu stählen, schwimme ich prustend auf und ab und übe mich sogar im Rückenschwimmen – da kommt besonders grosse Freude auf.


Dixon unternimmt einen Strandspaziergang

10.45 Uhr Weil Dixon gegen 11 Uhr von seinem Strandausflug zurück sein wird, schlüpfe ich in meinen Bademantel und zeige mich am Empfang mit einem 5 Dollars Geldschein erkenntlich. Danach fahre ich mit dem Aufzug nach oben und kann es kaum noch erwarten, an der “Poolside Bar” ein verspätetes Frühstück einzunehmen. Zuvor dusche ich mich jedoch kalt ab und vergesse auch nicht, mir die Haare mit einer duftenden Spülung zu waschen.
11.15 Uhr Einige Minuten später pocht ein Hotelknecht an die Türe und unterbreitet, dass er mit Dixon einen Dauerlauf entlang des Golfs unternommen und das Fell des Tieres gebürstet hat. Ich schenke dem Handlanger ein Lächeln und händige ihm etwas Kleingeld aus. Anschliessend setze ich mir meine NY YANKEES Mütze auf und statte der Schwimmbeckenwirtschaft einen Besuch ab.
11.45 Uhr Kurz vor dem Mittagsläuten serviert ein gestriegelter Knecht ein grosses Frühstück (unlöblich: Big Breakfast) und möchte wissen, ob ich Tee oder Kaffee bevorzuge. Ich lege den Zeigefinger an die Unterlippe und wähle eine Tasse Earl Grey (löblich: Graf Grau) mit einem Schuss Zitrone.


Meine Schwarzbeere

12.30 Uhr Während ich mir die wichtigste Mahlzeit des Tages munden lasse, bimmelt plötzlich die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und Edelbert meldet sich im Rohr, um nachzufragen ob ich mich im Hotel wohl fühle. Natürlich lobe ich die Annehmlichkeiten in Naples bester Herberge über den Schellenkönig und kündige an, dass ich den Nachmittag am Strand verbringen werde. Der Professor freut sich und sagt, dass er nun einen Stadtbummeln unternehmen wird – das soll mir auch Recht sein.
13.30 Uhr Nachdem ich mir den Bauch vollgeschlagen habe, schlendere ich zum azurblauen Ozean und bette mich unter einem Sonnenschirm zur Ruhe. Unterdessen jagt Hund Dixon den kreischenden Möwen hinterher und macht es sich zur Aufgabe, die anderen Badegäste scharf anzubellen.
14.30 Uhr Ich erwache ausgeschlafen und ordere bei einem Strandkellner einen süffigen “Green Apple Mule” (löblich: Grüner Apfel Maultier). Dazu gibt es einen Korb Chickenfingers (löblich: Hühnerfinger) mit gekringelten Kartoffelstäben und würziger Sauce. Darüber hinaus bitte ich den Handlanger, mir die aktuelle Ausgabe der “Naples Daily News” (löblich: Naples tägliche Neuigkeiten) auszuhändigen – immerhin muss ich über alles informiert sein.
15.15 Uhr Um keine Langeweile zu bekommen, klatsche ich in die Hände und fordere den Vierbeiner auf, in die Gänge zu kommen und mich zu einem Spaziergang zu begleiten. Während die Sonne unbarmherzlich vom Himmel brennt, vertrete ich mir die Beine und passiere bald den Lowdermilk Park, der mit zwei Spielplätzen und Sitzgelegenheiten aufwartet. Um keinen Hitzeschlag zu bekommen, krame ich etwas Kleingeld aus meiner Hosentasche und leiste mir ein vitaminreiches Eis in der Waffel – schmeckt gar nicht schlecht.


