16. Februar 2018 – In der Coastland Mall

08.00 Uhr Weil ich nicht zum alten Eisen zählen möchte, rolle ich mich aus dem Bett und läute den Freitag mit dem Frühsport ein. Ich hüpfe ausgelassen auf und ab und bemerke, dass ich unbedingt die Pflanzen im Garten mit Wasser versorgen sollte. Um von den Nachbarn in kein schlechtes Licht gerückt zu werden, stelle ich den Rasensprenger ein und mache es mir zur Aufgabe, die hochgewachsene Petersilie zu bewässern.


Blick auf meine Terrasse und den Garten

08.45 Uhr Im Anschluss entspanne ich mich bei einem prima Wirbelbad und telefoniere mit Edelbert. Mein Bekannter legt beste Laune an den Tag und schlägt vor, dass wir das Frühstück in “Julies Restaurant” einnehmen könnten. Ich schlage in die gleiche Kerbe und sichere zu, gegen halb 11 im Gasthaus unseres Vertrauens zu sein.
09.45 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf 10 zugeht, beende ich den Badespass und trockne mich mit einem Frotteehandtuch ab. Ferner trage ich eine Pflegelotion auf meine sonnengebräunte Haut auf und vergesse auch nicht, mein Haupthaar aufzusteilen – perfektes Aussehen ist heutzutage sehr wichtig.
10.00 Uhr Nachdem ich Dixons Fell gebürstet habe, scheuche ich den Rüden zum Chevrolet und kruse hungrig von dannen. Nebenher fröne ich dem Qualitätsprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) und habe das Vergnügen, einen stimmungsvollen Klassiker aus Alan Jacksons Feder zu hören – was kann es schöneres geben.
10.30 Uhr Pünktlich wie ein Handwerker betrete ich die Wirtschaft und freue mich, Edelbert an unserem angestammten Tisch anzutreffen. Aushilfsbedienung Peggy lässt nicht lange auf sich warten und serviert brühfrischen Kaffee sowie zwei grosse Frühstücke. Ausserdem vernehmen wir, dass sich Wirtin Julie eine kleine Auszeit gegönnt hat und Freunde in Miami besucht. Wir zucken mit den Schultern und tratschen angeregt über unsere Reise nach Kanada. Edelbert kommt aus dem Plappern gar nicht mehr heraus und erörtert, dass er den Aufenthalt nutzen möchte, um einen Ausflug zu den Niagarafällen zu unternehmen – das hört sich verlockend an.


Wir fliegen bald nach Kanada

11.15 Uhr Nachdem wir der Bedienung ein stattliches Trinkgeld zugesteckt haben, spähe ich auf meine goldene Armbanduhr und merke an, dass es für das Mittagessen noch zu früh ist. Edelbert nickt eifrig und meint, dass das schöne Wetter dazu einlädt, einen Bummel durch das “Coastland” Einkaufszentrum zu unternehmen. Ich lege meine Stirn in Falten und antworte, dass ich sowieso eine neue Tschiens einkaufen muss. Der Professor schenkt mir ein Lächeln und ermutigt mich, die Kaffeetasse zu leeren und in die Gänge zu kommen – jaja.
12.00 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, treffen wir am Ziel ein und parken die Autos auf dem Besucherparkplatz. Mit dem Vierbeiner im Schlepptau flanieren wir an den Schaufenstern angesagter Boutiquen vorbei und bemerken, dass derzeit zahlreiche Geschäfte mit unschlagbaren Angeboten locken.
13.00 Uhr Schlussendlich finden wir uns im “Forever 21” Geschäft wieder und nehmen Tschienshosen weltbekannter Hersteller in Augenschein. Ich fackle nicht lange und verschwinde mit einer WRANGLER Hose in einer Umkleidekabine. Unterdessen probiert Edelbert ein rotes Polohemd aus dem Hause “La Martina” an und rechnet vor, dass dieses Modell im alten Europa gut und gerne 200 Euros kostet – das ist ja allerhand.


