13. Juli 2017 – Paul McCartney und Jack Kerouac

08.00 Uhr Auch am 194. Tag des Jahres stehe ich zeitig auf und absolviere auf der schattigen Terrasse die Morgengymnastik. Während ich mit den Armen rudere, werde ich plötzlich Zeuge, wie sich Herrn Booths Nichte im Schneidersitz am Teich niederlässt und eigenartige Summlaute von sich gibt.
08.30 Uhr Selbstverständlich geselle ich nach kurzem Zögern zu dem jungen Ding und lote aus, ob sie meditiert. Die 33jährige schenkt mir ein Lächeln und entgegnet, dass sie allmorgendlich Yogaübungen absolviert. Ich mache grosse Augen und bringe weiter in Erfahrung, dass die Maid dem Vorbild des indischen Gurus Lahiri Mahasaya folgt und mit diesen lächerlichen Leibesübungen die Vereinigung mit dem Unendlichen vollziehen möchte – jaja.


Yoga ist Unfug

09.00 Uhr Augenrollend mache ich kehrt und komme zu dem Schluss, dass die junge Generation den Verstand verloren hat. Trotzdem lasse ich mir die gute Laune nicht verderben und entspanne mich bei einem Wirbelbad.
10.00 Uhr Nachdem ich mich angezogen habe, statte ich meiner Nachbarin einen Besuch ab und lade mich zum Frühstück ein. Die Perle verwöhnt mich mit hausgemachten Eierkuchen und zitiert aus der Tageszeitung, dass Kalifornien den von Monsanto vertriebenen Unkrautvernichter „Glyphosat“ als krebserregend eingestuft hat. In diesem Zusammenhang berichtet die kleine Frau weiter, dass besagtes Pestizid auf vielen Feldern zum Einsatz kommt. Ich winke demonstrativ ab und verweise auf die Tatsache, dass die Menschen immer günstigere Lebensmittel fordern und die Erzeuger deswegen genötigt sind, immer grössere Mengen an Giften auf die Felder zu karren – wo soll das noch hinführen.
11.00 Uhr Pünktlich zum Elfuhrläuten wische ich mir das Maul an der Tischdecke ab und ziehe es vor, mich zu verabschieden. Zu allem Überfluss rennt Hund Dixon kläffend zum Teich bellt Fräulein Melody scharf an. Das Kind wischt sich den Schweiss von der Stirn und meint, dass es nun ihre tägliche Yogastunde beenden wird. Ich nicke eifrig und lasse es mir nicht nehmen, sie zu einem Glas Cola in mein bescheidenes Zuhause einzuladen. Melody freut sich sehr und lässt sich spornstreichs in der Hollywoodschaukel nieder. Währenddessen flitze ich wie der Wind in die Küche und fülle zwei Gläser mit braunen Limonade auf.


Wir schlürfen braune Limonade

11.30 Uhr Während ich meine Kehle durchspüle, redet Melody ohne Unterlass auf mich ein und informiert, dass sie am Montag das ausverkaufte Paul McCartney Konzert in der „Amalie Arena“ in Tampa, FL besucht hat. Ich staune nicht schlecht und erwähne beiläufig, dass ich gestern einen ausführlichen Artikel in der Zeitung überflogen habe. Mein Gegenüber schwärmt in den höchsten Tönen und verrät, dass der 75jährige Künstler nicht nur alte Beatles Klassiker, sondern auch zahlreiche Eigenkompositionen zum Besten gegeben hat – das soll mir auch Recht sein.
12.00 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, hüpft die junge Frau von der Hollywoodschaukel und kündigt an, nun ans Meer krusen zu wollen. Ich wünsche Fräulein Melody viel Vergnügen und verabschiede sie winkend. Danach schleppe ich mich verschwitzt ins Haus, um eine Fertigpizza im Ofenrohr aufzubacken.
13.00 Uhr Nachdem ich mich gestärkt habe, greife ich zum Telefon und rufe im fernen Kanada an. Nach dem zweiten Tuten habe ich Georg an der Strippe und erfahre, dass meine Verwandten am gestrigen Abend sicher in Toronto eingetroffen sind – wie beruhigend.
13.30 Uhr Um keine Langeweile zu bekommen, scheuche ich den Vierbeiner zum Auto und ringe mich dazu durch, Prof. Kuhn einen Besuch abzustatten. Während ich als dem Wohngebiet brettere, rufe ich den schlauen Mann kurzerhand an und vernehme, dass er den Nachmittag in den „Waterside Shops“ verbringt. Ich schnalze mit der Zunge und gebe zu Protokoll, dass ich in dreissig Minuten vor Ort sein werde.
14.00 Uhr Nach dem Parkvorgang schlendere ich in die „Barnes & Noble“ Buchhandlung und treffe meinen Bekannten am Belletristikregal an. Edelbert präsentiert einen Roman mit dem Titel „On the Road“ (löblich: Auf der Strasse) und setzt mich darüber in Kenntnis, dass Jack Kerouacs Geschichte von Literaturkennern als Meilenstein angesehen wird. Ich zucke mit den Schultern und lese auf dem Waschzettel, dass der Roman von zwei Freunden handelt, die quer durch die Vereinigten Staaten reisen – das hört sich verlockend an.