Ich lasse mir ein Eis schmecken

16.00 Uhr Völlig verschwitzt treffe ich im Hotel ein und schleppe mich mit letzter Kraft an die Hausbar. Da meine Kehle ganz ausgetrocknet ist, deute ich zum Zapfanlage und halte den Schankkellner an, mir ein Budweiser zu kredenzen. Zudem betreiben wir Kleingespräche (unlöblich: Smalltalk) und ich lerne, dass Herr Chris (27) nicht nur in dieser Herberge beschäftigt ist, sondern auch Biologie an der Universität in Fort Myers studiert – wie schön.
17.00 Uhr Ein langer und nervenaufreibender Tag neigt sich langsam seinem Ende zu. Weil mir noch der Sand an den Füssen klebt, fasse ich den Entschluss, mir das Abendessen aufs Zimmer liefern zu lassen. Zuvor brause ich mich in der Nasszelle ordentlich ab und creme mir das Gesicht mit einer pflegenden Meersalzsalbe ein.
18.00 Uhr Zum Abschluss des Tages fresse ich einen Cheeseburger und genehmige mir dazu ein kühles Bier aus der Minibar. Nebenher folge ich interessiert den FOX Nachrichten und höre, dass zum Wochenende ein Tiefdruckgebiet über Südflorida ziehen und ergiebigen Regen bringen wird – das ist mir Wurst.
19.00 Uhr Zur sogenannten Prime Time (löblich: Hauptfernsehzeit) wechsle ich auf HBO, um mir den preisgekrönten Kriminalfilm “Seven” (löblich: Sieben) anzuschauen. Beeindruckt folge ich den Geschehnissen und komme prompt zu dem Schluss, dass diese Produktion nicht für Menschen mit schwachen Nerven geeignet ist.
21.00 Uhr Als nach zwei spannungsgeladenen Stunden der Abspann über die Mattscheibe flimmert, atme ich tief durch und schliesse die Augen. Gute Nacht.

29. März 2018 – Ich komme meinen Pflichten nach

08.00 Uhr Weil sich Wolken am Himmel zusammengebraut haben, bleibe ich etwas länger liegen und animiere Hund Dixon, zu mir ins Bett zu hüpfen. Leider wird die himmlische Ruhe nach wenigen Augenblicken durch sehr aggressives Telefonschellen gestört. Zu allem Überfluss meldet sich meine Nachbarin im Rohr und erinnert, dass sie heute zu ihrer Freundin nach Jacksonville krusen wird. Ferner bringt die Perle ein gemeinsames Frühstück ins Spiel und bittet mich, gegen 10 Uhr nach nebenan zu kommen – das werden wir erst noch sehen.


Hund Dixon ist brav

08.30 Uhr Nach dem Telefonat werfe ich die Bettdecke beiseite und schleppe mich gähnend auf die Terrasse, um die Morgengymnastik zu absolvieren. Während ich auf und ab hüpfe, kommt plötzlich Herr Booth an die Grundstücksgrenze und kündigt an, dass er die Vormittagsstunden ausnutzen wird, um den Rasen zu mähen. Ich mache grosse Augen und ermutige den Heini, meine Grünfläche ebenfalls zu mähen – da kommt Freude auf.
09.00 Uhr Um wegen des Dröhnens des Mähers keinen Gehörsturz zu bekommen, ziehe ich mich in die Nasszelle zurück und entspanne mich bei einem erfrischenden Wirbelbad. Nebenher navigiere ich mit dem iPad durchs Internetz und mache mich über die Ostermessen in Naples schlau. Schnell stosse ich auf eine katholische Freiluftveranstaltung, die am kommenden Sonntag um 9:30 Uhr im örtlichen Cambier Park stattfinden wird.


Bald kommt der Osterhase

10.00 Uhr Nachdem ich Edelbert über die Ostermesse in Kenntnis gesetzt habe, beende ich den Badespass und werfe mich in Schale. Anschliessend statte ich meiner Nachbarin einen Besuch ab und leiste ihr bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages Gesellschaft. Frau Pontecorvo fährt Pfannkuchen mit Erdbeeren und Schlagobers auf und plappert, dass sie zeitnah losfahren wird. Zudem bringe ich heraus, dass die kleine Frau mindestens eine Woche in Jacksonville verweilen und sich dort der Kultur hingeben wird. Unter anderem vernehme ich, dass die Weibsbilder Museen besuchen und sogar ins Theater gehen wollen – wie langweilig.


