19. Juli 2019 – Schoppen mit Sandra, Georg und Maria

07.45 Uhr Ein neuer Sonnentag beginnt und ich vernehme eigenartige Geräusche. Um nicht von einem Einbrecher hinterrücks überrumpelt zu werden, hole ich meinen Revolver hervor und eile in die Küche. Anstatt mich jedoch mit einem Ganoven konfrontiert zu sehen, stellt sich mir Sandra in den Weg und plappert, dass sie zum Frühstück Pfannkuchen zubereiten wird. Ich nehme das Kind skeptisch ins Visier und merke an, dass laut der Hausordnung zwischen 22 Uhr und 8 Uhr Morgens Ruhe herrschen muss. Anstatt in Tränen auszubrechen, zuckt mein Hausgast nur mit den Schultern und sagt, dass sie ausserdem würzigen Bohnentrunk aufbrühen wird – jaja.
08.30 Uhr Nach dem schweisstreibenden Frühsport leiste ich der Maid bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages Gesellschaft und schlage vor, dass wir heute das “Village on Venetian Bay” Einkaufszentrum ansteuern könnten. Das Kind wird augenblicklich hellhörig und entgegnet, dass wir gleich losfahren sollten.

09.30 Uhr Weil ich nicht im Morgenmantel in ein Einkaufszentrum gehen kann, verabschiede ich mich in die Nasszelle und brause mich kalt ab. Anschliessend schlüpfe ich in legere Freizeitkleidung und steile mein Haupthaar mit BRISK Schmiere auf – da kommt besonders grosse Freude auf.
10.15 Uhr Kurz nach dem Zehnuhrläuten kehre ich in die Küche zurück und nehme mir das Recht heraus, bei meinen Verwandten im Lowbank Drive anzurufen. Natürlich komme ich prompt auf unsere anstehenden Aktivitäten zu sprechen und frage die lieben Leute, ob sie uns begleiten wollen. Maria fackelt nicht lange und verspricht, dass sie gleich losfahren und uns gegen 11 Uhr vor dem Schoppingzentrum treffen wird – das hört man gerne.
11.00 Uhr Nach einer erquickenden Reise im frisch aufpolierten Chevrolet Suburban erreichen wir unser Ziel und haben das Vergnügen, Georg und Maria vor dem Haupteingang anzutreffen. Wie es sich gehört, nehme ich Hund Dixon an die Leine und halte ihn an, während unseres Rundgangs brav zu sein und nicht zu bellen. Im Anschluss streben wir tratschend an den einladenden Boutiquen vorbei und finden uns bald in einer “Tommy Bahama” Filiale wieder. Während Georg mit den Augen rollt, werde ich Zeuge, wie Sandra und meine Schwägerin mit farbenfrohen Strandkleidern in Umkleidekabinen verschwinden – gleich platzt mir der Kragen.


Sandra verschwindet in einer Umkleidekabine

11.30 Uhr Nach einer geschlagenen halben Stunde flitzen die Frauen zur Kasse und schicken sich an, einer Mitarbeiterin ein kleines Vermögen zu überlassen. Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen und mutmasse, dass Sandra diesen Fetzen niemals tragen wird – wo soll das noch hinführen.
12.15 Uhr Da das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen darf, kehren wir pünktlich zur Mittagszeit ins gutbesuchte “Miramare Restaurant” ein, um durstlöschenden Eistee zu ordern. Ausserdem werfe ich prüfende Blicke in die Tageskarte und entschliesse mich, eine vitaminreiche “Prosciutto & Arugula Pizza” (löblich: Schinken und Rucola Pizza) zu bestellen. Meine Tischnachbarn folgen meinem Beispiel und nehmen ebenfalls mit dem italienischen Nationalgericht Vorlieb. Ferner erfahre ich, dass die Kinder womöglich im August nach Florida ausfliegen und uns für einige Wochen Gesellschaft leisten werden. Ich reibe mir die Hände und kann es kaum erwarten, James, Amanda und den kleinen David in meine Arme zu schliessen – das wird eine Gaudi.


Wir beissen kraftvoll zu

13.15 Uhr Gestärkt verlassen wir das italienische Restaurant und besuchen ein Elektronikgeschäft. Während sich Sandra den neuerschienenen Kompaktscheiben zuwendet, beäuge ich die aktuellen DVD und Blu-Ray Erscheinungen und ringe mich dazu durch, den amerikanischen Kriminalfilm “Truth Or Dare” (auf deutsch: Wahrheit oder Pflicht) zu kaufen. Sandra freut sich sehr und sagt, dass wir heute einen Filmabend auf der Terrasse veranstalten könnten – das ist gar keine schlechte Idee.