Jack Kerouac – On the Road

14.45 Uhr Nachdem ich 8,99 Dollars in ein Exemplar investiert habe, lade ich Edelbert in die benachbarte „True Food Kitchen“ Wirtschaft ein. Wir lassen uns an einem Tisch an der Glasfassade nieder und ordern bei einem beschürzten Kellner zwei grosse Kaffees sowie hausgemachten Apfelstrudel mit Schlagobers. Zudem verrate ich dem Professor, dass ich am Morgen ein längeres Gespräch mit Fräulein Melody führen konnte.
15.30 Uhr Zum Abschluss des Restaurantbesuchs suche ich den Waschraum auf und putze mir einen Sahnefleck vom T Hemd. Im Anschluss spaziere ich mit Edelbert zum Parkplatz und merke an, dass ich nun nach Hause fahren und mich von den Strapazen des Tages entspannen werde – immerhin bin ich nicht mehr der Jüngste.


Mein Zuhause unter Palmen

16.15 Uhr Zurück im Willoughby Drive, werfe ich die Pforte ins Schloss und falle erschöpft aufs Kanapee. Bereits nach wenigen Augenblicken döse ich ein und träume von meiner lieben Familie im fernen Kanada.
17.15 Uhr Der Vierbeiner weckt mich fiepend und fordert mich auf, seinen Napf mit Futter aufzufüllen. Ich komme meinen Pflichten augenblicklich nach und nehme selbst mit zwei Wurstbroten Vorlieb. Dazu trinke ich drei Gläser Rotwein und verzehre ausserdem eine pralle Pfirsich aus dem Nachbarstaat Georgia – das schmeckt.
18.00 Uhr Nach der schweisstreibenden Hausarbeit lege ich die Beine hoch und folge interessiert den Nachrichten auf FOX. Ich mache mich über die Geschehnisse in der Welt schlau und lerne, dass am Wochenende ein Tiefdruckgebiet über Florida ziehen und für kühlere Temperaturen sorgen wird – das hört man gerne.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit schalte ich auf den Bezahlsender Showtime um und erfreue mich an der Serie „Shameless“ (löblich: Schamlos), die von einer asozialen Familie in Chicago erzählt.
21.00 Uhr Nach zwei Episoden beende ich lachend den Fernsehabend und lege mich schlafen. Gute Nacht.

11. Juli 2017 – Ein Krustenbraten zum Abschied

08.00 Uhr Erfrischt und voller Vorfreude auf den anstehenden Tag rolle ich mich aus dem Bett. Wie es sich gehört, stelle ich die Musikanlage ein und beschalle die kleine Villa mit prima George Strait Klängen. Danach werfe ich mir meinen rotseidenen Morgenmantel über und absolviere auf der schattigen Terrasse den Frühsport.
08.30 Uhr Vor der Ertüchtigung nehme ich die futuristische DeLonghi Kaffeemaschine in Betrieb und lasse Hund Dixon wissen, dass wir gleich frühstücken werden. Der Rüde leckt sich die Lefzen und hüpft ausgelassen auf das Kanapee, um einen zwischen den Kissen versteckten Kauknochen hervorzuholen – das ist ja allerhand.


Dixons Kauknochen

09.00 Uhr Während ich mich ordentlich wasche, bimmelt plötzlich die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry). Zu meiner Freude meldet sich Maria in der Leitung und lädt mich zum Mittagessen in den Lowbank Drive ein. Darüber hinaus erfahre ich, dass die lieben Menschen am morgigen Tag gegen 7 Uhr zum Flughafen nach Miami krusen müssen. Ich nicke eifrig und entgegne, dass es mir eine Freude sein wird, den Schoffeur zu spielen. Meine Schwägerin bedankt sich artig und sagt, dass sie nun Edelbert anrufen wird – das soll mir auch Recht sein.
10.00 Uhr Sechzig Minuten später schlendere ich frisch in Schale geworfen in die Küche und richte auf einem schweren Silbertablett eine Karaffe mit köstlichem Orangensaft, zwei Schokoladencroissants aus dem PUBLIX Supermarkt sowie eine Schale mit gezuckerten Erdbeeren an. Im Anschluss trage ich das Tablett ins Wohnzimmer und ringe mich während der Mahlzeit dazu durch, lustige Geschenke für meine Liebsten in Kanada zu besorgen – da kommt besonders grosse Freude auf.
10.30 Uhr Wenig später pocht Frau Pontecorvo an die Terrassentüre und erkundigt sich, ob es mir gut geht. Die Perle erinnert an den gestrigen Zeckenbiss und unkt, dass ich mir womöglich doch eine Infektionskrankheit eingefangen habe. Selbstverständlich winke ich gelangweilt ab und erkläre der kleinen Frau, dass ich nun zum WAL MART krusen und Präsente für die Kinder besorgen muss. Mein Hausgast freut sich und kündigt an, mich kurzerhand zu begleiten – das kann ja heiter werden.


