3. Mai 2017 – Teures Schoppingvergnügen

08.00 Uhr Ich werde durch lautes Telefonläuten aus einem angenehmen Traum gerissen. Zu allem Überfluss meldet sich mein Bruder in der Leitung und sagt, dass er gerne im Stadtzentrum frühstücken würde. Ich zucke mit den Schultern und schlage vor, dass wir uns gegen halb Elf im „Bistro 821“ treffen könnten. Georg ist einverstanden und sagt, dass er nicht nur seine Gattin, sondern auch grossen Hunger mitbringen wird – das hört man gerne.
08.15 Uhr Anschliessend rufe ich bei Prof. Kuhn an und gebe zu Protokoll, dass ich heute doch kein opulentes Frühstück im Willoughby Drive auftischen werde. Stattdessen verweise ich auf das Telefonat mit meinem Bruder und informiere, dass mich meine Verwandten ins „Bistro 821“ ausführen werden. Edelbert ist hellauf begeistert und verspricht, pünktlich vor Ort zu sein – wie schön.
08.45 Uhr Nachdem ich das Gespräch beendet habe, eile ich ins Badezimmer, um mich frisch zu machen. Ich entspanne mich bei einem löblichen Wirbelbad und fröne nebenbei dem Qualitätsprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) – da kommt Freude auf.


Mein Zuhause unter Palmen

09.45 Uhr Nach Rosenblüten duftend, scheuche ich den Vierbeiner zum Chevrolet und lasse ihn wissen, dass wir in Bälde eine reichhaltige Mahlzeit verzehren werden. Hund Dixon hüpft elegant auf die Ladefläche des PS-strotzenden SUVs und bricht in lautes Bellen aus, als ich mich am Wählhebel der Automatikschaltung zu schaffen mache. Ruckzuck brettere ich vom Grundstück und kruse zielstrebig in Richtung Stadtmitte davon.
10.30 Uhr Pünktlich auf die Minute betrete ich das Familienrestaurant an der 5th Avenue South und treffe den Professor sowie Georg und Maria an einem Fenstertisch an. Weil mein Magen knurrt, nehme ich umgehend Platz und winke eine Kellnerin herbei, um eine Kanne Bohnenkaffee sowie ein grosses Frühstück zu ordern.
11.00 Uhr Als ich mich über köstliche Rühreier hermache, erzählt Maria von ihrem gestrigen Ausflug nach Fort Myers und sagt, dass sie sich einen edlen Victoria’s Secret Bustier geleistet hat. Georg schlägt in die gleiche Kerbe und rechnet vor, dass er für dieses Korsett 170 Dollars hinblättern musste. Ich werfe Edelbert skeptische Blicke zu und erwähne, dass ich mir solch kostspieligen Anziehsachen kaum leisten kann. Mein Bruder bricht in schallendes Gelächter aus und meint, dass mir ein Bustier sowieso nicht stehen würde – gleich platzt mir der Kragen.


Hund Dixon darf am Strand spielen

11.30 Uhr Nach der reichhaltigen Brotzeit kehren wir zu den Autos zurück und kommen überein, dass wir nun zum Vanderbilt Strand krusen und einen Spaziergang unternehmen sollten. Ich reibe mir die Hände und lasse es mir nicht nehmen, Edelbert die Beifahrertüre aufzuhalten und Dixon auf die Rückbank springen zu lassen.
12.00 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, stellen wir die Personenkraftwagen auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz in Strandnähe ab. Danach streben wir mit schnellen Schritten zum azurblauen Ozean und freuen uns, nur wenige Badegäste anzutreffen. Wie es sich gehört, lasse ich Dixon von der Leine und schlüpfe aus den modischen Flipflops, um meine Füsse im kühlen Nass zu baden – was kann es schöneres geben.
13.00 Uhr Während der entspannten Wanderung entlang des Golfs kündigt Georg grossspurig an, über das Wochenende zum „Gatorland“ Reptilienpark fahren zu wollen. Als mich der gute Mann einlädt, winke ich prompt ab und entgegne, dass ich keine grosse Lust habe, gefrässige Krokodile aus nächster Nähe zu beäugen. Auch Edelbert schlägt die Einladung aus und sagt, dass er für den Freitag einen Zahnarzttermin vereinbart hat.


Ich sage Nein zu Alligatoren

13.45 Uhr Weil Dixon aus dem Hecheln gar nicht mehr herauskommt, kehren wir kurzerhand ins „Vanderbilt Beach Resort“ ein und ordern an der Strandbar einen Krug Budweiser. Nebenher komme ich auf unsere anstehende Forschungsreise in den goldenen Westen zu sprechen und lasse Edelbert wissen, dass es sich anbieten würde, die Schauplätze der Zodiac Morde rund um San Franzisko zu besuchen. Maria rümpft angewidert die Nase und erinnert, dass der besagte Massenmörder die Menschen in Kalifornien Ende der 1960er Jahre zu Tode erschreckt hat. Ich winke demonstrativ ab und fahre fort, dass wir ausserdem Oakland besichtigen und über die Golden Gate Brücke fahren werden – darauf freue ich mich jetzt schon.