14.00 Uhr Nachdem wir uns zu guter Letzt in einem Uhrengeschäft umgesehen haben, kehren wir zum Auto zurück und verabreden uns für 17:30 Uhr im Willoughby Drive. Danach hüpfe ich winkend in den PS-strotzenden SUV und zögere nicht, mit quietschenden Pneus von dannen zu rasen.
14.45 Uhr Zuhause angekommen, schlüpfe ich aus den Flip Flops und gönne mir in der klimatisierten Stube eine wohlverdiente Pause. Hausgast Sandra macht sich währenddessen in der Küche nützlich und zaubert einen leckeren Nudelsalat – schon jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen.
15.45 Uhr Ich öffne die Augen und mache es mir zur Aufgabe, meiner Mieterin in der Küche zur Hand zu gehen. Um den lieben Menschen etwas besonderes anbieten zu können, bereite ich zu stimmungsvollen WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) Radioklängen einen gemischten Salat zu. Darüber hinaus öffne ich eine Dose Baked Beans (löblich: gebackene Bohnen) und unterbreite Sandra, dass wir zu den gegrillten Steaks (löblich: Schnitzel) Folienkartoffeln und Bohnen kredenzen werden.


Fleisch ist sehr gesund

16.45 Uhr Nach der Arbeit trinke ich ein kühles Bier und lasse Sandra wissen, dass mich die Affenhitze bald ins Grab bringen wird. Sandra schlägt in die gleiche Kerbe und führt sich einen Aperol zu Gemüte. Nebenher köpfe ich eine Flasche Rotwein und vergesse auch nicht, die Leinwand auf der Terrasse aufzubauen
17.30 Uhr Wenig später treffen die Gäste ein und ich informiere, dass wir nun mit einem Spätburgunder anstossen werden. Während ich die Gläser verteile, schüttet Sandra Kohle in den Grill und versucht sich als Meisterköchin. Natürlich gehe ich der unterbelichteten Maid zur Hand und helfe tatkräftig mit, den Gästen einen unvergesslichen Abend zu bescheren.
18.30 Uhr Nach der Jause verfrachte ich die Filmscheibe ins Abspielgerät und werfe bunte Bilder auf die Leinwand. Zudem versorge ich die Gäste mit süffigem Rebentrunk und habe das Vergnügen, in die Welt einiger Jugendlicher einzutauchen, die es während eines Mexikourlaubs mit einem Dämon zu tun bekommen – das ist ja allerhand.
20.30 Uhr Nach zweistündigem Nervenkitzel flimmert der Abspann über die Leinwand. Ich greife mit zitternder Hand zum Weinglas und gebe den Anwesenden zu verstehen, dass dieses gruselige Machwerk verboten werden sollte.
21.00 Uhr Wenig später verabschiede ich die Gäste und wünsche Sandra eine ruhige Nacht. Danach ziehe ich mich ins Schlafzimmer zurück und wünsche dem Vierbeiner süsse Träume. Gute Nacht.

13. Juli 2018 – Aperol, Minzbonbons und Äpfel

07.45 Uhr Noch bevor der Radiowecker klingelt, werde ich von meinem Hausgast geweckt. Das Kind wischt sich über die Stirn und informiert, dass die Klimaanlage ausgefallen ist. Ich rolle mit den Augen und ermutige die Maid, in die Garage zu gehen und den Hauptschalter in die “ON” (löblich: Ein) Stellung zu bringen. Anstatt dem Ratschlag nachzukommen, schüttelt sich Sandra und entgegnet, dass in der Garage Spinnen sein könnten – papperlapapp.