Jacksonville ist eine hässliche Stadt

11.00 Uhr Nach der Mahlzeit überreicht mir Frau Pontecorvo den Zweitschlüssel und fordert mich auf, während ihrer Abwesenheit in ihrem Zuhause regelmässig nach dem Rechten zu sehen. Ich nicke eifrig und verspreche, täglich meinen Pflichten nachzukommen und ein besonderes Augenmerk auf die hochgewachsene Yucca Palme in der guten Stube zu legen. Zu guter Letzt hauche ich meiner Nachbarin ein Bussi auf die Wange und wünsche ihr eine sichere Reise. Danach kehre ich gestärkt in die kleine Villa zurück und mache es mir zur Aufgabe, die lesenswerten Berichte in der “Naples Daily News” (löblich: Naples tägliche Neuigkeiten) zu studieren.
11.45 Uhr Kurz vor der Mittagszeit surrt die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und Edelbert meldet sich in der Leitung. Der schlaue Mann redet ohne Punkt und Komma auf mich ein und erzählt, dass er im “Miromar Outlet Store” ein Schnäppchen ergattern konnte. Ich blicke gelangweilt drein und vernehme, dass mein Bekannter eine WRANGLER Tschienshose für 39 Dollars erstanden hat – jaja
12.15 Uhr Weil mir langsam die Augen zufallen, beende ich das Gespräch und lege im klimatisierten Wohnzimmer die Beine hoch. In wenigen Augenblicken döse ich ein und sehe mich im Traum auf den Appalachian Trail versetzt.
13.15 Uhr Um nicht den ganzen Nachmittag zu verschlafen, stehe ich auf und bereite mir ein Wurstbrot zu. Ausserdem setze ich mich pflichtbewusst an den Schreibtisch, um Depeschen besorgter Heimseitenbesucher abzurufen. Im Zuge der Anschnursitzung rufe ich auch ein streng geheimes Dossier vom Forschungszentrum Kuschmelka (München) ab und lese, dass es in Deutschland angesichts der vielen Wirtschaftsflüchtlinge derzeit drunter und drüber geht. Ich staune Bauklötze und erfahre weiter, dass jeden Monat bis zu 15.000 Flüchtlinge über die sogenannte Balkanroute nach Deutschland gelangen – das ist ja kaum zu glauben.


Blick auf meinen Garten

14.15 Uhr Nachdem ich die Seelsorge beendet habe, fahre ich das Betriebssystem mausdrückend herunter und scheuche Hund Dixon in den Garten. Weil die Rasenfläche ausgedörrt ist, nehme ich kurzerhand den Rasensprenger in Betrieb und vergesse auch nicht, im Petersilienbeet Unkraut zu jäten und Dünger auszubringen.
15.00 Uhr Da die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt, verfrachte ich die Gartenwerkzeuge in die Garage und genehmige mir auf der schattigen Terrasse ein kühles Budweiser – das tut richtig gut.
16.00 Uhr Just als sich Dixon über einen Kauknochen hermacht, flitzt Nachbarhund zum künstlich angelegten Teich und bellt die handzahme Echse Billy an. Wie man sich denken kann, spitzt mein Haustier spornstreichs die Ohren und zögert nicht, sich an Joeys Seite zu gesellen – wie lustig.
17.00 Uhr Nachdem die Vierbeiner ausgelassen getobt haben, rufe ich Dixon ins Haus und richte mir eine Wurstplatte mit hauchdünn aufgeschnittenem Capocollo und Salami an. Dazu gibt es vitaminreiches Weissbrot sowie ein Glas Weisswein aus dem sonnigen Kalifornien – das schmeckt.


Ich beisse kraftvoll zu

18.00 Uhr Nachdem ich mir den Bauch vollgeschlagen und zwei weitere Hopfenkaltschalen getrunken habe, beginnt endlich der angenehme Teil des nervenaufreibenden Tages. Um endlich zur Ruhe zu kommen, mache ich es mir vor dem Flachbildschirm bequem und gebe mich den FOX Nachrichten hin.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit (unlöblich: Prime Time) fröne ich auf NETFLIX abermals der Serie “Everything Sucks” (löblich: Alles ist schlecht) und nehme an den haarsträubenden Abenteuern einiger High School (löblich: Hochschule) Absolventen teil – diesen Mist muss man gesehen haben.
21.00 Uhr Nach zwei Stunden beende ich den Fernsehabend und lösche sämtliche Lichter. Danach ziehe ich mich ins Schlafzimmer zurück und falle übermüdet ins Bett. Gute Nacht.