Wir schoppen bei WAL MART

11.00 Uhr Endlich sitzen wir im Chevrolet und gleiten mit Hund Dixon zum fünf Meilen entfernten Supercenter. Während Josh Turner im Radio ein belangloses Lied trällert, folge ich der Immokalee Road gen Osten und informiere, dass ich James, Amanda und David sehr vermisse. Meine Begleiterin zeigt Verständnis und legt mir nahe, einen Flug in den hohen Norden zu buchen. Ich schüttle jedoch den Kopf und erinnere daran, dass ich ein armer Rentner bin und mir diesen Luxus nicht leisten kann – wie traurig.
11.30 Uhr Schnaufend betreten wir das Kaufhaus und schicken uns an, die hauseigene Musikabteilung zu besuchen. Ich fackle nicht lange und wähle die exklusiv bei Wal Mart erhältliche „The Alan Jackson Story“ (löblich: Die Alan Jackson Geschichte) aus. Anschliessend begeben wir uns zur Kleiderabteilung und fassen den Entschluss, für Amanda und David farbenfrohe Badetücher auszuwählen. Ich schnippe mit den Fingern und erkläre meiner Nachbarin, dass die jungen Leute derzeit ihren wohlverdienten Sommerurlaub am Lake Simcoe verbringen.


The Alan Jackson Story

12.15 Uhr Kurz nach dem Zwölfuhrläuten sitzen wir wieder im PS-strotzenden SUV und rasen ohne Umwege zum Ferienhaus meiner Verwandten. Frau Pontecorvo legt währenddessen beste Laune an den Tag und vermutet, dass Maria zur Feier des Tages ein besonders schmackhaftes Mittagessen auf den Tisch bringen wird – wie aufregend.
12.45 Uhr Überpünktlich erreichen wir unser Ziel und haben die Ehre, nicht nur Edelbert, sondern auch Herrn Wang begrüssen zu können. Ruckzuck nehmen wir am festlich gedeckten Esstisch Platz und werden von meiner Schwägerin mit einem bayerischen Krustenbraten und ausgemachten Serviettenknödeln überrascht. Die Meisterköchin wischt sich demonstrativ über die Stirn und rechnet vor, dass sie in der Satreales Metzgerei knapp 40 Dollars für zwei Pfund Schweineschulter bezahlen musste – das ist ja allerhand.
13.15 Uhr Trotz der hohen Kosten beissen wir kraftvoll zu und sind einstimmig der Meinung, dass sich Maria wieder einmal selbst übertroffen hat. Edelbert giesst sich etwas Sause über die vitaminreiche Beilage und belehrt, dass Serviettenknödel bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts ausschliesslich in der Tschechoslowakei bekannt waren.
14.00 Uhr Just als Maria Latte Maschinatos und Käsekuchen serviert, präsentiere ich die Mitbringsel aus dem WAL MART und bitte Georg, die Geschenke an die Kinder weiterzureichen. Mein Bruder nickt zustimmend und ruft mich auf, im Laufe des Sommers doch nach Kanada auszufliegen – das werden wir erst noch sehen.


Der Winnebago Travato

15.00 Uhr Wir lassen das Mittagessen mit alkoholfreien Langgetränken (unlöblich: Longdrinks) am Schwimmbecken ausklingen und tratschen über dies und das. Natürlich lässt Georg seinen mehrwöchigen Floridaaufenthalt noch einmal Revue passieren und unterbreitet, dass es eine Gaudi war, mit dem WINNEBAGO TRAVATO die Umgebung zu erkunden. Darüber hinaus vernehmen wir, dass die lieben Leute im Spätherbst wiederkommen und das Weihnachtsfest im Sonnenscheinstaat erleben wollen – das hört man gerne.
16.00 Uhr Zurück im Willoughby Drive, hauche ich der Pontecorvo ein Bussi auf die Wange und ziehe mich in die gute Stube zurück. Nachdem ich Dixons Napf mit Futter aufgefüllt habe, falle ich aufs Sofa und schliesse die Augen.
17.00 Uhr Ich erwache ausgeruht und mache es mir zur Aufgabe, Nudeln aufzukochen und einen Salat anzurichten. Nach wenigen Minuten gebe ich die Teigwaren in eine Pfanne und zaubere im Handumdrehen „Spaghetti Aglio e Olio“ (löblich: Langnudeln mit Knoblauch und Olivenöl) – wie gut das duftet.