In der Garage gibt es keine Spinnen

08.15 Uhr Nachdem ich mir den Bademantel übergeworfen habe, sehe ich am Hauptschalter nach dem Rechten und erkläre dem Mädchen, dass man vor Spinnen keine Angst haben muss. Darüber hinaus drehe ich den Sicherungsknopf der Zentralklimaanlage nach Links und merke an, dass wir in wenigen Minuten angenehmere Temperaturen in der kleinen Villa haben werden. Sandra gibt sich erleichtert und verspricht, ein opulentes Frühstück vorzubereiten – das ist die beste Nachricht des ganzen Tages.
08.45 Uhr Während sich Sandra in der Küche zu schaffen macht, ziehe ich mich in die Nasszelle zurück und lasse die Seele bei einem erfrischenden Wirbelbad baumeln. Ausserdem rufe ich bei Prof. Kuhn an und bringe heraus, dass Edelbert während des Vormittages nach Fort Myers krusen wird, um im “Miromar Outlet Store” (löblich: Miromar Auslassgeschäft) nach neuen Tschienshosen Ausschau zu halten. Da es sehr heiss ist, winde ich mich geschickt aus der Verantwortung und lasse Edelbert wissen, dass ich wichtige Termine im Kalender stehen habe und mich diesem Ausflug leider nicht anschliessen kann.
09.45 Uhr Kurz vor dem Zehnuhrläuten beende ich den Badespass und kehre in die Küche zurück. Überrascht stelle ich fest, dass Frau Melody herüber gekommen ist und uns bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages Gesellschaft leisten möchte. Ich begrüsse Herrn Booths Nichte herzlich und erfahre, dass die beiden Weibsbilder bald an den Strand krusen wollen. Ich nicke eifrig und antworte, dass ich währenddessen zum Supermarkt rasen werde. Sandra zückt prompt ihre Geldbörse und bittet mich, eine Flasche Aperol, Minzbonbons sowie Äpfel mitzubringen – dieser Stress treibt mich noch ins Grab.
10.30 Uhr Während die Kinder plappern und Kaffee schlürfen, setze ich mir die NY YANKEES Kappe auf und gebe zu Protokoll, dass ich nun zu WINN DIXIE rasen werde. Sandra wünscht mir einen schönen Tag und setzt mich darüber in Kenntnis, dass sie am Abend mit Carol Wang ins Lichtspielhaus gehen wird – jaja.
11.00 Uhr Dreissig Minuten später treffe ich am Ziel ein und lasse Hund Dixon bei laufendem Motor im Auto zurück. Danach mache ich einem dümmlich dreinschauenden Rentner einen Einkaufswagen streitig und strebe unaufhaltsam in die klimatisierte Markthalle. Unter anderem wähle ich frisches Obst, Getränke, Süssigkeiten, diverse Reinigungsmittel sowie die neueste Ausgabe des TV GUIDE (löblich: Fernsehratgeber) aus.


Sandra möchte Alkohol trinken

11.45 Uhr Kurz vor der Mittagszeit halte ich an der Fleischtheke inne und freue mich, Scherriff Bradfort zu treffen. Der Leiter der hiesigen Polizeidirektion begrüsst mich überschwänglich und erzählt, dass er am Wochenende einige Kollegen bewirten und ihnen leckeres Grillgut vorsetzen wird. Ich werde sogleich hellhörig und lote aus, ob es etwas zu feiern gibt. Der schwerbewaffnete Ordnungshüter rückt prompt mit der Wahrheit heraus und berichtet, dass er in der vergangenen Woche einen Drogenring zerschlagen konnte – das hört man gerne.
12.30 Uhr Nach dem Bezahlvorgang kehre ich tütenbepackt zum Auto zurück und stelle mit grosser Sorge fest, dass mein Magen eigenartige Knurrlaute von sich gibt. Um nicht Hunger leiden zu müssen, verstaue ich die Einkäufe im PS-strotzenden SUV und kehre dann mit dem Rüden im Schlepptau in die benachbarte “Dairy Queen” (löblich: Molkerei Königin) Schnellgaststätte ein. Ich fackle nicht lange und bestelle ein grosses Glas SEVEN UP (löblich: Sieben hoch) sowie zwei saftige Käseburger mit Fritte und Salat – das schmeckt.
13.15 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, nach Hause zurückzukehren. Ich hüpfe ins Auto und lausche während der Heimreise einer Komposition des aus Texas stammenden Sängers Travis Davis – wie schön.
14.00 Uhr Zuhause angekommen, räume ich die Lebensmittel in den Eiskasten ein und falle dann erschöpft aufs Kanapee. Nach wenigen Augenblicken döse ich ein und träume von meiner nervenaufreibenden Forschungsreise entlang der amerikanischen Ostküste – das war eine Gaudi.


Washington DC muss man gesehen haben

15.00 Uhr Ich erwache ausgeschlafen und verspüre wegen der Hitze wenig Lust, die Anschnurseelsorge zu erledigen. Stattdessen kippe ich mir ein süffiges Bier hinter die Binde und schlendere in den Garten, um mich in die Hollywoodschaukel zu setzen. Ferner tippe ich Georgs Nummer in die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) ein und habe das Vergnügen, mit meinem Bruder tratschen zu können. Der gute Mann berichtet von seiner Reise nach Savannah und meldet, dass er morgen die “Perle des Südens” erreichen wird – wie aufregend.
16.00 Uhr Nachdem ich die hochgewachsene Petersilie gegossen habe, statte ich Frau Pontecorvo einen Besuch ab. Meine Nachbarin spendiert mir einen Kaffee und plappert, dass sie heute im Stadtzentrum war und sich einen schicken Hosenanzug gekauft hat – das ist prima.
17.00 Uhr Nach der Plauderei wünsche ich der Perle einen angenehmen Abend und mache es mir zur Aufgabe, das Abendessen vorzubereiten. Da ausgewogene Ernährung sehr wichtig ist, nehme ich mit vitaminreichen Rühreiern und einem im heissen Butterschmalz herausgebratenen Schnitzel Vorlieb – schmeckt gar nicht schlecht.