16. März 2017 – Niagara Fälle

08.00 Uhr Ich erwache ausgeschlafen und bemerke, dass sich Hund Dixon vor dem Bett postiert hat. Wie es sich gehört, schlage ich die Zudecke beiseite und animiere den Rüden, zu mir ins Bett zu hüpfen – das macht Spass.
08.30 Uhr Leider wird die himmlische Ruhe alsbald durch Edelbert gestört. Der Professor pocht an die Gästezimmertüre und erinnert, dass wir in Kürze zu den Niagara Fällen aufbrechen werden. Ich rolle demonstrativ mit den Augen und ziehe es vor, augenblicklich aufzustehen und in der Nasszelle zu verschwinden.
09.30 Uhr Sechzig Minuten später werde ich im Esszimmer vorstellig und freue mich, nicht nur meine Verwandten und Prof. Kuhn, sondern auch James und Amanda anzutreffen. Natürlich wünsche ich den Kindern einen schönen Morgen und zögere nicht, neben meinem Bruder Platz zu nehmen. Mein löblicher Neffe plappert ohne Unterlass und erzählt, dass er die Vormittagsstunden mit seiner Frau im “Eaton Center” verbringen wird. Als ich genauer nachfrage, rückt der Bube mit der ganzen Wahrheit heraus und beteuert, dass sich Amanda neue Klamotten und Schuhe kaufen möchte. In meiner Funktion als Schuhexperte, versorge ich die Dame spornstreichs mit Ratschlägen und lege ihr Nahe, die Finger von unbequemen Stöckelschuhen zu lassen.
10.00 Uhr Just als ich mir etwas Kaffee nachschenke, deutet Edelbert auf seine TIMEX Armbanduhr und meint, dass nun die Zeit gekommen ist, um uns zu verabschieden. Ich stimme prompt zu und rechne vor, dass wir für die 130 Kilometer mindestens 3 Stunden auf der Autobahn zubringen werden. In diesem Zusammenhang verweise ich ausserdem auf den Ontario See und merke an, dass es eine Gaudi werden wird, entlang des Ufers zu fahren.


Der Ontariosee

10.30 Uhr Nachdem ich meine Reisetasche in den JEEP verladen und Dixon auf den Rücksitz geholfen habe, reiche ich meinen Verwandten zum Abschied die Hand und verspreche, dass wir am Montag zurück sein werden. Im Anschluss klemme ich mich winkend hinter das Lenkrad und presche hupend von dannen. Der Professor legt beste Laune an den Tag und rät, der Yonge Strasse gen Süden zu folgen und im Zentrum auf den Gardiner Expressway aufzufahren – wie aufregend.
11.00 Uhr Nach einer halben Stunde wechseln wir auf die Stadtautobahn, die uns blitzschnell in die westlichen Vororte bringt. Edelbert redet ohne Unterlass auf mich ein und berichtet, dass die Schnellstrasse nach dem Politiker Frederick Gardiner benannt wurde, der von 1953 bis 1961 erster Verwaltungspräsident von Toronto und der umliegenden Gemeinden war – das soll mir auch Recht sein.


Toronto muss man einfach gesehen haben

11.30 Uhr Kurz vor Hamilton drossle ich die Geschwindigkeit und lasse meinen Begleiter wissen, dass in dieser Kleinstadt Georgs Tochter Laura lebt. Der Professor schlägt in die gleiche Kerbe und zögert nicht, seinen Photoapparat hervorzuholen und den den Ontario See abzulichten – da kommt besonders grosse Freude auf.
12.00 Uhr Pünktlich zur Mittagszeit finden wir uns am südlichen Ufer des flächenmässig kleinsten der fünf grossen Seen Nordamerikas wieder. Beeindruckt gleiten wir an diversen Weingütern vorbei und lernen anhand von Hinweistafeln, dass in dieser Gegend seit einem Vierteljahrhundert köstliche Rebensäfte produziert werden.
12.45 Uhr Nach 130 zurückgelegten Kilometern erreichen wir unser Ziel und passieren das Willkommensschild der 80.000 Einwohner zählenden Stadt “Niagara Falls”. Weil wir den weltbekannten Wasserfall sehen wollen, krusen wir kurzerhand zum Niagara River und parken das Auto unweit der sogenannten “Horseshoe Falls” (löblich: Hufeisenfälle). Anschliessend nehme ich den Vierbeiner an die Leine und registriere, dass wir nicht die einzigen Touristen sind. Trotz des Andrangs lassen wir uns die gute Laune nicht verderben und schlendern zu einer Aussichtsplattform, um prüfende Blicke auf die 820 Meter breiten Fälle zu werfen – das macht Spass.


