12. April 2019 – Happy Birthday Ed O’Neill

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Bild: iDominick / CC BY-SA 2.0

Sehr geehrter Leser,

heute am 12. April 2019 feiert der amerikanische Film- und Seriendarsteller Edward Leonard O’Neill seinen 73. Geburtstag.

Der gute Mann erblickte am 12. April 1946 im ländlichen Youngstown im Bundesstaat Ohio das Licht der Welt. Schon in jungen Jahren hegte der Sohn irischer Einwanderer den Herzenswunsch, ein Profisportler zu werden. Als er mit 23 Jahren von den “Pittsburgh Steelers” zu einem Football Training eingeladen wurde, musste er jedoch erkennen, dass sein Talent kaum für den Profibereich ausreicht. Schlussendlich fasste er den Entschluss, als Stahlarbeiter und Gebrauchtwarenhändler seine Brötchen zu verdienen. Nebenher agierte er für viele Jahre als Laiendarsteller am “Youngstown Theater”.

Im Sommer 1977 war er seines tristen Lebens überdrüssig und zog kurzerhand nach New York, um sich für die Broadway Produktion “Knockout” zu bewerben. Edward O’Neill wurde prompt engagiert und schaffte es, in den folgenden Jahren weitere Musical- und Theaterrollen am Broadway zu ergattern. Ferner bekam er auch die Chance, bei internationalen Filmproduktionen wie “Cruising” (1980), “Die Hunde des Krieges” (1981) sowie der Fernsehserie “Miami Vice” (1984) mitzuwirken.

Als ihm im Winter 1986 die Hauptrolle für die FOX Serie “Married with Children” angeboten wurde, konnte keiner ahnen, dass dieses Fernsehspiel über 259 Episoden laufen und Ed O’Neil zu einem der bekanntesten Schauspieler der Welt machen würde. In der besagten Serie schlüpfte Ed O’Neil für 11 Jahre in die Rolle des frustrierten Schuhverkäufers Al Bundy, der sich mit seiner kaufsüchtigen Frau Peggy und den missratenen Kindern Kelly und Bud herumschlagen muss.

Die Serie wurde bis 1997 mit grossem Erfolg produziert und machte auch den Fernsehsender FOX in aller Welt bekannt. Wegen zu hoher Gagenforderungen der Hauptdarsteller wurde das Sendeformat im Sommer 1997 leider eingestellt.

In den folgenden Jahren brillierte Ed O’Neill in diversen Lichtspielhauserfolgen sowie dem fiktiven Dokuspiel “Modern Family”, das seit 2009 auf ABC zu sehen ist.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

30. und 31. März 2019 – WIR

Hallo Freunde der Nacht,

“Kinozeit ist die schönste Zeit”
Dieser Werbeslogan aus den späten 1980er Jahre gilt manchmal immer noch. Ab und An locken wirklich tolle Produktionen in die Lichtspielhäuser. In der vergangenen Woche ist zum Beispiel die neue Regiearbeit von Jordan Peele hierzulande angelaufen.

Der 40jährige aus New York City stammende Filmemacher überraschte uns 2017 mit dem Thriller “Get Out”. Der oscarprämierte Mystery-Horror-Trip erzählte die Geschichte eines Fotografen, der die Familie seiner Freundin auf deren abgelegenem Landsitz besucht. Im Laufe des Films muss der Hauptdarsteller jedoch feststellen, dass ihm die Schwiegereltern in spe gar nicht wohlgesonnen sind 🙂

Zwei Jahre nach Peeles Überraschungserfolg dürfen wir uns über “Wir” freuen. “Wir” sind Adelaide, Gabe, Zora und Jason, die entspannte Sommertage an der kalifornischen Küste verbringen. Doch eines Nachts nähen sich furchteinflössende Gestalten ihrem Heim. Die Besucher sehen den einzelnen Familienmitgliedern verstörend ähnlich und machen es sich zur Aufgabe, die Familie unbarmherzlich zu jagen …

“Wir” ist ein starker Film und jedem Kinobesucher ist klar, dass Jordan Peele ein Meister seines Fachs ist. Der Streifen ist ultra spannend und weiss auch durch überraschende Wendungen zu gefallen!

Ich wünsche euch allen ein schönes (Kino)Wochenende.
Eure Sandra

9. und 10. März 2019 – Miranda July & Vice

Hallo Freunde der Nacht,
wie ihr bereits wisst, habe ich die Kultur entdeckt. Seit Mitbewohnerin Bärbel Berichte im täglich erscheinenden Kulturteil der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, ist es mir möglich, als Begleitperson fast alle Stücke zu sehen, die in den Münchner Kammerspiele aufgeführt werden 🙂

Am Mittwoch habe ich “Miranda July und der erste fiese Typ” in der Kammer 1 gesehen. Die Inszenierung von Christopher Rüping basiert auf Miranda Julys Erstlingsroman “Der erste fiese Typ” und erzählt von der Mitvierzigerin Cheryl Glickman, die einen 20 Jahre älteren Mann liebt. Es war wirklich ein Vergnügen, die genialen Darstellerinnen Maja Beckmann und Anna Drexler zu beobachten, wie sie 2 Stunden lang durch das sehenswerte Stück toben. Ich kann allen nur empfehlen, sich eine Karte für dieses tolle Schauspiel zu kaufen. Wenn ich mich recht erinnere, wird das Stück am 16. März 2019 noch einmal gezeigt.