Ich beisse kraftvoll zu

18.00 Uhr Zum Abschluss des langen Tages schalte ich die Geschirrspülmaschine ein und verabschiede mich in den wohlverdienten Fernsehabend. Um auf den neuesten Stand zu kommen, fröne ich den FOX Nachrichten und mache mich über die aktuellen Geschehnisse in der Welt schlau.
19.00 Uhr Anschliessend gebe ich mich auf CBS dem preisgekrönten Spielfilm “Casino” aus dem Jahre 1995 hin. Das Meisterwerk handelt vom Aufstieg und Fall eines Casinobesitzers, der es in den 1970er Jahren in Las Vegas zu Macht und Reichtum gebracht hat.
21.30 Uhr Nach zweieinhalbstündiger Spitzenunterhaltung schalte ich die Glotze aus und lösche sämtliche Lichter. Anschliessend rufe ich Dixon ins Haus und lege mich schlafen. Gute Nacht.

9. Juli 2018 – Ich kaufe keinen Räucherofen

08.00 Uhr Die 28. Woche des Jahren bricht an und ich fühle mich prima. Weil es in der kleinen Villa ungewöhnlich ruhig ist, schlüpfe ich in den Morgenmantel und lasse es mir nicht nehmen, laut schreiend ins Gästezimmer zu stürmen und Sandra zu wecken. Leider stelle ich fest, dass das unterbelichtete Kind bereits aufgestanden ist und mit Hund Dixon einen Dauerlauf durchs Wohngebiet unternimmt – wo soll das noch hinführen.


Mein braves Haustier

08.30 Uhr Wenig später trudelt die Maid mit dem hechelnden Haustier in meinem kultivierten Zuhause ein und wischt sich die Schweissperlen von der Stirn. Ich nippe schmunzelnd am Kaffeehaferl und lasse meinen Hausgast wissen, dass es nicht klug ist, bei dieser Affenhitze Sport zu treiben. Um Sandra etwas Gutes zu tun, schenke ich ihr ein Glas O-Saft ein und ermutige sie, einen kräftigen Schluck zu nehmen. Ferner lade ich meine Mieterin ein, mich nach der wichtigsten Mahlzeit des Tages zum Baumarkt zu begleiten und mir bei Kauf einiger Batterien zur Seite zu stehen. Um meinen Aussagen Nachdruck zu verleihen, deute ich in Richtung der Fernbedienung und informiere, dass ich unbedingt neue Batterien in das Steuergerät einsetzen muss. Nach kurzem Zögern willigt Sandra ein und macht es sich zur Aufgabe, sich eine Dose Cola aus dem Eiskasten zu stibitzen. Währenddessen verabschiede ich mich in die Nasszelle und entspanne mich bei einem erfrischenden Wirbelbad – das tut gut.
09.30 Uhr Nach einer Stunde kehre ich in die klimatisierte Wohnstube zurück und freue mich, Georg und Maria am festlich gedeckten Frühstückstisch anzutreffen. Wie es sich gehört, schütteln wir Hände und mein Bruder hält mir ein leckeres Cannoli aus der Biscotti Farrugia Bäckerei unter die Nase – wie aufmerksam.


Ich beisse kraftvoll zu

10.00 Uhr Während wir gemütlich zusammensitzen, erfahre ich, dass meine Verwandten erneut einen Ausflug unternehmen und mit dem Wohnmobil nach Jacksonville krusen wollen. Ausserdem vernehme ich, dass die lieben Leute vier Tage unterwegs sein und erst am Donnerstag zurück kommen werden – das ist ja allerhand.
11.00 Uhr Nachdem wir aufgegessen haben, klatscht Georg freudig in die Hände und meint, dass nun die Zeit gekommen ist, um Lebewohl zu sagen. Ich nicke eifrig und lasse es mir nicht nehmen, die netten Menschen zum WINNEBAGO zu begleiten und ihnen eine sichere Reise zu wünschen. Danach scheuche ich Hund Dixon und Sandra zum Chevrolet und erinnere, dass wir nun Batterien besorgen müssen. Mein Hausgast schnappt sich die Autoschlüssel und entgegnet, dass sie das Steuer übernehmen wird – das ist wieder typisch.
11.45 Uhr Nach 11 zurückgelegten Meilen parken wir den SUV vor der HOME DEPOT Filiale in East Naples und schicken uns an, den klimatisierten Flachbau zu betreten. Während ich zielsicher zur Elektronikabteilung strebe, hält meine Begleiterin plötzlich bei den feilgebotenen Holzofengrills inne und plappert, dass sie mit dem Gedanken spielt, einen sogenannten “Barbecue-Smoker” zu kaufen. Ich lege meinen Kopf schief und bringe heraus, dass es mit den holz- oder kohlebefeuerten Räucheröfen möglich ist, Speisen im heissen Rauch zu garen.