Wir besuchen die Niagara Fälle – wie schön

13.15 Uhr Weil es unerträglich kalt ist, machen wir kehrt und fassen den Entschluss, das “Embassy Suites Hotel” anzusteuern und an der Rezeption nach den Übernachtungspreisen zu fragen. Eine blondierte Rezeptionistin begrüsst und herzlich und rechnet vor, dass sie uns pro Zimmer 93 kanadische Dollars in Rechung stellen wird.
14.30 Uhr Erschöpft schleppen wir das Gepäck zum Aufzug und erkennen, dass uns die Perle zwei nebeneinander liegende Räumlichkeiten im fünfzehnten Stock zugewiesen hat. Ruckzuck fahren wir nach oben und freuen und, herrliche Ausblicke auf die Fälle geniessen zu können. Da ich mich vor Müdigkeit kaum noch auf den Beinen halten kann, verabschiede ich den Professor und merke an, dass ich mich nun etwas ausruhen muss. Hund Dixon folgt meinem Beispiel und hüpft ausgelassen aufs Bett, um ebenfalls die Beine auszustrecken – wie schön.
15.30 Uhr Wenig später pocht Edelbert an die Türe und schlägt vor, dass wir nun zur “Journey Behind the Falls” Aussichtsplattform spazieren und einen Blick hinter die Absturzkante der Fälle wagen sollten. Da ich keine Termine im Kalender verzeichnet habe, schlüpfe ich in meine Winterjacke und folge dem schlauen Mann ins Parterre.


Niagara Fälle – Ausflugsboot

16.15 Uhr Nach einem kurzweiligen Spaziergang stehen wir vor dem sogenannten “Table Rock Center” und lernen, dass der Aussichtspunkt nur über einen unterirdischen Stollen sowie einem Aufzug zu erreichen ist. Darüber hinaus sehen wir uns genötigt, 13 kanadische Dollars für den Eintritt zu bezahlen – wo soll das noch hinführen.
17.00 Uhr Schlussendlich stehen wir in gelben Regenmäntel eingehüllt auf der erstes Plattform und sehen aus nächster Nähe, wie das Wasser donnernd herunterrauscht – wie beeindruckend.
18.00 Uhr Da meine Schuhe nass geworden sind, beenden wir den Ausflug und wandern fröstelnd zum Hotel zurück. Zum Abschluss des langen Tages kehren wir in das hauseigene Schnitzelgasthaus ein und nehmen einen Tisch mit Aussicht in Beschlag. Ferner ordern wir bei einem beschürzten Kellner zwei Salate sowie vitaminreiche New York Steaks mit Kartoffeln und Gemüse – schon jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen.


Wir beissen kraftvoll zu

18.45 Uhr Während wir kraftvoll zubeissen, planen wir die nächsten Tage und kommen überein, dass wir morgen den 192 Meter hohen “Skylon Tower” (löblich: Skylon Turm) besichtigen und zudem zur kanadisch/amerikanischen Grenze in Süden krusen sollten – das hört sich verlockend an.
20.00 Uhr Nachdem wir dem Ober knapp 200 Dollars beschert haben, beschliessen wir den nervenaufreibenden Tag an der Bar. Ich spendiere Edelbert ein Langgetränk und informiere, dass ich morgen bis halb 9 schlafen werde.
21.00 Uhr Völlig übermüdet schliesse ich die Zimmertüre auf und nehme mir das Recht heraus, heiss zu duschen. Danach stelle ich dem Vierbeiner eine Schüssel Wasser bereit und falle fix und foxi ins Bett. Gute Nacht.

9. März 2018 – Holzarbeit

08.00 Uhr Ich erwache ausgeruht und werfe mir den Morgenmantel über. Ferner schlüpfe ich in die bequemen Mondschuhe und statte dann meine Schwägerin im Haupthaus einen Besuch ab. Ich treffe die Perle in der Küche an und erfahre, dass Georg und Edelbert mit Hund Dixon zum See spaziert sind, um dort Zigarren zu rauchen. Natürlich rolle ich spornstreichs mit den Augen und kündige an, dass ich mich nun frisch machen werde.


Hund Dixon amüsiert sich in der Wildnis

09.00 Uhr Nach einer warmen Dusche kehre ich in die gute Stube zurück und leiste den lieben Menschen bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages Gesellschaft. Mein Bruder nippt zufrieden am Kaffeebecher und sagt, dass wir nach dem Frühstück das Brennholz in der Scheune verstauen müssen. Edelbert nickt eifrig und wirft ein, dass er nach der Arbeit nach Gilford krusen und in “Mrs. Betty’s Mercantile Shop” süffiges Bier einkaufen wird. Darüber hinaus erfahre ich, dass der Professor auch Vaseline besorgen möchte. Als ich grosse Augen mache, verweist der gute Mann auf seine spröden Lippen und beteuert, dass das eiskalte Wetter für seine empfindliche Haut ganz und gar nicht zuträglich ist. Ich lache laut und stelle klar, dass wir morgen sowieso nach Toronto zurückkehren und dann die Vorzüge einer Millionenmetropole geniessen werden – das wird ein Spass.
09.45 Uhr Kurz vor dem Zehnuhrläuten klatscht Georg in die Hände und ermutigt uns, in die Gänge zu kommen. Ich folge meinem Verwandten kopfschüttelnd nach draussen und stelle mit grosser Sorge fest, dass der örtliche Holzhändler am Mittwoch einen stattlichen Haufen angeliefert hat. Zu allem Überfluss überreicht mit mein Bruder ein Paar Arbeitshandschuhe und mutmasst, dass wir das Holz innerhalb von dreissig Minuten in der Scheune verstaut haben werden – das glaube ich kaum.