Wir bezahlen per Karte

13.30 Uhr Da die Tschiens perfekt passt, begebe ich mich zur Kasse und zücke meine praktische Kreditkarte. Der freundliche Verkäufer schiebt das Kärtchen durch den Bezahlschlitz und verfrachtet die Beinkleider in eine umweltfreundliche Tragetasche mit Aufdruck – da kommt besonders grosse Freude auf.
14.15 Uhr Um nicht Hunger leiden zu müssen, kehren wir als nächstes ins gutbesuchte “Village Pub” ein und laben uns an panierten Hühnerfinger (unlöblich: Chicken Wings) mit Kartoffelstäben. Edelbert lobt das Essen über den Schellenkönig und beteuert, dass wir nun unsere Zelte in Naples schönstem Kaufhaus abbrechen und uns auf den Heimweg begeben sollten. Ich willige ein und ringe mich dazu durch, meinen Bekannten zu Speis und Trank einzuladen. Anschliessend laufen wir zufrieden zu den Autos und wünschen einander ruhige Nachmittage.


Bier ist sehr gesund

15.00 Uhr Zuhause angekommen, schleppe ich die Einkaufstüte in die kleine Villa und fülle Dixons Napf mit Trockenfutter auf. Während sich der Rüde gierig auf die Brotzeit stürzt, hänge ich die neue Hose in den begehbaren Schrank und bette mich dann auf dem Kanapee zur Ruhe – das tut gut.
16.00 Uhr Um nicht den ganzen Nachmittag auf der faulen Haut zu liegen, setze ich mich an den Schreibtisch und komme meinen Pflichten als Anschnurseelsorger nach. Während das Haustier im Garten mit dem Nachbarshund tobt, rufe ich Depeschen besorgter Heimseitenbesucher ab und erfahre, dass es in Deutschland angesichts der vielen afrikanischen Wirtschaftsflüchtlinge drunter und drüber geht. Herr Werner L. aus Reutlingen berichtet schier Unglaubliches und schreibt, dass er fast täglich von gewaltbereiten Nigerianern belästigt wird. Ich balle die Fäuste und rate dem Heini, sich nicht alles gefallen zu lassen und ins freiheitsliebende Amerika auszuwandern.
16.45 Uhr Zu guter Letzt nehme ich die Einträge im Gästebuch in Augenschein und sehe mich genötigt, wegen einer Morddrohung das BKA zu verständigen – alles kann man sich auch nicht bieten lassen.


Ich esse gesunde Wurst

17.15 Uhr Nachdem ich die Arbeit abgeschlossen habe, bereite ich das Abendessen zu und nehme mit einer Wurstplatte Vorlieb. Dazu gibt es vitaminreiche Weissbrotscheiben sowie ein süffiges Budweiser – das schmeckt.
18.00 Uhr Endlich kann ich mich in den wohlverdienten Feierabend verabschieden und mir die FOX Nachrichten anschauen. Ich mache mich über die aktuellen Geschehnisse im nahen Osten schlau und bringe heraus, dass es im Iran immer noch zu regierungsfeindlichen Demonstrationen kommt – wie schrecklich.
19.00 Uhr Um auf andere Gedanken zu kommen, wechsle ich auf SHOWTIME, wo just im Moment einige Episoden der sehenswerten Dokumentarserie “The Trade” gezeigt wird. Ich staune nicht schlecht und tauche in die Welt von hinterlistigen Drogenschmugglern ein – gleich platzt mir der Kragen.
21.00 Uhr Nach der dritten Folge beende ich den Fernsehabend und rufe den Vierbeiner ins Haus. Anschliessend verschliesse ich die Haustüre und lege mich schlafen. Gute Nacht.

8. Februar 2018 – Man kommt kaum zur Ruhe

08.00 Uhr Der Radiowecker geht an und ich rolle mich zufrieden aus dem Wasserbett. Weil Hund Dixon nicht in seinem Korb liegt, eile ich mit schnellen Schritten ins Wohnzimmer und stelle fest, dass es sich der Rüde mit einem vitaminreichen Kauknochen auf dem Kanapee bequem gemacht hat – wie schön.