Ich beisse kraftvoll zu

18.00 Uhr Nach dem Schmaus gehe ich zum gemütlichen Teil des Tages über und gebe mich dem Amazon Programm hin. Ruckzuck navigiere ich durch das Videoangebot und fröne dem oscarprämierten Meisterwerk „Manchester by the Sea“. Das amerikanische Drama erzählt aus dem Leben eines Hausmeisters, dessen Bruder ganz überraschend an einer Herzschwäche stirbt – wie traurig.
20.30 Uhr Zweieinhalb Stunden später flimmert der Abspann über die Mattscheibe und ich betätige nachdenklich den OFF (löblich: AUS) Knopf auf der neumodernen Fernbedienung. Danach rufe ich den Vierbeiner ins Haus und lege mich schlafen. Gute Nacht.

3. Juli 2017 – Partyvorbereitungen

08.00 Uhr Der Radiowecker springt an und der WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) Morgenmoderator kündigt ein neues Jason Isbell Lied an. Während der aus Green Hill im Bundesstaat Alabama stammende Sangeskünstler eine Hymne auf die schöne Gemeinde Tupelo zum Besten gibt, rolle ich mich aus dem Wasserbett und verrate Hund Dixon, dass wir gleich zum Supermarkt krusen werden.


Katze Land – der beste Radiosender

08.30 Uhr Nach dem Frühsport entspanne ich mich bei einem Wirbelbad und rufe kurzerhand bei meinen Verwandten an. Maria ist ganz aus dem Häuschen und setzt mich darüber in Kenntnis, dass Georg im Laufe des Vormittages zum HOME DEPOT krusen und eine Propanflasche für den neuen Gasgrill besorgen wird. Ich nicke zustimmend und lasse die Perle wissen, dass ich nach dem Frühstück zum PUBLIX rasen werde. Meine Schwägerin ist begeistert und erinnert, dass wir für die bevorstehende Independence Day Grillfeier Kartoffeln, einen Salatkopf, Eier, Mayonnaise sowie Ketchup benötigen – das kann ja heiter werden.
09.30 Uhr Nachdem ich mit Prof. Kuhn gesprochen und ihn gebeten habe, mich gegen 11 Uhr vor dem Supermarkt unseres Vertrauens zu treffen, beende ich den Badespass.
10.00 Uhr Während ich eine Portion Kelloggs Zerealien mit frischer Muh verzehre, schrillt plötzlich die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry). Ich halte mir die Kommunikationsgerät ans Ohr und freue mich, Frau Pontecorvos Stimme zu hören. Meine Nachbarin lässt ihren Aufenthalt in Jacksonville Revue passieren und berichtet, dass sie sich in Frau Blanches Gesellschaft sehr wohl fühlt. Ferner vernehme ich, dass die Weibsbilder gestern eine BINGO Veranstaltung besucht und Königsgarnelen im „Shrimp Shack“ Restaurant gefressen haben. Um nicht noch mehr Zeit zu vertrödeln, wünsche ich der kleinen Frau einen schönen Aufenthalt und ziehe es vor, das Telefonat zu beenden – immerhin kann ich mich nicht um alles kümmern.


Hund Dixon ist sehr brav

10.30 Uhr Anschliessend scheuche ich den Vierbeiner zum Auto und schicke mich an, hupend vom Grundstück zu brettern. Unterdessen rede ich auf meinen tierischen Begleiter ein und verdeutliche, dass ich diesem Stress kaum mehr gewachsen bin und bald ins „Shady Pines“ Seniorenwohnheim umziehen werde.
11.00 Uhr Endlich treffe ich vor dem PUBLIX ein und kann Edelbert herzlich begrüssen. Wie es sich gehört, lasse ich den Motor laufen und fordere den Rüden mit erhobenem Zeigefinger auf, während meiner Abwesenheit brav zu sein. Im Anschluss mache ich einer störrischen Rentnerin einen Einkaufswagen streitig und folge dem Professor in den Flachbau. Weil wir bereits gestern auf dem Wochenmarkt vitaminreiches Grillfleisch eingekauft haben, lassen wir die Metzgerei links liegen und streben plaudernd zur Gemüseabteilung. Ruckzuck verfrachten wir saftige Tomaten, Salatkopf sowie Avocados in den Wagen. Zudem kommen wir überein, dass wir zur Feier des Tages einen besonders edlen Rebentrunk auftischen sollten.