Morgen krusen wir nach Toronto – wie schön

10.30 Uhr Während wir das Holz auf Edelberts quietschende Schubkarre hieven, frage ich Georg bezüglich des Wochenendes aus und lerne, dass wir morgen Früh dem Lake Simcoe Lebewohl sagen und nach Toronto rasen werden. Ferner plappert der gute Mann, dass wir Abends die Kinder im Stadthaus Willkommen heissen und ein opulentes Abendessen geniessen werden – das ist die beste Nachricht des ganzen Tages.
11.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf 11 zugeht, kommt Georg auf den anstehenden Theaterbesuch am Sonntag zu sprechen und verdeutlicht, dass wir im renommierten “Lower Ossington Theatre” das schöne Musical “Cabaret” sehen werden. Mein Gegenüber geht noch weiter und informiert, dass das Stück erstmals im Jahre 1966 am New Yorker Broadway welturaufgeführt wurde – das soll mir auch Recht sein.
12.00 Uhr Endlich haben wir den letzte Holzscheid auf die Schubkarre geworfen und können die Arbeit beenden. Ich wische mir mit dem Handrücken über die Stirn und merke an, dass ich nun einen Kaffee vertragen könnte. Edelbert schlägt in die gleiche Kerbe und sagt, dass ausserdem ein reichhaltiges Mittagessen nicht schaden kann. Da das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen darf, stellen wir die Schubkarre in die Scheune zurück und eilen mit Dixon im Schlepptau ins Haupthaus. Maria begrüsst uns überschwänglich und bittet uns, am Esstisch platz zu nehmen – das lassen wir uns nicht zweimal sagen.


Hund Dixon ist brav

12.30 Uhr Wenig später serviert die Dame des Hauses köstliche Schweineschnitzel mit Bohnen und Kartoffelbrei. Weil mein Magen knurrt, greife ich augenblicklich zum Besteck und nehme mir auch das Recht heraus, meine trockne Kehle mit süffigem Rotwein zu spülen. Nebenher tratschen wir angeregt und kommen überein, dass wir den Nachmittag etwas ruhiger gestalten sollten. Ich atme tief durch und kann es kaum noch erwarten, in spätestens 24 Stunden nach Toronto zurückzufahren und die Seele in Georgs luxuriösem Stadthaus baumeln zu lassen.
13.30 Uhr Nach der Jause bette ich mich in der warmen Wohnstube zur Ruhe und schliesse die Augen. Während meine Verwandten den Abwasch erledigt und Edelbert seine Nase in ein Buch steckt, döse ich ein und träume von meiner kultivierten Villa im Rentnerparadies Florida.
14.30 Uhr Ich öffne die Augen und registriere, dass Maria mittlerweile Kaffee aufgebrüht hat. Ruckzuck geselle ich mich zu den anderen und bekomme ein Heissgetränk sowie eine Zimtschnecke vorgesetzt. Während ich kraftvoll zubeisse, deutet Georg nach draussen und bringt einen gemeinsamen Spaziergang zur Sprache – wie schön.


Ich beisse kraftvoll zu

15.00 Uhr Eingepackt in dicke Mäntel, Mützen und Handschuhe, verlassen wir das Haus und folgen dem Trampelpfad zum Seeufer. Während Edelbert dem Vierbeiner Stöckchen zuwirft, tausche ich mich mit Georg aus und vernehme, dass Edelbert aus “Mrs. Betty’s Mercantile Shop” auch eine Flasche kanadischen Whiskey mitgebracht hat. Mein Bruder leckt sich die Lippen und sagt, dass wir uns beim heutigen Fernsehabend ein Stamperl genehmigen sollten – dazu sage ich nicht nein.
17.00 Uhr Nach einer zweistündigen Wanderung treffen wir wieder im Ferienhaus ein. Ich stelle die Mondstiefel völlig erschöpft an den Kamin und lasse Maria wissen, dass ich grossen Hunger habe. Meine Schwägerin zeigt Verständnis und richtet kurzerhand eine Wurst- und Käseplatte an – wie schön