Freundliche Veräufer im HOME DEPOT Markt

12.30 Uhr Schlussendlich finde ich mich am Batterie Regal ein und wähle Akkumulatoren der AA-Klasse aus. Währenddessen redet Sandra weiter auf mich ein und schlägt vor, dass ich mir auch einen Smoker zulegen könnte. Selbstverständlich erhebe ich sofort Einspruch und merke an, dass ich ein armer Rentner bin und keine 1.000 Dollars ausgeben kann – wie traurig.
13.00 Uhr Zurück auf Auto, spähe ich auf meine ROLEX und erkenne mit geschultem Blick, dass die Mittagszeit längst begonnen hat. Weil das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen darf, bringe ich eine Einkehr in das benachbarte “Olympia Dining” zur Sprache. Sandra zeigt sich einverstanden und sichert zu, für Speis und Trank zu bezahlen. Da man einen geschenkten Gaul sprichwörtlich nicht ins Maul schauen sollte, fackle ich nicht lange und laufe mit schnellen Schritten in das griechische Wirtshaus, um einen Pitcher (löblich: Krug) Budweiser sowie ein ordentlich durchgebratenes Surf & Turf Steak zu ordern. Meine Begleiterin steckt ihre Nase in die Tageskarte und bestellt ein vegetarisches Nudelgericht – das soll mir auch Recht sein.
14.00 Uhr Nach der Stärkung präsentiert der Kellner die Rechnung und Sandra sieht sich genötigt, knapp 80 Dollars ausgeben zu müssen. Ich klopfe mir lachend auf die Schenkel und mutmasse, dass das “Olympia” nicht zu den günstigsten Adressen zählt. Das Kind wirft mir böse Blicke zu und drängt zur sofortiger Heimreise – wie lustig.
14.45 Uhr Zurück im Willoughby Drive, setze ich die Batterien in die Fernbedienung ein und falle dann erschöpft aufs Kanapee. Anstatt meinem Beispiel zu folgen, zwängt sich Sandra in ihren rosaroten Bikini und kündigt an, nun an den Strand rasen und Carol Wang treffen zu wollen – das soll mir auch Recht sein.


Der Hund spielt mit einem Tennisball

15.45 Uhr Ich erwache redlichst ausgeruht und nehme am Schreibtisch Platz, um die Anschnurarbeit in Angriff zu nehmen. Während sich Dixon im Garten mit einem Tennisball vergnügt, helfe ich verzweifelten Eltern aus schier ausweglosen Situationen.
16.45 Uhr Nach getaner Arbeit beschalle ich die kleine Villa mit schöner Musik und mache mich in der Küche nützlich. Im Handumdrehen bereits ich ein vitaminreiches Langnudelgericht mit Pesto aus dem Glas zu und freue mich auf einen perfekten Fernsehabend.
18.00 Uhr Mit vollem Magen sorge ich für Ordnung und gehe dann zum gemütlichen Teil des Tages über. Ich bette mich in der kühlen Wohnstube zur Ruhe und folge interessiert den Nachrichten auf FOX. Ausserdem überfliege ich die eingegangenen Depeschen auf der Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und lerne, dass Sandra den Abend mit Carol Wang in einem Strandlokal verbringen wird – wie unlöblich.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit greife ich auf das NETFLIX Angebot zurück und gebe mich den Abenteuern des kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar hin – da kommt besonders grosse Spannung auf.
21.30 Uhr Nach zweistündiger Spitzenunterhaltung beende ich den nervenaufreibenden Fernsehabend und rufe den Rüden ins Haus. Im Anschluss lösche ich sämtliche Lichter und falle übermüdet ins Bett. Gute Nacht.

5. Juli 2018 – Vitamin A

08.00 Uhr Ich öffne die Augen und habe mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Weil das Dröhnen in meinem Schädel kaum auszuhalten ist, schleppe ich mich nörgelnd zur Hausapotheke und zögere nicht, etliche Aspirin Tabletten einzunehmen. Just in diesem Augenblick gesellt sich Sandra an meine Seite und beteuert, dass sie ebenfalls ein schmerzstillendes Medikament benötigt. Natürlich nehme ich die Maid argwöhnisch ins Visier und mutmasse, dass sie am gestrigen Independence Day (löblich: Unabhängigkeitstag) zu tief ins Glas geschaut hat. Das Mädchen hält prompt Maulaffen feil und wirft mir vor, mindestens 10 Flaschen Bier und einen halben Humpen Bourbon getrunken zu haben – diesen Unsinn muss man gehört haben.