Ich schoppe bei PUBLIX ab

11.30 Uhr Nach langem Überlegen wählen wir sechs Flaschen Vigilance Chardonnay aus und erfahren beim Blick auf das Etikett, dass die verwendeten Trauben im kalifornischen Lake County gereift sind – wie schön.
12.15 Uhr Kurz nach dem Zwölfuhrläuten verlassen wir den Supermarkt und kehren tütenbepackt zu den Autos zurück. Ich verfrachte die Einkäufe schnaufend auf der Ladefläche des SUVs und gebe Edelbert zu verstehen, dass nun eine Brotzeit nicht schaden kann. Mein Begleiter schlägt in die gleiche Kerbe und meint, dass er mich gerne in das benachbarte „Subway“ (löblich: U Bahn) Schnellessgasthaus einladen würde – das soll mir Recht sein.
13.00 Uhr Zurück im Willoughby Drive, schleppe ich die Lebensmittel ins Haus und sortiere sie sorgsam in den Eiskasten ein. Danach falle ich erschöpft aufs Wohnzimmersofa und döse im Handumdrehen ein.
14.00 Uhr Eine Stunde später werde ich durch lautes Türeschellen geweckt. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und treffe meine Verwandten vor der kleinen Villa an. Georg präsentiert stolz den neuen Gasgrill und berichtet, dass er in der Zwischenzeit auch eine Propanflasche besorgt hat. Bevor ich mich versehe, schiebt der gute Mann den Grill ins Haus und macht es sich zur Aufgabe, das futuristische Ungetüm auf der Terrasse aufzubauen.


Morgen wird gegrillt – wie schön

14.30 Uhr Unter meinen skeptischen Blicken verbindet Georg die Flüssiggasflasche mit dem Grill und plappert, dass dieses hochwertige Gerät auch über eine pyrolytische Selbstreinigungstaste verfügt. Ich staune Bauklötze und lerne, dass man den Grillrost auf über 900°F (=480°C) aufheizen kann – das ist ja allerhand.
15.15 Uhr Während ich an einem kühlen Bier nippe, blättert Georg in der Gebrauchsanleitung und beteuert, dass Gasgrillgeräte kaum qualmen und auch keine krebserregenden Stoffe freisetzen. Ich reibe mir die Hände und bin mir sicher, dass die anstehende Feier ein voller Erfolg werden wird.
16.00 Uhr Nachdem mir meine Verwandten einen ruhigen Abend gewünscht haben, setze ich mich in die Hollywoodschaukel und werfe Dixon einen Tennisball zu. Das Haustier apportiert die Filzkugel am laufenden Band und nimmt sich sogar das Recht heraus, die handzahme Echse Billy im Teich anzubellen – da kommt Freude auf.


Das kulinarische Wohl darf nicht zu kurz kommen

17.00 Uhr Weil das kulinarische Wohl nicht zu Kurz kommen darf, kehre ich bald in die Küche zurück und richte das Abendessen an. Ich schwenke gesunde Butter in einer Pfanne und brate leckere Fischstäbe heraus. Dazu gibt es eine Portion Kartoffelbrei sowie vitaminreiches Karottengemüse – wie gut das duftet.
18.00 Uhr Redlichst gestärkt schalte ich die Geschirrspülmaschine ein und verabschiede mich in den wohlverdienten Fernsehabend. Um auf dem Laufenden zu bleiben, fröne ich den FOX Nachrichten und mache mich über die anstehenden 4-Juli-Feierlichkeiten in den grossen Metropolen der Vereinigten Staaten schlau.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit wechsle ich auf den Film- und Serienkanal HBO, um mir den preisgekrönten Liebesfilm „Days of Heaven“ (auf deutsch: In der Glut des Südens) anzuschauen. Obwohl ich den Streifen schon einige Male gesehen habe, zieht er mich auch heute in seinen Bann – wie aufregend.
21.00 Uhr Nach zweistündiger Spitzenunterhaltung schalte ich den Flachbildschirm aus und trete auf die Terrasse, um sicherzustellen, dass der Hahn der Propangasflasche zugedreht wurde. Zu guter Letzt scheuche ich den Rüden ins Haus und lege mich schlafen. Gute Nacht.

20. Juni 2017 – Oaks Farm Market

08.00 Uhr Ein neuer Morgen beginnt und ich habe eine wunderschöne „Lady Antebellum“ Komposition im Ohr. Darüber hinaus plappert der Radiomoderator, dass die Landmusikcombo Ende Mai ein neues Album herausgebracht hat. Ich rolle mich summend aus dem Bett und lasse Dixon wissen, dass wir uns die Scheibe mit dem Titel „Heart Break“ (löblich: Herzbruch) nicht entgehen lassen dürfen.