Phantombild des Zodiac Mörders

14.45 Uhr Nach einer Stunde spüle ich meinen Hals mit einem letzten Schluck Bier durch und merke an, dass wir langsam unsere Zelte abbrechen sollten. Meine Schwägerin gibt mir Recht und sagt, dass sie noch zum Supermarkt rasen und Lebensmittel für die anstehende Ausfahrt nach Orlando besorgen muss – das soll mir auch Recht sein.
15.30 Uhr Nachdem wir Hände geschüttelt haben, bringe ich Edelbert sicher in die Stadt zurück und wünsche ihm einen ruhigen Abend. Anschliessend drücke ich das Gaspedal bis zum Anschlag durch und freue mich auf ruhige Stunden in meinem kultivierten Zuhause.
16.15 Uhr Zurück in der kleinen Villa, stelle ich wohlwollend fest, dass während meiner Abwesenheit die Putzfrau vor Ort war. Ich atme tief durch und falle gähnend aufs Kanapee. Im Handumdrehen döse ich ein und sehe mich im Traum nach San Franzisko versetzt.
17.15 Uhr Nach dem Päuschen mache ich mich in der Küche nützlich und koche Tortellini auf. Zudem schütte ich eine fertige Tomatensauce aus dem Glas in einen Topf und verfeinere die Pampe mit Petersilie aus eigenem Anbau.


Die Petersilie wächst …

18.00 Uhr Nach dem Essen stelle ich die Geschirrspülmaschine ein und lasse den langen Tag vor der Glotze ausklingen. Unter anderem schaue ich mir die FOX Nachrichten an und lerne, dass just heute in Los Angeles der „Star Wars Day“ (löblich: Krieg der Sterne Tag) gefeiert wird. Ich kratze mich nachdenklich an der Schläfe und erkläre dem schnurrenden Vierbeiner, dass ich mit der lächerlichen Filmreihe gar nichts anfangen kann.
19.00 Uhr Zur Prime Time (löblich: besten Sendezeit) schalte ich auf AMC um und gebe mich dem Spielfilm „King of Devil’s Island“ hin. Das krude Machwerk des norwegischen Filmemachers Marius Holst erzählt von der Gefängnisinsel Bastoy, die unter dem strengen Regime des Anstandsleiters Hakon steht – so ein Schmarrn.
21.00 Uhr Nach 90minütiger Langeweile unternehme ich mit Hund Dixon einen letzten Rundgang durch den Garten und stelle den Rasensprenger ein. Zu guter Letzt lösche ich sämtliche Lichter und falle erschöpft ins Bett. Gute Nacht.

2. Mai 2017 – Modefragen

08.00 Uhr Beschwingt durch den Dolly Parton Schlag „Higher and Higher“ (löblich: Höher und Höher) rolle ich mich aus dem Bett und nehme mir das Recht heraus, den zweiten Tag des Wonnemonats Mai mit der Morgengymnastik einzuläuten – was kann es schöneres geben.
08.30 Uhr Während ich auf der schattigen Terrasse den Hampelmann absolviere, kommt plötzlich Herr Booth dazu und lotet aus, wann ich nach Kalifornien ausfliegen werde. Ich wische mir den Schweiss von der Stirn und informiere, dass ich in 12 Tagen in den goldenen Westen reisen und mindestens eine Woche bleiben werde. Der Vietnamveteran zieht seine karierte Stoffhose hoch und setzt mich darüber in Kenntnis, dass die Menschen im Traubenstaat (unlöblich: Grape State) von Mode überhaupt keine Ahnung haben. Mein Gegenüber kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und berichtet mit erhobenem Zeigefinger, dass sich die hochnäsigen Menschen in Kalifornien aus farbenfroher Kleidung gar nichts machen – das ist mir Wurst.