Ich habe keinen Bourbon getrunken

08.30 Uhr Da man sich nicht alles bieten lassen kann, ziehe ich mich wortlos in die Nasszelle zurück und entspanne mich bei einem erfrischenden Wirbelbad. Nebenher telefoniere ich mit meinen Verwandten und vernehme, dass sich Georg ebenfalls sehr schlecht fühlt und heute nicht aus dem Haus gehen wird – das ist wieder typisch.
09.30 Uhr Nach der Morgenwäsche kehre ich in die Küche zurück und stelle fest, dass Sandra mittlerweile das Frühstück vorbereitet hat. Ich lecke mir die Lippen und mache dem Kind klar, dass man nach einer lustigen Grillfeier viel Flüssigkeit zu sich nehmen muss. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen, beisse ich kraftvoll in ein Wassermelonenstück und belehre, dass diese Frucht hauptsächlich in der Volksrepublik China, der Türkei und dem Iran angebaut werden. Ferner merke ich an, dass die Kürbisfrucht zu 96% aus H²O besteht und dem menschlichen Körper besonders viel Vitamin A zuführt – wie aufregend.


Melone enthält viel Vitamin A

10.15 Uhr Nachdem ich eine grosse Portion Rühreier, Donuts aus dem PUBLIX Supermarkt und dünn aufgeschnittenes Capocollo gefressen habe, erhebe ich mich von der Tafel und bette mich in der Hollywoodschaukel zur Ruhe. Dummerweise lässt Sandra nicht lange auf sich warten und schlägt vor, dass wir an den Strand krusen und Hund Dixon etwas Auslauf bescheren könnten. Selbstverständlich winke ich sogleich ab und lasse das Kind wissen, dass es sich gerne den FORD BRONCO ausleihen und selbst an den Golf krusen kann.
10.30 Uhr Während Sandra schmollt und am künstlich angelegten Teich mit dem Vierbeiner spielt, stösst plötzlich Frau Gomez die Terrassentüre auf. Ich begrüsse meine mexikanische Zugehfrau herzlich und bringe auf Anfrage heraus, dass sie gestern einen Urlaubstag eingelegt hat und erst heute mein Zuhause auf Vordermann bringen wird. Ich zucke mit den Schultern und ermutige die Perle, Wäsche zu waschen und die Fenster zu putzen. Darüber hinaus verweise ich auf Sandra und informiere, dass das Mädchen bis zum Monatsende meine Gastfreundschaft in Anspruch nehmen wird. Die kleinwüchsige Reinigungsfachfrau wirft Sandra skeptische Blicke zu und macht sich daran, Schmutzwäsche in die Waschmaschine zu stopfen – da kommt besonders grosse Freude auf.
11.15 Uhr Da die Sonne bald ihren Höchststand erreichen wird, kehre ich in die klimatisierte Stube zurück und gönne mir ein kühles Budweiser aus dem Eiskasten. Ausserdem halte ich mit Frau Gomez Kleingespräche (unlöblich: Smalltalk) und erfahre, dass sie den gestrigen Nationalfeiertag bei Freunden in Fort Myers verbracht hat.


Ich beisse kraftvoll zu

12.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf 12 zugeht, werfe ich einen prüfenden Blick in den Kühlschrank und ringe mich dazu durch, eine Pizza in den Ofen zu schieben. Weil mir das Wohl meines Gastes sehr am Herzen liegt, frage ich Sandra, ob sie auch etwas essen möchte. Die Maid lehnt dankend ab und sagt, dass sie sich nun einen Aperol Spritz zubereiten wird – wo soll das noch hinführen.
13.00 Uhr Nach der Stärkung falle ich erschöpft aufs Kanapee und schliesse die Augen. Bereits nach wenigen Sekunden döse ich ein und träume von der gestrigen Independence Day Feier – das war eine Gaudi.
14.00 Uhr Ich erwache ausgeruht und bemerke, dass sich Frau Pontecorvo zum Kaffeekränzchen eingeladen hat. Zu allem Überfluss hat die freundliche Nachbarin einen selbstgebackenen Kuchen mitgebracht und animiert mich, neben Sandra Platz zu nehmen. Ich komme dem Aufruf nach kurzem Zögern nach und höre, dass die Weibsbilder am Abend ins Lichtspielhaus gehen und sich den Krimi “Sicario 2” anschauen wollen. Die Perle von Nebenan ist hellauf begeistert und kündigt an, dass sie Sandra vorher zum Essen ausführen wird – jaja