Ich freu mich auch sehr, im April an den Uraufführungen von “Gläserne Bienen” in der Kammer 3 und Susanne Kennedys “Drei Schwestern” in der Kammer 1 teilzunehmen. Ausserdem steht im Mai 2019 mit “Hochdeutschland” ein weiteres Stück in den Startlöchern, welches man auf keinen Fall verpassen sollte 🙂

Mehr gibt es nicht zu berichten. Ich werd’ mich jetzt ins Kino verabschieden und mir den oscarprämierten Film “Vice – Der zweite Mann” anschauen.

Ich wünsche euch schöne Tage und hoffe, dass wir uns am kommenden Wochenende wieder lesen.

Eure Sandra

28. und 29. Dezember 2018 – It’s A Wonderful Life

Sehr geehrter Heimseitenbesucher,

in meiner alten Heimat gehören der tschechische Märchenfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” aus dem Jahre 1973 sowie die englische Spielfilmproduktion “Little Lord Fauntleroy” (auf deutsch: Der kleine Lord) zur Adventszeit wie Glühwein auf den Christkindlmarkt. Das Erste Deutsche Fernsehen strahlt letztgenannten Film seit 1982 regelmässig aus und erzielt immer wieder Rekordeinschaltquoten – wie unlöblich.

Auch in den Vereinigten Staaten haben etliche Lichtspielhauserfolge längst Kultstatus erlangt. Unter anderem schmelzen die Herzen der stolzen Amerikaner bei “It’s A Wonderful Life” (auf deutsch: Ist das Leben nicht schön) regelrecht dahin.

Der schwarzweiss Film von Frank Capra basiert auf der Kurzgeschichte “The Greatest Gift” von Philip Van Doren Stern und handelt von George Bailey, der just am Weihnachtsabend den Wunsch äussert, nie geboren worden zu sein. Natürlich wird der Fall spornstreichs dem Himmel gemeldet und der diensthabende Engel Clarence schreibt es sich auf die Fahnen, George wieder neuen Lebensmut zu geben.

“It’s A Wonderful Life” feierte am 20. Dezember 1946 in der Weltmetropole New York seine Premiere. Viele Kritiker bezeichneten den Streifen als Sentimental und Realitätsfern und rieten den Kinogängern, dem Film fern zu bleiben. Erst viele Jahre später wurde das Werk wiederentdeckt und zählt längst zu den Klassikern der modernen Filmkunst. Unter anderem wählte das “American Film Institute” im Jahre 2002 den Film auf Platz 8 der 100 besten Liebesfilme aller Zeiten – wie aufregend.

Auch “A Christmas Story” (auf deutsch: Fröhliche Weihnachten) läuft in den USA auf vielen Kanälen. Die Komödie des Regisseurs Bob Clark erzählt aus dem Leben des kleinen Ralphie, der sich zu Weihnachten ein Luftgewehr wünscht. Wie auch “It’s A Wonderful Life” wurde dieser Spielfilm von den Kritikern zurückhaltend aufgenommen. Erst als “A Christmas Story” Ende der 1980er Jahre auf Videokassette veröffentlicht wurde, entwickelte er sich zu einem der beliebtesten Weihnachtsfilme überhaupt.

Ich werde mich nun im Kreise meiner Verwandten entspannen und mir “It’s A Wonderful Life” auf CBS anschauen.

Hochachtungsvoll
Reinhard Pfaffenberg

17. und 18. November 2018 – Bohemian Rhapsody

Hallo Leute,

gestern war ich mit Bärbel und Bernd im Kino und habe “Bohemian Rhapsody” gesehen. Die Biografie über den Gründer der englischen Rockband “Queen” hat mich wirklich vom Hocker gehauen.

Der aus der tollen Serie “Robot” bekannte Schauspieler Rami Malek schlüpft in die Rolle des im Jahre 1991 gestorbenen Sängers Freddie Mercury und zeigt uns, wie der damals 24jährige zusammen mit Brian May, Roger Taylor und John Deacon die wohl einflussreichste Rockband der Gegenwart gründete. Wie ihr sicher wisst, feierten die vier Männer bereits 1973 mit ihrem ersten Longplayer “Queen” grosse Erfolge. Das Werk fand sich bald auf Platz 24 der englischen Charts wieder und bescherte uns unter anderem dem Ohrwurm “Seven Seas of Rhye”.

Zwei Jahre später brachen die Musiker mit “A Night At The Opera” sämtliche Rekorde und schafften mit “Bohemian Rhapsody” einen Tophit in Europa und Nordamerika.

“Bohemian Rhapsody” ist auch für Nicht-Queen-Kenner ein toller Film, der einen sofort mitreisst. Hauptdarsteller Rami Malek geht in seiner Rolle voll auf und gibt Freddie Mercurys brüchige Persönlichkeit anschaulich wieder. Ausserdem macht es grossen Spass, die tollen Songs zu hören …

Okay, jetzt muss ich aber mit meinem nagelneuen KUGA durch die Stadt düsen. Ich wünsche euch allen ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende.

Eure Sandra