9. und 10. Juni 2018 – Maze Runner 3

Hallo Leute,

in der vergangenen Woche ist endlich der dritte und letzten Teil der Fantasyfilmreihe “Maze Runner” auf DVD und Blu-Ray erschienen. Ich bin ich grosser Fan dieser Serie und habe schon vor vielen Jahren die Buchvorlage von James Dashner mit grossem Vergnügen verschlungen.

Die dystropische Trilogie beschäftigt sich mit den Abenteuern einiger Jungs im Teenageralter, die in ein gefährliches Labyrinth verschleppt werden und von dort ausbrechen. Nach der Flucht finden sie sich in der sogenannten Brandwüste wieder und erfahren, dass die Welt von einer ominösen Organisation namens WCKD (Welt-Chaos-Katastrophen-Department) kontrolliert wird. Natürlich versuchen die Burschen mehr über die WCKD in Erfahrung zu bringen und für die Freiheit zu kämpfen …

Meiner Meinung nach ist der dritte Teil “Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone” die schwächste Verfilmung dieser Trilogie. Trotzdem überzeugt die Regiearbeit von Wes Ball mit ausgefallener Action und grosser Spannung. Allen SciFi- und Fantasy-Fans kann ich nur raten, die am 7. Juni 2018 erschienene Blu-Ray zu kaufen und besonders Augenmerk auf das Bonusmaterial zu richten. Unter anderem findet man dort eine Dokumentation über die Entstehung des Films sowie einen interessanten Audiokommentar von Regisseur Wes Ball.

Mehr gibt es nicht zu berichten.
Ich wünsche allen Lesern ein spannendes Wochenende mit viel Fun und Sonne.
Eure Sandra

4. und 5. Mai 2018 – Ready Player One

Hi Fans,

derzeit laufen zwei äusserst erfolgreiche Steven Spielberg Filme im Kino.
Am 22. Februar 2018 ist das preisgekrönte Historiendrama “Die Verlegerin” in Deutschland offiziell angelaufen. Steven Spielberg erzählt die Geschichte der Katharine Graham, die als Verlegerin der “Washington Post” brisante Informationen zugespielt bekommt und aufdeckt, dass die amerikanische Öffentlichkeit in Bezug auf den Vietnamkrieg jahrelang falsch informiert wurde.

Ausserdem läuft seit dem 5. April 2018 der wirklich sehenswerte Science Fiction Thriller “Ready Player One” in den deutschen Kinos. Die 140minütige Produktion handelt von einem Teenager, der sich in naher Zukunft die Langeweile mit dem Computerspiel “OASIS” vertreibt. Sein Avatar “Parzival” geistert durch eine virtuelle Scheinwelt und sucht nach einem eingebauten Geheimlevel – einem sogenannten “Easter Egg”. Der glückliche Finder wird nämlich mit einem Geldgewinn in Höhe von einer halben Billion Dollar belohnt …

“Ready Player One” ist perfektes Blockbusterkino und entführt den Zuschauer in die Popkulturgeschichte der 1980er Jahre. Wir treffen nicht nur King Kong wieder, sondern finden uns plötzlich auf den Sets von “Zurück in die Zukunft” oder “Shining” wieder 🙂

Ich habe den Film am vergangenen Donnerstag gesehen und war wirklich begeistert. Wenn ihr Lust auf Kino habt, dürft ihr euch “Ready Player One” nicht entgehen lassen.

Okay, ich wünsche euch ein tolles Wochenende.
Eure Sandra

23. Februar 2018 – Hannah

08.00 Uhr Langsam aber sicher geht auch die 8. Woche des Jahres 2018 zu Ende. Wie es sich gehört, stehe ich zeitig auf und läute den sonnigen Morgen mit dem Frühsport auf der Terrasse ein. Während Hund Dixon mit einem Tennisball im Garten spielt, lockere ich meine Glieder und schlage sogar ein Rad.


Dixon spielt mit einem Tennisball

08.45 Uhr Da man sich nicht ungewaschen an den Frühstückstisch setzen sollte, entspanne ich mich bei einem Wirbelbad und nutze die Zeit, um mit dem iPad die neuesten Meldungen abzurufen. Unter anderem lerne ich, dass in zwei Tagen die XXIII. Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang mit einer grossen Abschiedsfeier zu Ende gehen werden. Ich tippe mir demonstrativ an die Schläfe und ziehe es vor, den Flachheimrechner beiseite zu legen und mir die Haare zu waschen.
09.45 Uhr Nach dem Badespass setze ich mich an den Frühstückstisch und lasse mir die wichtigste Mahlzeit des Tages schmecken. Ferner telefoniere ich mit Edelbert und bringe heraus, dass er heute verhindert ist und mich nicht treffen kann. Als ich genauer nachfrage, rückt der gute Mann mit der ganzen Wahrheit heraus und beteuert, dass er von Familie Satesh zum Mittagessen eingeladen wurde – das soll mir auch Recht sein.