15.00 Uhr Nachdem die Frauen das Weite gesucht haben, setze ich mich an den Schreibtisch und komme meinen Pflichten als staatlich anerkannter Anschnurseelsorger nach. Ich schufte hart und empfehle verzweifelten Erziehungsberechtigten, mit der heutigen Jugend nicht zu zimperlich umzugehen.
16.00 Uhr Zum Abschluss der Beratungsstunde schalte ich die neuen Einträge im Gästebuch frei und gehe dann von der Leine, um noch eine Hopfenkaltschale zu trinken. Ausserdem sehe ich im Garten nach dem Rechten und werde Zeuge, wie mein Haustier mit dem Rüden von Familie Crane spielt – wie schön.
16.45 Uhr Nachdem ich das Petersilienbeet bewässert und abgefallene Palmwedel aufgesammelt habe, mache ich mich in der Küche nützlich und kümmere mich um das Nachtmahl. Da ich vom Mittagessen noch immer gesättigt bin, nehme ich mir einer kleinen Portion Bratkartoffeln Vorlieb – schmeckt gar nicht schlecht.
17.45 Uhr Zum Abschluss des langen Tages nehme ich die Geschirrspülmaschine in Betrieb und lege im Wohnzimmer die Beine hoch. Ich informiere mich bei den FOX Nachrichten über die Geschehnisse in der Welt und bringe heraus, dass Kabul schon wieder von einem Terroranschlag heimgesucht wurde – wir furchtbar.
18.45 Uhr Kurz vor dem Siebenuhrläuten wechsle ich auf NETFLIX und werde auf eine neue Serie aufmerksam, die den Titel “Mohawk” trägt und sich mit den Abenteuern einer Indianerfamilie beschäftigt – wie interessant.
21.15 Uhr Nach drei mässig spannenden Episoden schalte ich das Farbfernsehgerät ab und rufe Dixon ins Haus. Danach reguliere ich die Klimaanlage und ziehe mich gähnend ins Schlafzimmer zurück. Gute Nacht.

27. Juni 2018 – Viel Geld für nutzlose Dinge

08.00 Uhr Ich öffne die Augen und verspüre grossen Durst. Um meinen ausgetrockneten Hals ölen zu können, hüpfe ich aus dem Bett und nehme mir das Recht heraus, eine Flasche Diät Cola aus dem Eiskasten zu holen.
08.15 Uhr Im Anschluss trete ich auf die schattige Terrasse und stelle mit grossem Schrecken fest, dass sich zwei Pelikane im Garten tummeln. Um schlimmeres Unheil abzuwenden, rufe ich nach Dixon und ermutige den Rüden, die Vögel zu verjagen. Der lustige Hund gehorcht mir aufs Wort und flitzt kläffend nach draussen – wie schön.


Vorsicht Pelikan

08.45 Uhr Nachdem ich die halbleere Limonadenflasche in den Kühlschrank verfrachtet habe, verabschiede ich mich ins Bad. Wie es sich gehört, wasche ich mich ordentlich heraus und vergesse auch nicht, mir die Bartstoppeln sorgsam abzurasieren – das macht Spass.
09.45 Uhr Just als ich mich ankleide, bimmelt es besonders laut an der Pforte. Zu meiner Freude treffe ich Georg und Maria vor der kleinen Villa an und bemerke, dass die lieben Leute eine Einkaufstüten aus dem WINN DIXIE Supermarkt mitführen. Mein Bruder schnalzt demonstrativ mit der Zunge und beteuert, dass er nicht nur luftgetrocknete Salami, sondern auch köstlichen Schinken mitgebracht hat. Ruckzuck scheuche ich meine Verwandten in die gute Stube und zögere nicht, den futuristischen DeLonghi Kaffeeautomaten in Betrieb zu setzen.
10.30 Uhr Während wir gemütlich auf der Terrasse sitzen und kraftvoll zubeissen, schrillt plötzlich das Telefon und ich sehe mich genötigt, mit meiner unterbelichteten Mieterin sprechen zu müssen. Sandra plappert ohne Unterlass und setzt mich darüber in Kenntnis, dass wir uns in vier Tagen wiedersehen werden. Ich nicke eifrig und bitte die Maid, mir echten JACOBS Kaffee, Milka Schokolade sowie BRISK Haarschmiere aus der alten Heimat mitzubringen.
11.00 Uhr Nachdem ich das Telefonat beendet habe, nehme ich einen Schluck Kaffee und lasse meine Tischnachbarn wissen, dass die nächsten Wochen nicht leicht werden. Ferner merke ich an, dass ich am Montag im Supermarkt abgeschoppt und dem Winn Dixie Unternehmen ein kleines Vermögen beschert habe. In diesem Zusammenhang komme ich auf meine angespannte Finanzlage zu sprechen und verdeutliche, dass ich bald ins Armenhaus umziehen muss. Maria kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und meint, dass ich positiv in die Zukunft blicken sollte – papperlapapp.