Keine Hawaiihemden in Kalifornien

09.00 Uhr Kopfschüttelnd verabschiede ich mich ins Badezimmer und nutze die Ruhe, um mit meiner Schwägerin zu telefonieren. Als ich ein gemeinsames Frühstück anrege, windet sich die Gute aus der Verantwortung und meint, dass sie mit Georg nach Fort Myers krusen wird. Als ich genauer nachfrage, kommt Maria auf das neu eröffnete „Bell Tower Shops“ (löblich: Klingel Turm Geschäfte) Einkaufsparadies zu sprechen und meint, dass sie unbedingt die aktuelle „Victoria’s Secret“ Sommermode beäugen möchte. Ich winke ab und entgegne, dass ich mich diesem Ausflug ganz bestimmt nicht anschliessen werde – wo kämen wir denn da hin.
10.00 Uhr Pünktlich zum Zehnuhrläuten, beende ich den Badespass und stelle fest, dass vor wenigen Minuten der Gärtner eingetroffen ist. Während Herr Leonardo bei schweisstreibenden Temperaturen im Garten schuftet, brühe ich Kaffee auf und vergesse auch nicht, Dixons Napf mit Trockenfutter aufzufüllen. Danach lasse ich mich am Küchentisch nieder und verzehre köstliche KELLOGGS Froot Loops mit frischer Muh – schmeckt prima.


Mein Zuhause unter Palmen

10.45 Uhr Wenig später klingelt es an der Haustüre und ich habe das Vergnügen, Edelbert in meinem Eigenheim begrüssen zu können. Wie es sich gehört, winke ich meinen Bekannten herein und hole eine weitere Tasse aus dem Küchenschrank. Darüber hinaus erzähle ich von meiner Unterredung mit Herrn Booth und mutmasse, dass der Heini nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Edelbert legt jedoch seine Stirn in Falten und meint, dass wir uns auf dem Campus der Berkeley Universität ganz bestimmt nicht in knallbunten Bermudahosen und Hawaiihemden präsentieren können – wie unlöblich.
11.45 Uhr Kurz vor der Mittagszeit deute ich auf meine goldene Armbanduhr und stelle klar, dass nun die Zeit für das Mittagessen gekommen ist. Edelbert nippt ein letztes Mal am Kaffeehaferl und schlägt vor, zum „New York Pizza & Pasta“ Gasthaus zu fahren – das ist phantastisch.
12.30 Uhr Nach einer kurzweiligen Ausfahrt in Edelberts schneeweissem JEEP, kehren wir mit Hund Dixon im Schlepptau in das Italiengasthaus unseres Vertrauens ein, um „Homemade Pasta“ (löblich: hausgemachte Nudeln) zu verzehren. Ich beisse kraftvoll zu und öle meine staubtrockene Kehle mit eiskaltem Diät Cola (löblich: Diet Coke). Nebenher tratsche ich mit dem Professor und kündige an, dass wir unsere Forschungsreise nach Kalifornien zum Anlass nehmen könnten, um nicht nur San Francisco, sondern auch Oakland zu erkunden. Mein Tischnachbar schlägt in die gleiche Kerbe und bittet mich, im Internetz bezüglich der Sehenswürdigkeiten von Oakland zu recherchieren – wie schön.


Wir schlürfen Diät Colas

13.15 Uhr Als es ans Bezahlen geht, winkt Edelbert demonstrativ ab und sagt, dass er mich selbstverständlich einladen wird. Ich bedanke mich und sichere zu, dass ich mich in Kürze erkenntlich zeigen werde.
14.00 Uhr Zurück im Willoughby Drive, schleppe ich mich mit letzter Kraft in die kleine Villa. Während es sich Dixon unter den Luftauslassdüsen der Klimaanlage bequem macht, falle ich erschöpft aufs Kanapee und entspanne mich von den Strapazen des Vormittags – das tut gut.
15.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf Drei zugeht, wird die himmlische Ruhe durch aggressives Telefonschellen unterbrochen. Zu meiner Freude meldet sich Georg und kündigt an, dass er etwas länger in Fort Myers bleiben und Maria zum Abendessen in ein schickes Restaurant ausführen wird. Ich wische mir den Schlaf aus den Augen und rege an, dass wir uns morgen zum Frühstück treffen sollten. Danach beende ich das Gespräch und begebe mich auf die Terrasse, um in der Tageszeitung zu blättern.


Bald besuche ich die Berkeley Universität

16.00 Uhr Weil die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt, fasse ich den Entschluss, ins klimatisierte Haus zurückzukehren. Um keine Langeweile zu bekommen, nehme ich den Heimrechner in Betrieb und kümmere mich um die Anschnurseelsorge. Darüber hinaus recherchiere ich über Oakland und lerne, dass es in der Stadt am östlichen Ufer der Bucht von San Franzisko allerhand zu sehen gibt. Unter anderem haben Touristen die Möglichkeit, mit dem „Fairyland“ den ältesten Vergnügungspark der Vereinigten Staaten zu besuchen – wie aufregend.
17.00 Uhr Redlichst informiert schalte ich das Arbeitsgerät aus und verabschiede mich in die Küche. Mit einem schönen Lied auf den Lippen richte ich eine kalte Platte an und mache es mir ausserdem zur Aufgabe, Dixon ein nahrhaftes Abendessen zu kredenzen.