Labatt Blau ist ein sehr süffiges Bier

18.00 Uhr Ein anstrengender Tag geht langsam zu Ende und wir entspannen uns bei Labatt Blau Bieren und Knabbereien im Wohnzimmer. Nach den CNN Abendnachrichten wechseln wir auf HBO und frönen dem spannenden Western “In A Valley Of Violence” (löblich: In einem Tal der Gewalt).
19.00 Uhr Wir amüsieren uns köstlich und werden Zeugen, wie ein eigensinniger Heini gemeinsam mit seiner Hündin eine trostlose Wüste auf dem Weg nach Mexiko durchstreift. Dummerweise trifft er alsbald auf gemeingefährliche Ganoven, die nichts gutes im Schilde führen – das ist ja allerhand.
21.00 Uhr Kurz vor dem Neunuhrläuten geht der Film zu Ende und ich ziehe mich gähnend ins Gästezimmer zurück, um das Bett aufzuschütteln und die Heizung aufzudrehen. Zu guter Letzt wünsche ich Dixon süsse Träume und lösche das Licht. Gute Nacht.

7. März 2018 – Coydogs und Lebendfallen

08.00 Uhr Der fünfte Tag am Lake Simcoe bricht an und ich erkenne beim Blick zum See, dass Hund Dixon auch schon auf den Beinen ist und ausgelassen am Ufer spielt. Weil ich nicht zum alten Eisen zähle, hüpfe ich spornstreichs aus dem Gästebett und nehme mir das Recht heraus, gähnend in der Nasszelle zu verschwinden.
08.45 Uhr Nach der Morgenwäsche schlüpfe ich in wärmende Kleidung und geselle mich trotz der Eiseskälte zu Georg und Edelbert. Während die Herren dicke Zigarren rauchen, spähe ich zum anderen Ufer und mutmasse, dass uns der Winter noch längere Zeit erhalten bleiben wird. Mein Bruder fabriziert lustige Rauchringe und entgegnet, dass der Wetterdienst für das Wochenende mildere Temperaturen vorhersagt. Ich atme tief durch und denke daran, wie schön es doch wäre, im Sonnenscheinstaat zu sein und einen ausgedehnten Strandspaziergang zu unternehmen – leider kann man im Leben nicht alles haben.


Eis und Schnee am Lake Simcoe

09.30 Uhr Fröstelnd eilen wir ins Haupthaus und werden von Maria mit einem opulenten Frühstück begrüsst. Darüber hinaus füllt die Perle gesundes Trockenfutter in den Napf des Haustieres und unkt, dass der Vierbeiner zu viele Kilos auf den Rippen hat. Ich winke demonstrativ ab und antworte, dass mein tierischer Begleiter seit vielen Jahren sein Idealgewicht hält und sich bester Gesundheit erfreut. Anschliessend mache ich mich über die Jause her und lote aus, ob wir einen Spaziergang unternehmen wollen. Leider windet sich meine Schwägerin aus der Verantwortung und unterbreitet, dass sie die Vormittagsstunden ausnutzen wird, um Wäsche zu waschen – jaja.
10.15 Uhr Kurz nach dem Zehnuhrläuten setze ich mir meine Wollmütze auf und animiere Georg und Edelbert, sich der Wanderung entlang des Sees anzuschliessen. Die Männer nicken eifrig und zögern nicht, ihre dicken Winterjacken anzuziehen und Dixon an die frische Luft zu scheuchen.


Es ist bitterkalt

10.45 Uhr Während der Rüde durch den Schnee flitzt, folgen wir einem Trampelpfad zum Wald und werden plötzlich auf Spuren aufmerksam, die von einem anderen Hund stammen könnten. Mein Bruder legt den Zeigefinger an die Unterlippe und berichtet, dass in dieser Gegend immer wieder sogenannte Coydogs gesichtet werden. Ich mache grosse Augen und bringe heraus, dass die hier einst heimischen Chippewas Indianer gewöhnliche Haushunde mit Coyoten kreuzten, um eine besonders widerstandsfähige Rasse zu bekommen. Edelbert schnäuzt kräftig in ein Taschentuch und meint, dass es wohl klüger wäre, Dixon an die Leine zu nehmen – wie wahr.