Lady Antebellum – Heart Break

08.30 Uhr Nachdem ich mir die dreizehn Titel auf Amazon.com heruntergeladen habe, ertüchtige ich mich auf der Terrasse und schlage sogar ein Rad. Zudem habe ich das Vergnügen, mit der Dame von nebenan tratschen zu können. Frau Pontecorvo legt beste Laune an den Tag und kündigt an, dass sie bald zum „Oakes Farm Market“ (löblich: Oakes Bauernhofmarkt) krusen wird, um frisches Gemüse einzukaufen. Ferner erfahre ich, dass in besagtem Feinkostladen auch fangfrische Meeresfrüchte feilgeboten werden – das hört sich verlockend an.
09.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner ROLEX auf 9 zugeht, kehre ich in die klimatisierte Stube zurück und mache es mir zur Aufgabe, bei meinen Verwandten im Lowbank Drive anzurufen. Maria meldet sich prompt und gibt zu Protokoll, dass sie sich in einer Stunde beim besten Frisör der Stadt aufsteilen lassen wird. Ausserdem vernehme ich, dass auch Georg beschäftigt ist und mit Herrn Wang eine Partie Golf spielt – das ist wieder typisch.
09.15 Uhr Nachdem ich Edelbert kontaktiert und mir erneut eine Absage eingehandelt habe, ziehe ich mich ins Bad zurück. Weil mir Sauberkeit und Hygiene sehr am Herzen liegen, lasse ich Wasser in die Wanne laufen und gebe einen Schuss Rosenöl dazu. Danach schlüpfe ich aus dem mit Strass bestickten ARMANI Morgenmantel und lasse meine Glieder von den Wirbeldüsen redlichst durchmassieren – da kommt besonders grosse Freude auf.


Frau Pontecorvo möchte Paprika kaufen

10.15 Uhr Kurz nach dem Zehnuhrläuten statte ich meiner Nachbarin einen Besuch ab und werde zum Frühstück eingeladen. Währenddessen notiert sich Frau Pontecorvo etliche Artikel und sagt, dass sie unter anderem rote Paprikaschoten sowie Zucchinis einkaufen wird. Die kleine Frau leckt sich die Lippen und sagt, dass sie für Morgen Freundinnen eingeladen hat und ihnen gegrilltes Gemüse vorsetzen wird. Ich mache grosse Augen und merke an, dass ich leider verhindert bin und der Feierlichkeit nicht beiwohnen kann.
11.00 Uhr Wenig später helfen wir Dixon auf die Ladefläche des SUVs und schicken uns an, zum 11 Meilen entfernten Geschäft zu krusen. Unterdessen redet meine Nachbarin ohne Punkt und Komma auf mich ein und beteuert, dass sie am Monatsende nach Jacksonville rasen und ihre Freundin Blanche besuchen wird. Meine Begleiterin wischt sich über die Stirn und unkt, dass das Klima im Norden etwas erträglicher sein wird – jaja.
11.45 Uhr Kurz vor der Mittagszeit finden wir uns im „Oakes Farm Market“ wieder. Während meine Bekannte Gemüse im mitgebrachten Bastkorb verstaut, statte ich den Feinkostständen einen Besuch ab und koste einen italienischen Roccolo Käse. Die Verkäuferin schenkt mir ein Lächeln und informiert, dass es sich hierbei um eine lombardische Spezialität handelt. Ich verziehe den Mund und entgegne, dass der Stinkekäse gar nicht nach meinem Geschmack ist. Mein Gegenüber nickt eifrig und ermutigt mich, einen Hartkäse namens Montasio zu probieren. Ich lehne dankend ab und nehme mir das Recht heraus, ein Stück „Grana Padano“ sowie eine Schale mit leckerem Brotaufstrich zu ordern.


Wir investieren ein kleines Vermögen

12.45 Uhr Nach einer Stunden werden wir an der Kasse vorstellig. Während mir die Mitarbeiterin 11 Dollars abknöpft, wird Frau Pontecorvo genötigt, knapp 70 Scheine zu bezahlen. Als ich genauer nachfrage, deutet die Perle auf eine Packung Meersalz und rechnet vor, dass dieses griechische Erzeugnis 18 Dollars kostet.
13.30 Uhr Um nicht Hunger leiden zu müssen, verstauen wir die Lebensmittel im Auto und kehren kurzentschlossen in das angeschlossene „Captain Jerry’s Seafood“ Restaurant ein, um eine Fischplatte für zwei Personen zu bestellen. Dazu gibt es süffige Weinschorlen sowie etwas Speck für Dixon – schmeckt gar nicht schlecht.
14.30 Uhr Endlich bin ich wieder zu Hause und falle schnaufend aufs Kanapee. Während sich der Vierbeiner mit einem quietschenden Spielzeug beschäftigt, schliesse ich die Augen und döse in Sekundenschnelle ein.
15.30 Uhr Ich erwache ausgeruht und stelle beim Blick auf das Thermometer fest, dass die Anzeige die 100°F (37°C) Grenze mittlerweile überschritten hat. Um nicht vom Schlag getroffen zu werden, verschliesse ich die Terrassentüre und komme meinem Anschnurtschob nach. Wie es sich gehört, studiere ich Depeschen besorgter Eltern und rate einer Mutter aus Detmold, sich von ihren Zöglingen nicht alles gefallen zu lassen – wo kämen wir denn da hin.
16.30 Uhr Nachdem ich weitere elektronische Briefe abgeschickt habe, gehe ich von der Leine und richte mir in der Küche eine kalte Wurstplatte an. Dazu gibt es mehrere Scheiben Weissbrot mit vitaminreichem Aufstrich.
17.30 Uhr Zum Abschluss des langen Tages stelle ich die Geschirrspülmaschine ein und vergesse auch nicht, den Rasensprenkler in Betrieb zu setzen und das Petersilienbeet zu bewässern.