18.00 Uhr Nach der Brotzeit lege ich im Wohnzimmer die Beine hoch und schalte mich durch die zahlreichen Fernsehprogramme. Bald bleibe ich auf AMC hängen und erfreue mich am nervenaufreibenden Langfilm „Zodiac“ aus dem Jahre 2007. Obgleich ich die preisgekrönte Produktion bereits mehrere Male gesehen habe, lehne ich mich bierschlürfend zurück und tauche in das Leben des Karikaturisten Robert Graysmith ein, der einen berüchtigten Massenmörder namens „Zodiac“ zur Strecke bringen möchte. Ich mache grosse Augen und registriere, dass es sich anbieten würde, während unseres Ausflugs nach Kalifornien auch die Tatorte des sogenannten „Zodiac Killers“ zu besuchen – da kommt besonders grosse Freude auf.
21.00 Uhr Nach dreistündigem Nervenkitzen beende ich den Fernsehabend und rufe Dixon ins Haus. Im Anschluss bette ich mich zur Ruhe und döse schnell ein. Gute Nacht.

25. April 2017 – Man kann sich nicht alles bieten lassen

08.00 Uhr Das Telefon schellt und schreckt mich aus einem schönen Traum. Als ich mir den Hörer ans Ohr halte, wünscht mir Georg einen guten Morgen und berichtet, dass er gestern gegen 22 Uhr in Naples eingetroffen ist. Mein Bruder schimpft wie ein Rohrspatz und vertellt, dass seine Ehefrau auf der Rückfahrt einen kurzen Zwischenstopp in Miami einlegen und etwas schoppen wollte. Ich rolle demonstrativ mit den Augen und unke, dass Georg um ein kleines Vermögen gebracht wurde – wo soll das noch hinführen.
08.45 Uhr Nachdem wir uns für 11 Uhr im neu eröffneten „Breeze“ Gasthaus an der Park Shore Marina verabredet haben, beende ich das Telefonat und fröne dem Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land). Unter anderem lausche ich dem Titel „Today“ (löblich: Heute) und lerne, dass Sänger Paul Costa aus Australien stammt und seit vielen Jahren einer der angesagtesten Künstler auf dem fünften Kontinent ist. Ich zucke mit den Schultern und ziehe es vor, Hund Dixon in den Garten zu lassen und im Badezimmer zu verschwinden.


Ich telefoniere mit Edelbert

09.00 Uhr Während meine alten Knochen vom lauwarmen Sprudelwasser umspült werden, telefoniere ich mit Edelbert und lade ihn ein, uns im „Breeze“ zu treffen. Der Professor freut sich und erzählt, dass besagtes Restaurant in der Wochenendausgabe der „Naples Daily News“ (löblich: Naples tägliche Neuigkeiten) sehr gelobt wurde.
09.45 Uhr Voller Vorfreude steige ich aus der Wirbelbadewanne und rufe Dixon ins Haus. Darüber hinaus lasse ich den Rüden wissen, dass wir zeitnah zum Park Shore Yachthafen krusen und dort nicht nur Maria und Georg, sondern auch den Professor zum Frühstück treffen werden.
10.30 Uhr Um die lieben Menschen nicht warten zu lassen, scheuche ich den Vierbeiner zum Chevrolet und schicke mich an, mit quietschenden Pneus vom Grundstück zu brettern. Wie es sich gehört, trete ich das Gaspedal bis zum Anschlag durch und beschleunige den SUV auf schwindelerregende 35 Meilen pro Stunde – das macht Spass.
11.00 Uhr Pünktlich treffe ich am Ziel ein und stelle fest, dass Edelbert, Maria und Georg auch schon vor Ort sind. Ich renne spornstreichs in die Gaststätte und lasse mich neben meinen Liebsten an einem Fenstertisch nieder.
11.15 Uhr Als ich meine Nase in die Tageskarte stecke, fällt mir auf, dass die Preise im „Breeze“ besonders gesalzen sind. Ich schüttle den Kopf und erkläre meinen Tischnachbarn, dass für ein grosses Frühstück 23 Dollars berechnet werden. Trotz aller Widrigkeiten lassen wir uns die gute Laune nicht verderben und winken eine schlecht gelaunte Bedienung herbei, um die Bestellung aufzugeben.