Hund Dixon knabbert Kauknochen

08.30 Uhr Alsbald verabschiede ich mich in den Garten und zögere nicht, den sonnigen Morgen mit dem Frühsport zu beginnen. Nebenher schiele ich zum Nachbaranwesen und werde Zeuge, wie Herr Booth humpelnd den Rasenmäher aus der Garage schiebt. Weil ich über alles informiert sein muss, wünsche ich dem Heini einen schönen Morgen und lote aus, ob er sich am Fuss verletzt hat. Der hochdekorierte Vietnamveteran nickt eifrig und erzählt, dass er gestern beim Golfspielen gestürzt ist und sich eine Zerrung zugezogen hat. Achselzuckend beende ich den Frühsport und verabschiede mich in die Nasszelle, um mich bei einem lebensgeistererweckenden Wirbelbad zu entspannen – was kann es schöneres geben.
09.30 Uhr Gegen halb 10 beende ich den Badespass und werfe mich in Schale. Danach bereite ich das Frühstück vor und nehme mir das Recht heraus, mich mit gesunden KELLOGGS Flocken sowie einem grossen Haferl Bohnenkaffee zu stärken. Natürlich gesellt sich mein braves Haustier augenblicklich an meine Seite und fordert ebenfalls eine reichhaltige Mahlzeit heraus – was muss ich denn noch alles ertragen.


Meine praktische Schwarzbeere

10.00 Uhr Wenig später schellt die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und ich sehe mich genötigt, mit Edelbert plaudern zu müssen. Mein Bekannter kommt auf den Wochenendeinkauf zu sprechen und meint, dass wir uns in einer Stunde vor dem PUBLIX treffen sollten – das hört sich verlockend an.
10.30 Uhr Nachdem ich die Geschirrspülmaschine in Betrieb gesetzt habe, lasse ich Dixon wissen, dass nun ein Supermarktbesuch ansteht. Der Rüde macht grosse Augen und folgt mir spornstreichs zum PS-strotzenden SUV.
11.15 Uhr Nach einer nervenaufreibenden Hochgeschwindigkeitsfahrt treffe ich am Ziel ein und parke das Auto unweit des Haupteingangs. Da Edelbert auch schon vor Ort ist, schütteln wir Hände und machen einem unterbelichteten Senior (79) am Krückstock einen Einkaufswagen streitig. Anschliessend schlendern wir entspannt durch die Markthalle und wählen Produkte des täglichen Bedarfs aus. Unter anderem werfe ich ein Netz Orangen in den Wagen und informiere, dass Brasilien einer der Hauptproduzenten dieser Zitrusfrucht ist. Wohlwollend nehme ich das Etikett in Augenschein und fahre fort, dass diese Navelorange jedoch im Nachbarstaat Georgia gewachsen ist und einen kurzen Lieferweg hatte – wie schön.


Orangen sind sehr gesund

12.00 Uhr Pünktlich zum Mittagsläuten schieben wir den vollbeladenen Einkaufswagen zur Kasse und sehen uns genötigt, der Kassiererin unsere praktischen Kreditkarten zu überreichen. Während die Perle ein kleines Vermögen von unseren Konten abbucht, wende ich mich dem Professor zu und gebe zu Protokoll, dass wir nun ins benachbarte “Starbucks” Gasthaus einkehren sollten. Edelbert ist hellauf begeistert und entgegnet, dass er die Spendierhosen angezogen hat und mich zu Speis und Trank einladen wird – das hört man gerne.
12.30 Uhr Während wir uns Sandwiches (löblich: Wurstsemmeln) schmecken lassen und Latte Macchiatos (löblich: italienische Milchkaffees) schlürfen, kommt Edelbert auf unsere anstehende Reise nach Kanada zu sprechen und beteuert, dass wir in 23 Tagen abfliegen werden. Ich schlage in die gleiche Kerbe und merke an, dass es eine Gaudi werden wird, mit Georg Geburtstag zu feiern und die Kinder wiederzusehen – darauf freue ich mich jetzt schon.
13.15 Uhr Weil etwas Bewegung nicht schaden kann, vertreten wir uns nach der Brotzeit die Beine. Wir folgen der Pine Ridge Road nach Westen und stehen bald vor dem “Regional Medical Center” (löblich: Regionales Medizinzentrum). Edelbert deutet in Richtung des Eingangs und kündigt an, dass er sich in der kommenden Woche in diesem Krankenhaus auf Herz und Nieren durchtschecken lassen wird – das soll mir Recht sein.
14.00 Uhr Zurück am Auto, reiche ich Edelbert die Hand und wünsche ihm einen ruhigen Nachmittag. Im Anschluss hüpfe ich winkend in den Chevrolet und rase hupend von dannen.
14.45 Uhr Endlich bin ich wieder dahoam und kann aus den Flip Flops schlüpfen und mich in der klimatisierten Stube zur Ruhe betten. Nach wenigen Augenblicken döse ich ein und träume von meinem Grossneffen David.