Ich bin arm wie eine Kirchenmaus

11.30 Uhr Just als ich eine Flasche Cristal Schaumwein entkorke, stösst Frau Pontecorvo die Terrassentüre auf und wünscht uns einen schönen Morgen. Da mir ein perfektes Nachbarschaftsverhältnis sehr wichtig ist, hole ich ein weiteres Sektglas hervor und biete der Perle einen Liegestuhl an. Die kleine Frau freut sich über die Einladung und sagt, dass sie am Nachmittag nach Fort Myers reisen und sich im Miromar Auslassgeschäft (unlöblich: Outlet Store) vergnügen wird. Wie nicht anders zu erwarten, wird Maria sogleich hellhörig und schlägt vor, dass wir meine Nachbarin kurzerhand begleiten könnten – das glaube ich kaum.
12.15 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, beenden wir unser heiteres Beisammensein und ich lotse die Gäste zur Haustüre. Während Dixon mit der Rute wedelt, erfahre ich von Georg, dass er seiner Ehefrau eine kleine Freude bereiten und sie nach Fort Myers kutschieren wird. Darüber hinaus reibt der gute Mann den Zeigefinger am Daumen und ist sich sicher, dass meine Schwägerin viel Geld für nutzlose Dinge ausgeben wird.


Miromar Outlets in Fort Myers, FL

13.00 Uhr Nachdem endlich Ruhe herrscht, genehmige ich mir eine Hopfenkaltschale und fresse dazu ein reich belegtes Sandwich (unlöblich: Wurstbrot). Ferner nehme ich die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) zur Hand und rufe kurzentschlossen bei den Kindern in Kanada an. Bereits nach wenigen Augenblicken nimmt Amanda das Telefonat an und berichtet, dass es in Toronto sehr heiss ist. Die Maid versorgt mich mit Infos und unterbreitet, dass die Kinder im Nachbarland mittlerweile Schulferien haben. Ich werde spornstreichs hellhörig und ermutige das Mädchen, mitsamt ihrer Familie nach Florida zu kommen. Leider erteilt mir die 45jährige eine Absage und kündigt an, dass sie im Juli nach Gilford krusen wird, um dort einen ganzen Monat lang im Ferienhaus zu logieren.
13.45 Uhr Missmutig klappe ich das schnurlose Telefon zu und lege mich aufs Kanapee. Ich schliesse die Augen und sehe mich im Traum an den Strand des Lake Simcoe versetzt.


Ich träume vom Lake Simcoe

14.45 Uhr Dummerweise wird die Ruhe bald durch aggressives Telefonläuten unterbrochen. Zu allem Überfluss meldet sich Edelbert im Rohr und möchte wissen, welche Dübel sich für Hohlwände eignen. Als ich genauer nachfrage, rückt der schlaue Mann mit der Wahrheit heraus und erzählt, dass er ein Bild an der Wohnzimmerwand anbringen möchte. Da ich handwerklich sehr geschickt bin, versorge ich den Professor mit Fakten und lege ihm nahe, sogenannte “Hollow Plugs” im Baumarkt zu besorgen – was muss ich denn noch alles ertragen.
15.15 Uhr Nach der Plauderei greife ich zur Hundeleine und breche mit dem Haustier zu einer erquickenden Wanderung auf. Mit einer schönen Melodie auf den Lippen schlendere ich durchs Wohngebiet und treffe am Ende der Strasse auf den hochnäsigen Bestattungsunternehmer. Weil Herr Fischer ein komischer Zeitgenosse ist, senke ich den Blick zum Boden und setze den Spaziergang wortlos fort.
16.15 Uhr Endlich bin ich wieder daheim und kann das Nachtmahl vorbereiten. Obgleich es noch nicht einmal 5 Uhr geschlagen hat, stelle ich eine Pfanne aufs Cerankochfeld und zaubere im Handumdrehen leckere Rühreier mit Schinken. Dazu gibt es vitaminreichen Spinat sowie ein lustiges Schnitzel – wie gut das duftet.
17.00 Uhr Zum Abschluss des nervenaufreibenden Tages sorge ich in der Küche für Sauberkeit und verabschiede mich dann in den wohlverdienten Feierabend.
17.45 Uhr Nachdem ich mir eine Sportsendung angeschaut habe, wechsle ich auf FOX und gebe mich den Abendnachrichten hin. Unter anderem lerne ich, dass in der kommenden Woche der Independence Day (unlöblich: Unabhängigkeitstag) ansteht – darauf freue ich mich jetzt schon.

19.00 Uhr Um etwas Abwechslung zu bekommen, nehme ich mit dem AMC Programm Vorlieb und fröne der Gruselserie “The Terror”. Ich mache grosse Augen und werde Zeuge, wie im 19. Jahrhundert zwei britische Expeditionsschiffe die düsteren Gewässer nördlich von Kanada erkunden – wie unheimlich.
21.00 Uhr Nach zwei nervenaufreibenden Stunden beende ich den Fernsehabend und rufe Dixon ins Haus. Anschliessend lösche ich sämtliche Lichter und falle fix und foxi ins Bett. Gute Nacht.