Schnee auf dem Kimomandscharo

12.00 Uhr Während wir kraftvoll zubeissen, berichten meine Verwandten ausführlich von ihrem Abstecher nach Key West und verraten, dass sie auch das „Ernest Hemingway House“ besucht haben. Georg erhebt den Zeigefinger und informiert, dass der weltbekannte Schriftsteller in seinem Haus an der Whitehead Strasse seinen Bestseller „Schnee auf dem Kilimandscharo“ geschrieben hat. Ich lausche den Ausführungen mit grossem Interesse und bemerke plötzlich ein Haar im Rührei. Natürlich winke ich die Kellnerin augenblicklich an den Tisch und bitte sie, mir eine neue Portion aufzutischen. Das rothaarige Ding schlägt die Bitte aus und entgegnet, dass sie kein Haar sehen kann – gleich platzt mir der Kragen.
12.45 Uhr Als die Maid die Rechnung bringt, staunen wir Bauklötze und sehen uns genötigt, 130 Dollars bezahlen zu müssen. Weil man sich nicht alles bieten lassen darf, verabschiede ich mich verärgert in den Waschraum und zerre etliche Papierhandtücher aus dem Spender. Nachdem ich die Tücher gründlich befeuchtet habe, drücke ich sie in den Waschbeckenabfluss und drehe den Wasserhahn bis zum Anschlag auf. Danach kehre ich zu meinen Bekannten zurück und rege einen Spaziergang zum benachbarten Venetian Bay Kaufhaus an.


Wir schlecken ein Eis

13.30 Uhr Bei angenehmen Temperaturen schlendern wir an den Boutiquen vorbei und nehmen uns das Recht heraus, die Auslagen in den Schaufenstern in Augenschein zu nehmen. Zudem schlecken wir ein Eis und beobachten einen gitarrespielenden Sangeskünstler, der vor einer „Mondo Uomo“ Filiale den Simon & Garfunkel Gassenhauer „Mrs. Robinson“ zum Besten gibt – da kommt besonders grosse Freude auf.
14.30 Uhr Sechzig Minuten später stehen wir wieder an den Autos und schütteln Hände. Georg klopft mir auf die Schulter und sagt, dass er am Abend Herrn Wang auf dem Golfplatz treffen wird. Ich nicke eifrig und wünsche meinem Bruder viel Vergnügen. Im Anschluss schwinge ich mich hinters Lenkrad und kruse zügig nach Hause.
15.15 Uhr Endlich bin ich wieder dahoam und kann im geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer die Beine hochlegen. Ich schlummere prompt ein und träume von meiner anstehenden Reise nach Kalifornien – wie schön.
16.15 Uhr Ich öffne die Augen und verspüre wegen der grossen Hitze wenig Lust, die Anschnurseelsorge zu erledigen. Stattdessen hole ich mir eine Flasche Budweiser aus dem Eiskasten und mache mich über das grosse Kreuzworträtsel in der Tageszeitung her.
17.00 Uhr Nachdem ich auf das Lösungswort „REEGHECWSRMEOHT“ gekommen bin, mache ich mich in der Küche nützlich und schwenke köstliches Grillfleisch in einer Pfanne. Ferner backe ich Kartoffelspalten im Ofen heraus und vergesse auch nicht, Dixons Napf mit gesundem Trockenfutter aufzufüllen.
18.00 Uhr Mit vollem Magen schalte ich die Spülmaschine ein und gehe zum gemütlichen Teil des Tages über. Ich lasse mich vor dem neumodischen Farbfernsehgerät nieder und gebe mich den Abendnachrichten auf FOX hin.

19.00 Uhr Um etwas Abwechslung zu bekommen, wechsle ich bald auf NBC und schaue mir die ersten Folgen der neuen Sitzkomödie (unlöblich: Sitcom) „Great News“ (löblich: Grosse Neuigkeiten) an. Ich amüsiere mich köstlich und tauche in die Welt einer jungen Dame ein, die in der Nachrichtenredaktion eines Fernsehsenders arbeitet.
20.30 Uhr Nach eineinhalbstündiger Spitzenunterhaltung schalte ich die Glotze aus und lösche sämtliche Lichter. Anschliessend streichle ich Dixon über den Kopf und falle übermüdet ins Bett. Gute Nacht.

19. April 2017 – Bald fliegen wir nach Kalifornien

08.00 Uhr Auch heute lacht die Sonne vom Himmel und ich läute den sechzehnten Mittwoch des Jahres mit dem Frühsport auf der Terrasse ein. Weil ich ein rüstiger Rentner bin und auf perfektes Aussehen grössten Wert lege, absolviere ich etliche Kniebeugel und vergesse auch nicht, ein Rad zu schlagen.
08.30 Uhr Als ich den Rasensprenger in Betrieb nehme, kommt Frau Pontecorvo daher und schimpft, weil ihr FORD MUSTANG Öl verliert. Die Gute legt ihre Stirn in Falten und vertellt, dass sich auf ihrem Garagenboden bereits ein stattlicher Ölfleck gebildet hat. Ich beruhige die Dame redlichst und rate, schnellstmöglich zur Werkstatt zu rasen und einen Fachmann zu Rate zu ziehen – immerhin kann ich mich nicht um alles kümmern.