Die Petersilie wächst

18.00 Im Anschluss hole ich mir ein Sechserpack Budweiser aus dem Eiskasten und mache mich bei den FOX Nachrichten über die aktuellen Geschehnisse in der Welt schlau.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit wechsle ich auf den Premiumkanal HBO, wo just im Moment der Vorspann zum preisgekrönten Hollywoodfilm „The Sixth Sense“ (löblich: Der sechste Sinn) anläuft. Ich lehne mich entspannt zurück und folge der Geschichte eines Psychologen, der sich eines verwirrten Jugendlichen annimmt.
21.00 Uhr Als nach zwei Stunden der Abspann über den Flachbildschirm flimmert, nippe ich ein letztes Mal an der Bierflasche und erkläre dem Vierbeiner, dass ich selten einen grösseren Schmarrn gesehen habe. Trotz aller Widrigkeiten lasse ich mir die gute Laune nicht verderben und reguliere die Klimaanlage. Danach lösche ich die Lichter und lege mich schlafen. Gute Nacht.

19. Juni 2017 – Autowäsche und Homemade Pasta

08.00 Uhr Ich öffne die Augen und fühle mich wie gerädert. Trotz des schwülwarmen Wetters schwinge ich mich pflichtbewusst aus dem Bett und läute den Morgen mit dem Frühsport an der frischen Luft ein. Nebenher tratsche ich mit Herrn Booth und vernehme, dass in Bälde seine Nichte Melody zu Besuch kommen und den Sommer unter Palmen verbringen wird – das hört man gerne.
08.45 Uhr Weil mein Magen laute Knurrlaute von sich gibt, mache ich schnell kehrt und brühe frischen Kaffee auf. Darüber hinaus fülle ich Dixons Napf mit Trockenfutter auf und merke an, dass wir heute die Einfahrt mit dem Dampfstrahler abspritzen und die Doppelgarage herauskehren werden – mir bleibt wirklich gar nichts erspart.


Mein Zuhause unter Palmen

09.45 Uhr Als ich aus der Wanne steige und mich abtrockne, klingelt es plötzlich an der Pforte. Zu allem Überfluss treffe ich meine Verwandten vor der Villa an und erfahre, dass die lieben Leute Semmeln aus der Biscotti Farrugia Bäckerei mitgebracht haben. Ich lecke mir die Lippen und halte Georg und Maria an, hereinzukommen und sich am Esstisch niederzulassen. Währenddessen hole ich zwei weitere Tassen aus dem Geschirrschrank und vergesse auch nicht, eiskalten O-Saft in eine Glaskaraffe zu schütten.
10.15 Uhr Kurze Zeit später geselle ich mich an den Frühstückstisch und gebe während der wichtigsten Mahlzeit des Tages zu Protokoll, dass ich gleich vor dem Haus für Sauberkeit sorgen werde. Maria freut sich und schlägt vor, dass mir Georg zur Hand gehen könnte. Ferner erklärt die Perle, dass sie unterdessen Frau Pontecorvo einen Besuch abstatten wird – das soll mir Recht sein.


Mein Zweitwagen

11.00 Uhr Mit vollem Magen führe ich Georg in die geräumige Doppelgarage und komme zu dem Schluss, dass der FORD BRONCO Zweitwagen gewaschen werden muss. Mein Bruder fackelt nicht lange und macht es sich zur Aufgabe, den Wasserschlauch zur Hand zu nehmen. Ich wische mir demonstrativ über die nasse Stirn und überlasse meinem Verwandten kurzerhand den Zündschlüssel.
11.30 Uhr Während Georg damit beschäftigt ist, das Auto auf die Strasse zurück zu setzen und mit dem Schlauch abzuspritzen, schwinge ich den Besen und lasse meinen Bruder wissen, dass die Hitze kaum auszuhalten ist. Um nicht aus den Latschen zu kippen, ziehe ich es vor, geschwind in die Küche zu flitzen und ein Sechserpack Budweiser aus dem Eiskasten zu holen – da kommt besonders grosse Freude auf.
12.00 Uhr Just als wir unsere Kehlen mit köstlichem Gerstensaft durchspülen, kommen Maria und Frau Pontecorvo daher. Die Weibsbilder schütteln die Köpfe und sind einstimmig der Meinung, dass Männer zu nichts zu gebrauchen sind. Meine Schwägerin geht noch weiter und mutmasst, dass wir betrunken sind – papperlapapp.