Mein Zuhause unter Palmen

15.45 Uhr Nach einer Stunde werde ich durch ohrenbetäubendes Klingeln geweckt und sehe mich an der Pforte mit frechen Jugendlichen konfrontiert. Die vorlauten Dreikäsehochs halten mir einen Bittbrief einer örtlichen Junior Highschool (löblich: Junioren Hochschule) vor die Nase und bitten mich, etwas Geld für eine zwielichtige Spendenaktion zu geben. Natürlich zeige ich den Ganoven den Vogel und werfe schnell die Türe ins Schloss. Danach setze ich mich an den Schreibtisch und rufe Depeschen besorgter Erziehungsberechtigter ab.
16.45 Uhr Nach der Anschnurseelsorge fahre ich den Heimrechner mausdrückend herunter und zögere nicht, Kaffee aufzubrühen und mir Gedanken bezüglich des Abendessens zu machen. Da ich nicht stundenlang am heissen Herd stehen möchte, ringe ich mich dazu durch, in Dixons Gesellschaft italienische Langnudeln (unlöblich: Spaghetti) mit köstlicher Pestosauce zu zaubern – wie gut das duftet.
18.00 Uhr Nachdem ich zwei Portionen verdrückt habe, verabschiede ich mich in den wohlverdienten Feierabend. Ich lasse mich schnaufend im Wohnzimmer nieder und fröne den Nachrichten auf FOX – wie aufregend.


Ich beisse kraftvoll zu

19.00 Uhr Zur sogenannten “Prime Time” (löblich: besten Sendezeit) wechsle ich auf HBO und lasse die Seele beim Kriminalfilm “Berlin Syndrom” baumeln. Der Lichtspielhauserfolg aus “Down Unter” (löblich: Drunten unter) erzählt die Geschichte einer jungen Touristin, die in Berlin in die Fänge eines Geiselnehmers gerät – wie schrecklich.
21.00 Uhr Nach neunzigminütigem Nervenkitzel schalte ich die Glotze aus und drehe mit Dixon eine kleine Runde durch den Garten. Zu guter Letzt verschliesse ich die Haustüre und verabschiede mich ins Schlafzimmer. Gute Nacht.

25. Januar 2018 – Ein neuer Duschkopf

08.00 Uhr Der Radiowecker springt an und ich habe ein stimmungsvolles Lied des texanischen Musikers Dale Watson im Ohr. Erheitert rolle ich mich aus dem Wasserbett und freue mich, Herrn Fisher vor der kleinen Villa anzutreffen. Der nette Milchmann überreicht mir eine Flasche Muh und bedankt sich noch einmal für das stattliche Trinkgeld zum Weihnachtsfest. Ich winke demonstrativ ab und wünsche dem Heini einen schönen Nachmittag.
08.45 Uhr Während der Vierbeiner im Garten spielt, ziehe ich mich in die Nasszelle zurück und lasse die Seele bei einem erfrischenden Wirbelbad baumeln. Währenddessen nehme ich den verkalkten Duschkopf in Augenschein und komme zu dem Ergebnis, dass es langsam Zeit wird, zum WAL MART zu krusen und einen Ersatzkopf zu kaufen. Weil das Abschoppen in Gesellschaft viel mehr Freude bereitet, rufe ich kurzerhand bei Prof. Kuhn an und rege eine gemeinsame Ausfahrt zur Markthalle an. Der Professor ist hellauf begeistert und verspricht, mich gegen halb Zwölf am Juliet Boulevard zu treffen – das hört man gerne.
09.45 Uhr Erfrischt beende ich das Badevergnügen und eile in die Küche, um die wichtigste Mahlzeit des Tages vorzubereiten. Leider wird mein Müssiggang bald durch Frau Pontecorvo gestört. Ich mache grosse Augen und lasse die Perle von nebenan wissen, dass mir heute leider die Zeit für eine gemeinsame Jause fehlt. Um meinen Aussagen Nachdruck zu verleihen, deute ich zur Nasszelle und erörtere, dass ich den Vormittag ausnutzen werde, um ein kleines Vermögen in einen neuen Duschkopf zu investieren. Leider lässt die Dame nicht mit sich reden und deckt den Tisch mit Tellern und Besteck ein – was muss ich denn noch alles ertragen.
10.30 Uhr Während ich kraftvoll in ein Marmeladenbrot beisse, kommt mein Hausgast auf eine neuangelaufene Komödie zu sprechen und ruft mich auf, am Abend mit ins Lichtspielhaus zu kommen. Natürlich winde ich mich geschickt aus der Verantwortung und gebe vor, einem wichtigen Termin in der Stadt nachkommen zu müssen.
11.00 Uhr Um nicht zu spät zu kommen, wische ich mir den Mund an einer Serviette ab und verabschiede Frau Pontecorvo per Zungenkuss. Anschliessend scheuche ich Hund Dixon zum frischaufpolierten Chevrolet und presche mit quietschenden Reifen von dannen – da kommt besonders grosse Freude auf.