Mein Zuhause unter Palmen

09.00 Uhr Kopfschüttelnd kehre ich in die kleine Villa zurück und telefoniere während des Badevergnügens mit meiner Schwägerin. Maria gibt sich kurzangebunden und plappert davon, dass sie in Bälde in Richtung Key West aufbrechen wird. Ferner bringe ich heraus, dass Georg gerade damit beschäftigt ist, den Ölstand des TRAVATO zu überprüfen und Lebensmittel in den Kühlschrank einzuräumen. Natürlich wünsche ich meinen Verwandten eine schöne Reise und halte sie an, auf den Highways grösste Vorsicht an den Tag zu legen.
10.00 Uhr Pünktlich zum Zehnuhrläuten nehme ich am Frühstückstisch Platz und führe mir in Hund Dixons Gesellschaft eine Schüssel mit KELLOGGS Flocken zu Gemüte. Dazu trinke ich echten Bohnenkaffee und lasse es mir nicht nehmen, in der Morgenzeitung zu blättern. Dummerweise bimmelt bald das Telefon und Edelbert bringt einen gemeinsamen Schoppingausflug in den PUBLIX Supermarkt zur Sprache. Ich nehme das Angebot spornstreichs an und lasse den schlauen Mann wissen, dass ich gegen halb 12 vor Ort sein werde.
10.45 Uhr Nachdem ich mich gestärkt habe, räume ich das Geschirr in die Spülmaschine und ziehe es vor, zum Auto zu schlendern. Just in diesem Moment fährt der verrostete Kleinwagen meiner Zugehfrau vor. Ich heisse Frau Gomez herzlich Willkommen und lege ihr nahe, den Vormittag auszunutzen, um den Küchenboden zu wischen und Wäsche zu waschen. Die kleinwüchsige Mexikanerin nickt eifrig und bittet mich, vom Supermarkt Topfschwämme, eine Flasche Allzweckreiniger sowie TIDE Waschmittel mitzubringen.


Der Boden muss gewischt werden

11.15 Uhr Ich komme frühzeitig am Ziel an und bemerke, dass Edelbert noch auf sich warten lässt. Um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, nehme ich den Vierbeiner an die Leine und animiere ihn, auf dem Grünstreifen sein Beinchen zu heben. Nebenher beobachte ich eine übergewichtige Rentnerin, die unter grösster Kraftanstrengung einen voll beladenen Einkaufswagen über den Parkplatz schiebt – da kommt besonders grosse Freude auf.
11.30 Uhr Endlich fährt der schneeweisse JEEP meines Bekannten auf den Kundenparkplatz. Ich helfe Dixon auf die Ladefläche und gebe zu Protokoll, dass er während meiner Abwesenheit brav sein muss. Anschliessend folge ich Edelbert in den Flachbau und wähle allerhand Waren des täglichen Bedarfs aus. Zudem verweise ich auf meine Verwandtschaft und stelle klar, dass Georg und Maria bis zum kommenden Wochenende auf Reisen sind. Edelbert schnalzt mit der Zunge und verfrachtet mehrere Sechserpacks Budweiser in den Einkaufswagen.


Ein süffiges Bier darf nicht fehlen

12.30 Uhr Nach einer Stunde werden wir an Kasse Nummer 7 vorstellig und bezahlen die Rechnungen mit unseren praktischen Kreditkarten. Währenddessen legt der Professor beste Laune an den Tag und meint, dass wir nun ins benachbarte Mexikogasthaus einkehren sollten – das ist phantastisch.
13.00 Uhr Nachdem wir die Lebensmittel verstaut haben, suchen wir die angeschlossene Tex Mex Wirtschaft auf und ordern landestypische Speisen. Der vollbärtiger Kellner nimmt die Bestellung mit grimmiger Miene auf und serviert alsbald mit Schweinefleisch gefüllte Tortillas. Darüber hinaus laben wir uns an süffigem Light Beer (löblich: Leicht Bier) sowie farbenfrohen Beilagesalaten – schmeckt gar nicht schlecht.
13.30 Uhr Während ich kraftvoll zubeisse, kommt mein Tischnachbar auf unsere Forschungsreise nach Berkeley zu sprechen und merkt an, dass er mittlerweile mit Herrn Tyrus Boetticher telefoniert und unser Kommen angekündigt hat. Als ich nachfrage, plappert der Professor munter weiter und setzt mich darüber in Kenntnis, dass der 61jährige an der besagten Lehranstalt seit vielen Jahren physikalische Versuche durchführt und ausserdem Präsident der „Alpha Gamma Omega“ Studentenverbindung ist – wie aufregend.