Wir trinken in Massen

12.30 Uhr Schlussendlich machen wir uns unter den kritischen Blicken der Damen wieder an die Arbeit und sorgen dafür, dass der Ford Bronco blitzt und der Fussboden staubfrei ist. Danach fassen wir den Entschluss, zum „New York Pizza & Pasta“ Gasthaus zu krusen, um dort hausgemachte Nudeln zu fressen – das hört man gerne.
13.15 Uhr Nach einer kurzweiligen Ausfahrt in Georgs schwarzem JEEP, kehren wir mit Hund Dixon im Schlepptau in das Italiengasthaus unseres Vertrauens ein. Die Wirtin begrüsst uns überschwänglich und tischt lustige Bruschettas sowie stilles Tafelwasser auf. Wir zögern keine Sekunde und bitten die Dame, dazu „Homemade Pasta“ (löblich: hausgemachte Nudeln) mit Pesto sowie vier grosse Salate zu servieren.


Schmeckt gar nicht schlecht

13.45 Uhr Während ich kraftvoll zubeisse und süffiges Diät Cola durch meine ausgetrocknete Kehle fliessen lasse, kommt Maria auf Guido zu sprechen und lotet aus, ob ich in letzter Zeit Kontakt zum „schwarzen Schaf“ der Familie hatte. Natürlich erinnere ich spornstreichs an Guidos Ankündigung, mich besuchen zu wollen und stelle klar, dass der Ganove keinen Schritt in mein Zuhause setzen wird. Georg spricht mit gut zu und ermutigt mich, im Fall der Fälle zum Revolver zu greifen und den Heini mit einem gezielten Kopfschuss niederzustrecken – wie aufregend.
14.30 Uhr Als es ans Bezahlen geht, winkt Georg demonstrativ ab und beteuert, dass er mich und Frau Pontecorvo selbstverständlich einladen wird. Ich atme tief durch und verspreche, mich bald zu revanchieren.
15.00 Uhr Zurück im Willoughby Drive, schleppe ich mich mit letzter Kraft ins klimatisierte Haus. Der Vierbeiner folgt mir mit hängendem Kopf und macht es sich neben den Luftauslassdüsen der Klimaanlage bequem. Ich folge Dixons Beispiel und bette mich auf dem Kanapee zur Ruhe – das tut gut.
16.00 Uhr Ich erwache ausgeschlafen und registriere beim Blick in den Garten, dass sich der Nachbarshund am Teich eingefunden hat. Um Dixon eine kleine Freude zu bereiten, öffne ich die Terrassentüre und animiere das Haustier, etwas mit Joey zu spielen. Anschliessend nehme ich am Schreibtisch platz und gehe Anschnur.


Dixon spielt im Garten

17.00 Uhr Nachdem ich Hilferufe besorgter Heimseitenbesucher studiert und die neuesten Einträge im Gästebuch überflogen habe, fahre ich das Betriebssystem mausdrückend herunter und verabschiede mich in die Küche. Mit flinken Fingern zerkleinere ich eine Zwiebel und gebe dann etwas Butter in eine Pfanne. Zu guter Letzt schwenke ich ein Minutenschnitzel im heissen Fett und zaubere dazu köstliche Kartoffelstäbe – wie gut das duftet.
18.00 Uhr Ein anstrengender Tag neigt sich langsam seinem Ende zu. Weil ich auf Sauberkeit grössten Wert lege, schalte ich die Geschirrspülmaschine ein und schaue mir dann die Nachrichten auf FOX an. Zudem telefoniere ich mit Prof. Kuhn und bringe heraus, dass er den Tag in diversen Buchgeschäften verbracht hat – wie langweilig.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit wechsle ich auf AMC und erfreue mich am spannenden Spielfilm „Unbreakable“ (auf deutsch: Unzerbrechlich). Die erfolgreiche Hollywoodproduktion aus dem Jahre 2000 erzählt die unglaubliche Geschichte eines Wachmannes, der mit aussergewöhnlichen Kräften ausgestattet ist.
21.00 Uhr Nach zwei Stunden schalte ich die Glotze gähnend aus und führe den Rüden noch einmal durch den Garten. Im Anschluss lösche ich das Licht und lege mich ins Bett. Gute Nacht.