Frau Pontecorvo hat einen Käsekuchen gekocht

10.15 Uhr Als die Zeiger meines goldenen Chronographens auf Viertel nach 10 zugehen, räume ich den Tisch ab und bin überrascht, als plötzlich Frau Pontecorvo an die Terrassentüre pocht. Meine Nachbarin wünscht mir einen schönen Morgen und informiert, dass sie einen Käsekuchen gebacken hat. Bevor ich mich versehe, hält mir die Perle einen Teller vor die Nase und bittet mich, ihr ein Heissgetränk zu spendieren. Obgleich ich wichtigeres zu tun hätte, komme ich dem Aufruf nach und nehme abermals die futuristische DeLonghi Kaffeemaschine in Betrieb. Nebenher verfrachtet mein Hausgast ein stattliches Kuchenstück auf einen Porzellanteller und setzt mich darüber in Kenntnis, dass sie Morgen mit Freundinnen ins Lichtspielhaus gehen wird – wie uninteressant.
11.00 Uhr Während wir Kuchen essen und brühfrischen Bohnentrunk geniessen, kommt meine Tischnachbarin auf die Dokumentation “Hannah” zu sprechen und unterbreitet, dass ich mich dem Ausflug anschliessen und in das spannende Leben der Hannah Nydal eintauchen sollte, die den tibetischen Buddhismus einst in der westlichen Welt bekannt machte. Ich lache laut und antworte, dass ich an diesem Unsinn nicht interessiert bin.


Ich lockere die Erde im Petersilienbeet

11.45 Uhr Nachdem Frau Pontecorvo endlich das Weite gesucht hat, schnappe ich mir ein kühles Bier aus dem Eiskasten und mache es mir zur Aufgabe, im Garten zu arbeiten. Während Dixon zum künstlich angelegten Teich läuft, um ausgelassen zu baden, lockere ich die Erde im Petersilienbeet und vergesse auch nicht, etwas Dünger auszubringen. Ferner stelle ich den Rasensprenger ein und nehme mir das Recht heraus, mit Herrn Booth einige Sätze zu wechseln – immerhin ist mir ein gutes Nachbarschaftsverhältnis sehr wichtig.
12.45 Uhr Kurz nach dem Mittagsläuten kehre ich in die gute Stube zurück und schiebe eine Fertigpizza in den Backofen. Während sich die Köstlichkeit im gleissenden Ofenlicht sonnt, mache ich mich im Internetz über Frau Hannah Nydal schlau. Alsbald lese ich auf Wikipedia, dass die Dänin in den 1960er Jahren während einer Himalaya Reise mit dem Buddhismus in Kontakt kam und den Entschluss fasste, in Tibet heimisch zu werden und sich näher mit dieser zwielichtigen Meditationslehre zu beschäftigen. Schlussendlich gründete die Dame Anfang der 1970er Jahre ein eigenes Schulungszentrum in Kopenhagen und schrieb es sich bis zu ihrem Tod im Jahre 2006 auf die Fahnen, als Übersetzerin und Meditationsmeisterin zu fungieren – das ist ja allerhand.


Ich beisse kraftvoll zu

13.30 Uhr Als ich mir eine mit Pilzen und Salami belegte Pizza munden lasse, bimmelt plötzlich das Telefon und ich habe das zweifelhafte Vergnügen, mit Mieterin Sandra tratschen zu müssen. Das Kind plappert ohne Unterlass und weist mich auf die Tatsache hin, dass heute ein Brief von der Stadtverwaltung eingetrudelt ist. Augenrollend erfahre ich, dass die Behörde die Grundsteuer neu berechnen muss und wichtige Unterlagen benötigt. Da ich mich nicht um alles kümmern kann, verweise ich auf die Uhrzeit und bitte Sandra, Morgen noch einmal anzurufen.
14.15 Uhr Nachdem ich das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine verfrachtet habe, schlüpfe ich aus den Flip Flops und bette mich auf dem Wohnzimmerkanapee zur Ruhe – das tut gut.
15.15 Uhr Ich erwache ausgeruht und setze mich an den Schreibtisch. Während mich die Amazon Musiksäule mit handgemachter Landmusik beschallt, beantworte ich Fragen besorgter Heimseitenbesucher und kann es gar nicht glauben, zu welchen Schandtaten die heutige Jugend fähig ist. Selbstverständlich ermutige ich die Eltern, hart durchzugreifen und den Rabauken ganz klare Grenzen aufzuzeigen.
16.15 Uhr Nach der Arbeit sehe ich im Garten nach dem Rechten und ärgere mich, weil der Vierbeiner ausgebüchst ist. Schimpfend stapfe ich zur Villa von Familie Crane und werde Zeuge, wie Dixon mit Nachbarshund Joey um einen Tennisball streitet. Natürlich gehe ich sogleich dazwischen und rufe das Tier auf, mir nach Hause zu folgen.
17.00 Uhr Entnervt fülle ich Trockenfutter in Dixons Napf und mache mich dann in der Küche nützlich. Unter den fordernden Blicken des Hundes schwenke ich köstliches Grillfleisch in einer Pfanne und backe ausserdem tiefgefrorene Kartoffelspalten im Ofen auf – wie gut das duftet.
18.00 Uhr Mit vollem Magen nehme ich die Geschirrspülmaschine in Betrieb und gehe dann zum gemütlichen Teil des langen Tages über. Da ich stets über alles informiert sein muss, folge ich den Abendnachrichten und mache mich über die aktuellen Geschehnisse in der Welt schlau.