Dixons Pfotenabdruck im Schnee

11.30 Uhr Nachdem wir uns durch das Waldstück gekämpft haben, erreichen wir eine Lichtung und haben einen wunderschönen Ausblick auf die Cook’s Bay. Ferner nähern wir uns auch einer Blockhütte, die von einer frankokanadischen Familie als Sommersitz genutzt wird. Mein Bruder ist bestens informiert und beteuert, dass die McMullonds die Bruchbude während der letzten Monate aufwendig renoviert und sogar mit Solarpaneelen ausgestattet haben. Ich staune Bauklötze und vernehme, dass die Heinis nun in der Lage sind, während der warmen Jahreszeit Strom und sogar Warmwasser zu erzeugen – das ist ja allerhand.
12.30 Uhr Zur Mittagszeit stehen wir endlich wieder vor dem Ferienhaus. Wie es sich gehört, klopfen wir uns den Schnee von den Schuhen und genehmigen uns in der warmen Stube brühfrischen Bohnenkaffee. Maria fährt ausserdem vitaminreiche Wurstbrote auf und plappert, dass während unser Abwesenheit der örtlicher Gemischtwarenhändler Brennholz angeliefert hat – das soll mir auch Recht sein.
13.15 Uhr Nach der opulenten Brotzeit lasse ich mich erschöpft auf dem Kanapee nieder und schliesse die Augen. Alsbald döse ich ein und träume von Frau Pontecorvo, die sich just im Moment die Sonne im Rentnerparadies auf den Kopf scheinen lässt – wie ungerecht.
14.15 Uhr Kurze Zeit später wird die Ruhe durch das Röhren eines Dieselmotors unterbrochen. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und werde Zeuge, wie Georg die Pforte öffnet und einen bärtigen Heini namens Frank begrüsst. Ich spitze die Ohren und erfahre, dass Herr Frank ein waschechter Wildhüter ist und unweit des Feriendomizils zwei Lebendfallen aufgestellt hat. Ausserdem höre ich, dass es bis Morgen nicht anzuraten ist, Hund Dixon frei herumlaufen zu lassen – was müssen wir denn noch alles ertragen.


Maria verwöhnt und mit Kaffee und Kuchen

15.00 Uhr Nachdem sich Herr Frank winkend verabschiedet hat, ruft uns meine Schwägerin an den Kaffeetisch und serviert selbstzubereiteten Gugelhupf mit Schlagobers. Natürlich verfrachte ich ein stattliches Stück auf meinen Teller und erfahre, dass wir noch bis zum kommenden Samstag in der Wildnis bleiben werden. Ferner erzählt Georg, dass wir Sonntags einen gepflegten Einkaufsbummel in Toronto unternehmen und am Abend ins Theater gehen werden. Obgleich ich Einspruch einlege, lässt mein Bruder nicht locker und berichtet, dass er bereits sündteure Eintrittskarten für das preisgekrönte Bühnenstück “Cabaret” besorgt hat – wie schrecklich.


Ich vermisse mein Zuhause in Florida

16.00 Uhr Da es für das Abendessen noch zu früh ist, nehme ich den Vierbeiner an die Leine und vertrete mir die Beine. Nebenher rufe ich in Naples an und setze Frau Pontecorvo über meine Erlebnisse in Ontario in Kenntnis. Ich lasse die letzten Tage Revue passieren und merke an, dass ich das schöne Wetter in Florida sehr vermisse.
17.00 Uhr Ein nervenaufreibender Tag neigt sich langsam seinem Ende zu und Maria verwöhnt uns mit panierten Saiblinge und Knoblauchbrot auf. Wir geniessen das Abendessen in vollen Zügen und verabreden, dass wir in den nächsten Tagen das angelieferte Holz in der Scheune verstauen sollten – das hat gerade noch gefehlt.
18.30 Uhr Nach der reichhaltigen Mahlzeit lassen wir den Abend vor der Glotze ausklingen und lauschen dem Knistern des Kaminfeuers. Nebenbei trinken wir süffiges Labatt Bier und machen uns bei den Nachrichten über die Geschehnisse in der Welt schlau.

19.00 Uhr Zur besten Sendezeit bedienen wir uns aus Georgs reichbestückter Filmsammlung und geben uns dem Lichtspielhauserfolg “It” (auf deutsch: Es) hin. Die Romanadaption des Gruselautors Stephen King erzählt von unterbelichteten Jugendlichen, die es mit einem mordenden Clown zu tun bekommen – wie unheimlich.
21.15 Uhr Nach 135 nervenaufreibenden Minuten flimmert endlich der Abspann über die Mattscheibe. Ich wische mir schnaufend den Angstschweiss von der Stirn und verabschiede mich mit Hund Dixon im Schlepptau ins Nebengebäude. Zu guter Letzt lösche ich das Licht und lege mich schlafen. Gute Nacht.