Ich schoppe bei WAL MART

11.30 Uhr Dreissig Minuten später erreiche ich mein Ziel und treffe den Professor in bester Laune vor dem Haupteingang an. Mein Bekannter schnäuzt kräftig in ein Taschentuch und verdeutlicht, dass er sich einen Schnupfen eingefangen hat und in der benachbarten Apotheke ein Nasensprüh besorgen muss. Ich nicke eifrig und laufe mit schnellen Schritten in den Supermarkt, um mich vor einem Regal mit diversen Badezimmerartikeln einzufinden. Bereits nach wenigen Minuten entdecke ich einen geeigneten Duschkopf und ringe mich dazu durch, 40 Dollars für ein Modell aus dem Hause “ShowerMaxx” auszugeben. Darüber hinaus werfe ich auch Dichtungsringe (auf englisch: Sealing Rings) für die Badezimmerarmatur in den Einkaufswagen.
12.00 Uhr Schlussendlich finden wir uns am Apothekenregal ein und Edelbert bittet den gestriegelten Verkäufer, ihm ein Nasal Spray (löblich: Nasensprüh) zu empfehlen. Der Knecht fackelt nicht lange und beteuert, dass die Firma “Walgreen’s” ein sehr wirksames Präparat mit schleimlösendem Ozeansalz im Sortiment hat. Der Professor wird prompt hellhörig und greift augenblicklich zu – wie schön.
12.30 Uhr Um nicht Wurzeln zu schlagen, beenden wir den Einkauf und zücken an der Kasse unsere praktischen Kreditkarten. Danach verstauen wir die Einkäufe in den Autos und kehren mit Hund Dixon in die angeschlossene “Burger King” Gaststätte ein, um vier “Chili Cheese Hot Dogs” (löblich: gegrillter Chilli Käse Heisser Hund) mit Kartoffelstäben und Diät Colas zu ordern – schon jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen.
13.30 Uhr Als wir uns die heissen Hunde schmecken lassen, komme ich auf Georg und Marias Abreise zu sprechen und erinnere, dass wir am 3. März nach Toronto ausfliegen sollten. In diesem Zusammenhang verweise ich auf Georgs Geburtstag und stelle klar, dass es eine Gaudi wäre, das Wiegenfest meines Bruders in Kanada zu erleben. Edelbert stimmt uneingeschränkt zu und verspricht, dass er am Abend im Internetz nach geeigneten Flugverbindungen suchen wird – das kann mir nur Recht sein.


Meine kultivierte Villa unter Palmen

14.30 Uhr Wieder zurück im Willoughby Drive, falle ich gähnend aufs Kanapee und entspanne mich von den Strapazen des Vormittags. Ich döse bald ein und sehe mich im Traum nach Toronto versetzt.
15.30 Uhr Der Vierbeiner leckt mir über die Hand und fordert mich auf, endlich in die Gänge zu kommen und die Terrassentüre zu öffnen. Selbstverständlich komme ich der Bitte anstandslos nach und mache es mir zur Aufgabe, den vertrockneten Rasen zu bewässern – da kommt besonders grosse Freude auf.
16.15 Uhr Nach getaner Arbeit reisse ich die Duschkopfverpackung auf und erkenne mit glasklarem Profiblick, dass der Brausekopf mit einem 1/2″ Standartverschluss ausgestattet ist und ohne Probleme an den Duschschlauch angeschraubt werden kann – das ist doch ein Kinderspiel.
17.00 Uhr Nachdem ich auch die Dichtungsringe an den Wasserarmaturen im Bad und der Küche getauscht habe, bereite ich unter Dixons fordernden Blicken das Abendessen zu. Weil abwechslungsreiche Kost sehr wichtig ist, schwenke ich gesunde Butter in einer Pfanne und brate Bohnen aus der Dose an. Dazu gibt es ein gesundes T Knochen Schnitzel (unlöblich: T Bone Steak) sowie hausgemachten Kartoffelbrei aus der Tüte – wie gut das duftet.