Wir fliegen bald nach Kalifornien

14.30 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, die Rechnung zu begleichen und die Heimfahrt anzutreten. Weil ich die Spendierhosen angezogen habe, fackle ich nicht lange und überlasse dem Kellner kurzerhand mehrere Geldscheine. Danach reiche ich Edelbert die Hand und scheuche Dixon zum PS-strotzenden SUV.
16.00 Uhr Zuhause angekommen, stelle ich die Klimaanlage höher und falle fix und foxi aufs Kanapee. Schon bald döse ich ein und sehe mich im Traum über die Golden Gate Bridge spazieren.
17.00 Uhr Ich erwache ausgeschlafen und bemerke, dass es für die Anschnurseelsorge viel zu spät ist. Achselzuckend hole ich mir eine Flasche Budweiser aus dem Eiskasten und mache mich dann in der Küche nützlich. Zu stimmungsvollen WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) Klängen richte ich eine kalte Brotzeitplatte mit luftgetrockneter Salami, Capocollo und Cheddarkäse an. Zu guter Letzt lege ich etliche Scheiben Weissbrot dazu und trinke eine weitere Hopfenkaltschale – das tut gut.


Ich beisse kraftvoll zu

18.00 Uhr Zum Abschluss des langen Tages sorge ich in der Küche für Sauberkeit und mache es mir dann in der Wohnstube bequem, um mir die Abendnachrichten auf FOX anzuschauen.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit nehme ich mit dem Amazon Angebot Vorlieb und fröne der nagelneuen Serie „Taboo“, die von einem unerschrockenen Forscher erzählt, der nach einem zehnjährigen Afrikaaufenthalt ins London des Jahres 1814 zurückkehrt – wie aufregend.
21.00 Uhr Weil ich mich vor Müdigkeit kaum noch auf den Beinen halten kann, schalte ich die Glotze nach der zweiten Episode aus und unternehme mit Dixon einen kleinen Rundgang durch den Garten. Anschliessend verschliesse ich die Haustüre besonders sicher und lege mich schlafen. Gute Nacht.

11. April 2017 – She Is Tight

08.00 Uhr Die AMAZON ECHO Lautsprechersäule springt an und weckt mich mit einem Musikbeitrag der aus Illinois stammenden Combo „Cheap Trick“. Während „She is tight“ (löblich: Sie ist scharf) läuft, rolle ich mich aus dem Wasserbett und öffne das Schlafzimmerfenster. Danach schlendere ich auf die Terrasse und lockere meine eingerosteten Glieder. Nebenher spähe ich nach nebenan und werde Zeuge, wie Frau Booth im Morgenmantel durch den Garten stapft. Natürlich wende ich mich spornstreichs ab und lasse Hund Dixon wissen, dass die alte Schachtel ganz und gar nicht „tight“ ist.

08.30 Uhr Während der Rüde mit Nachbarshund Joey spielt, kehre ich in die kleine Villa zurück und lasse die Seele bei einem löblichen Wirbelbad baumeln. Ausserdem telefoniere ich mit meiner Schwägerin und bringe heraus, dass meine Verwandten gleich zum PUBLIX krusen und Ostereinkäufe tätigen werden. Ich nicke eifrig und entgegne, dass ich selbstverständlich mitkommen werde – das wird eine Gaudi.
09.30 Uhr Eine Stunde später nehme ich am Frühstückstisch Platz und führe mir die wichtigste Mahlzeit des Tages zu Gemüte. Darüber hinaus denke ich an die anstehende Forschungsreise ins kalifornische Berkeley und bemerke, dass der Abflugtag auf Amandas Geburtstag fällt. Ich mache mir eigene Gedanken und komme zu dem Schluss, dass James Ehefrau in diesem Jahr bereits ihr 44. Wiegenfest feiert – das ist ja allerhand.
10.00 Uhr Redlichst gestärkt nehme ich die Geschirrspülmaschine in Betrieb und eile mit Hund Dixon zum Chevrolet. Mit quietschenden Pneus rase ich aus dem Wohngebiet und lausche unterdessen dem Qualitätsradioprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land). Wie jeden Tag, spielen die Verantwortlichen auch heute die grössten Hits (löblich: Schläge) angesehener Interpreten und verwöhnen ausserdem mit einem prima Dolly Parton Gassenhauer aus den 1970er Jahren – da kommt Freude auf.