19.00 Uhr Um etwas Abwechslung zu bekommen, gebe ich mich zur Hauptfernsehzeit dem abendfüllenden Spielfilm “El Bar” auf HBO hin. Die spanische Erfolgsproduktion handelt von mehreren Menschen, die zufällig in einem Frühstücksgasthaus zusammentreffen und mitansehen müssen, wie ein Passant plötzlich hinterrücks erschossen wird – das ist ja allerhand.
21.00 Uhr Nach zweistündigem Nervenkitzel flimmert der Abspann über die Mattscheibe und ich betätige spornstreichs den “OFF” (löblich: AUS) Knopf auf der Fernbedienung. Zu guter Letzt streichle ich Dixon über den Kopf lege mich schlafen. Gute Nacht.

17. und 18. Februar 2018 – Lebwohl’ Fasching 2018

Hallo Freunde der Nacht,

die diesjährige Karnevalssaison ging am vergangenen Dienstag zu Ende.
Obwohl München nicht gerade zu einer Faschingshochburg zählt, ging auch in der bayerischen Landeshauptstadt ordentlich die Post ab 🙂

Der Höhepunkt des Münchner Strassenfaschings war selbstverständlich der Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt. Am Faschingsdienstag präsentierten sich die Verkäuferinnen in bunten Kostümen und forderten die Besucher zu Tänzchen auf. Erstmals wurde dieser Brauch in den frühen 1950er Jahre erwähnt. Da während der Faschingssaison die Umsätze auf dem Lebensmittelmarkt in der Altstadt einbrach, entschlossen sich die Ständebesitzer und Gewerbetreibenden, auch einen Karnevalsumzug ins Leben zu rufen. Wegen des grossen Andrangs der Schaulustigen, wurde das bunte Treiben Mitte der 1980er Jahren auf eine Bühne im Biergarten des Marktes verlegt.

Mittlerweile hat sich der Tanz der Marktfrauen zu einem Touristenmagneten entwickelt. Es kommen nicht nur viele ausländische Besucher zu dieser Veranstaltung, sondern es reisen auch extra Fernsehteams aus allen Teilen der Welt an, um vom Marktgeschehen und dem Faschingstreiben zu berichten 🙂

Ansonsten ist während der Woche nichts weltbewegendes passiert. In der Arbeit war es ziemlich stressig und ich freue mich nun auf ein ruhiges und besinnliches Wochenende. Um richtig in Stimmung zu kommen, werde ich mich gleich ins Kino verabschieden und mir den neuen Ridley Scott Film “Alles Geld der Welt” anschauen.

Ich wünsche euch chillige Tage und etwas Sonnenschein…
Eure Sandra

10. und 11. Februar 2018 – Blockbuster

Hallo Leute,

im Februar sind viele interessante Filme im Kino angelaufen.
Unter anderem hat James Franco auf dem Regiestuhl Platz genommen und mit “The Disaster Artist” einen wirklich lustigen Film ins Kino gebracht. Der Streifen wurde bereits im vergangenen Jahr anlässlich des “South By Southwest Film Festivals” in Austin, TX vorgestellt und mit viel Lob überschüttet. “The Disaster Artist” erzählt die Geschichte der Dreharbeiten zum Film “The Room”. Im Mittelpunkt der Handlung steht der extrovertierte Schauspieler Tommy Wiseau, der äusserst fragwürdig agiert und dennoch für “The Room” als Hauptdarsteller verpflichtet wurde.

Darüber hinaus lief am 1. Februar 2018 der dritte Teil des Blockbusters “Maze Runner” in den europäischen Lichtspielhäusern an. Die Romanverfilmung schliesst direkt an den zweiten Teil an und begleitet Thomas mit seiner Gruppe zur legendären Letzten Stadt, die von einem todbringenden Labyrinth umschlossen ist …

Zu Guter Letzt entführt uns Paul Thomas Anderson achte Regiearbeit “Der seidene Faden” ins London der 1950er Jahre. Dort lebt der angesehene Damenschneider Reynolds Woodcock, der sich unsterblich in die junge Anna verliebt und von heute auf Morgen sein kontrolliertes und durchgeplantes Leben umkrempeln muss.

Die Wahl fällt einem angesichts vieler toller Filme gar nicht leicht.
Aber ich denke, heute Abend werde ich mir “The Disaster Artist” mit Mitbewohnerin Bärbel und Cousin Bernd anschauen. Danach wollen wir noch ins La Casareccia gehen und Pizza essen 🙂

Okay, nun möchte ich euch ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende wünschen.

Eure Sandra