Der WINNEBAGO TRAVAO

10.30 Uhr Endlich erreiche ich mein Ziel und stelle lachend fest, dass Georg und Maria im WINNEBAGO TRAVATO vorgefahren sind. Schmunzelnd hüpfe ich aus dem Auto und folge den lieben Leuten in die klimatisierte Markthalle. Als erstes streben wir zur Fleischtheke und verabreden, dass Maria am Ostersonntag einen Schweinebraten auf den Tisch bringen wird. Wir werfen neugierige Blicke in die Gefrierschränke und ringen uns dazu durch, vier Pfund „Pork Neck“ (löblich: Schweineschulter) in den Einkaufswagen zu laden. Im Anschluss schieben wir das Gefährt zur Gemüseabteilung und verfrachten lustige Zwiebeln, Paprika sowie etliche Zucchinis zu den anderen Waren.
11.30 Uhr Nachdem wir sechs Flaschen Silver Oak Cabernet Sauvignon dazugestellt haben, steuern wir die Kasse an und sehen uns genötigt, knapp 150 Dollars für die Lebensmittel bezahlen zu müssen. Ich rolle demonstrativ mit den Augen und weise meine Verwandten auf die Tatsache hin, dass ich mir ein solches Luxusessen nicht alle Tage leisten kann. Georg zuckt mit den Schultern und setzt mich darüber in Kenntnis, dass Maria als Vorspeise einen Gartensalat mit frischem Lachs auftischen wird – darauf freue ich mich jetzt schon.
12.30 Uhr Schlussendlich schleppen wir die Einkaufstüten zum TRAVATO und nehmen uns das Recht heraus, in der benachbarten SUBWAY Gaststätte das Mittagessen einzunehmen. Wir laben uns an frischzubereiteten Subs und mein Bruder erzählt, dass die Bezeichnung „Sub“ auf den Begriff „Submarine Sandwich“ (löblich: U Boot Brot zurückgeht – das soll mir auch Recht sein.


Wir beissen kraftvoll zu

13.15 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, den Heimweg anzutreten. Ich verabschiede mich von meinen Verwandten und stelle klar, dass ich morgen das Frühstück in Julies Restaurant einnehmen werde.
14.00 Uhr Zurück in der kleinen Villa, falle ich erschöpft aufs Kanapee und strecke die Beine aus. Bereits nach wenigen Sekunden döse ich ein und sehe mich im Traum in den „grossen Apfel“ (unlöblich: Big Apple) versetzt.
15.00 Uhr Leider wird die Ruhe bald durch Frau Pontecorvo gestört. Die Perle pocht aufgeregt an die Terrassentüre und erzählt, dass sie sich einen Sonnenbrand eingefangen hat. Seufzend winke ich die Dame herein und hole eine Flasche mit Mandelblütenöl aus der Hausapotheke. Darüber hinaus informiere ich, dass dieses Öl Wunder wirkt. Meine Nachbarin atmet tief durch und nimmt sich das Recht heraus, mit der DeLonghi Kaffeemaschine brühfrischen Bohnentrunk aufzubrühen. Dazu essen wir schmackhafte Muffins aus dem PUBLIX Supermarkt – das tut gut.
16.00 Uhr Nachdem sich Frau Pontecorvo verabschiedet hat, setze ich mich an den Schreibtisch und kümmere mich um die Anschnurarbeit. Ich schufte hart und rate einer alleinerziehenden Mutter aus Cleve, ihre verlotterte Tochter Claudia (11) zur Adoption freizugeben. Immerhin kann es nicht sein, dass sich das Balg täglich schminkt und sogar rosaroten Lippenstift aufträgt.
17.00 Uhr Weil das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen darf, beende ich die Arbeit und fordere Dixon auf, mir in die Küche zu folgen. Unter den fordernden Blicken meines Haustieres backe ich eine Pizza auf und zaubere dazu einen farbenfrohen Beilagensalat mit perfekt aufgeschnittenen Zwiebelringen und Oliven..


Hund Dixon ist hungrig

18.00 Uhr Nach der Brotzeit mache ich es mir in der klimatisierten Stube bequem und folge interessiert den FOX Nachrichten. Ich informiere mich aus erster Hand und bringe heraus, dass just heute vor 72 Jahren das Konzentrationslager Buchenwald durch amerikanische Soldaten befreit wurde – wie furchtbar.
20.00 Uhr Zur besten Sendezeit wechsle ich auf HBO und erfreue mich am Zukunftsfilm „Independence Day“. Die Erfolgsproduktion aus dem Jahre 1996 erzählt vom Angriff ausserirdischer Raumschiffe auf unsere Erde. Ich amüsiere mich köstlich und verzehre eine ganze Packung Lay’s Kartoffelchips.
21.00 Uhr Nach zweistündiger Spitzenunterhaltung schalte ich den Flachbildschirm aus und unternehme mit dem Rüden einen Spaziergang durch den Garten. Zu guter Letzt wünsche ich dem Lausbuben angenehme Träume und verabschiede mich ins Schlafzimmer. Gute Nacht.