Ein neuer Duschkopf

18.00 Uhr Zum Abschluss des langen Tages sorge ich in der Küche für Sauberkeit und Ordnung. Danach lege ich im Wohnzimmer die Beine hoch und gebe mich den Abendnachrichten auf FOX hin.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit nehme ich mit dem AMAZON Programm Vorlieb und schaue mir die ersten beiden Episoden des Fernsehspiels “McMafia” an. Die vom englischen BBC in Auftrag gegebene achtteilige Serie erzählt die spannende Geschichte eines in London lebenden Geschäftsmannes, der plötzlich mit seiner dunklen Vergangenheit konfrontiert wird. Anstatt ein ruhiges Leben an der Seite seiner hübschen Freundin zu führen, ist er nun genötigt, sich mit der russischen Mafia auseinander zu setzen – wie schrecklich.
21.00 Uhr Nach zweistündigem Nervenkitzel beende ich den Fernsehabend und lösche sämtliche Lichter. Im Anschluss ziehe ich mich ins Schlafzimmer zurück und lege mich schlafen. Gute Nacht.

17. Januar 2018 – Weg mit dem Weihnachtskrempel

08.00 Uhr Ein neuer Tag beginnt und ich komme zu dem Schluss, dass es langsam Zeit wird, die weihnachtlichen Dekorationsartikel aus der kleinen Villa zu verbannen. Ruckzuck werfe ich mir den Bademantel über und mache es mir zur Aufgabe, das Lametta vom künstlichen Weihnachtsbaum zu entfernen und den neben der Haustüre angebrachten Mistelzweig in den Mülleimer zu stopfen – gleich platzt mir der Kragen.
08.30 Uhr Während Hund Dixon ausgelassen im Garten spielt, verfrachte ich die wertvollen Drehpyramiden aus dem Erzgebirge in Kartons und vergesse auch nicht, den künstlichen Schnee von den Fensterscheiben zu kratzen. Nebenbei lausche ich dem Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY und habe das Vergnügen, das Titellied des am Freitag erscheinenden Debütalbums der aufstrebenden Landmusikcombo LANco zu hören. Ferner erfahre ich, dass die Musikgruppe anno 2013 in Nashville, TN gegründet wurde und bereits mit dem Lied “Greatest Love Story” (löblich: Grösste Liebesgeschichte) einen landesweiten Hit (löblich: Schlag) landen konnte – wie schön.

09.15 Uhr Nachdem ich die Arbeit beendet habe, trinke ich einen Schluck Milch und werde beim Blick aus dem Fenster Zeuge, wie das verrostete Auto meiner Putzperle vorfährt. Wie es sich gehört, öffne ich spornstreichs die Pforte und heisse Frau Gomez herzlich Willkommen. Die kleinwüchsige Mexikanerin nölt in einer Tour und beteuert, dass sie erst am Montag aus ihrem Weihnachtsurlaub zurückgekommen ist und wenig Lust hat, den Dreck anderer Leute wegzuräumen. Ich zucke mit den Schultern und bitte die Dame, Wäsche zu waschen, den Wohnzimmerboden zu wischen und die Bettwäsche zu wechseln. Anschliessend ziehe ich mich fingerschnippend ins Bad zurück und lasse Wasser in die Wirbelwanne laufen – da kommt Freude auf.
10.15 Uhr Als ich kurz nach dem Zehnuhrläuten den Badespass beende, bimmelt plötzlich das Telefon. Zu meiner Freude meldet sich Maria im Rohr und erzählt, dass sie die wichtigste Mahlzeit des Tages an Georgs Seite im Vereinsheim der Tiburon Golfanlage eingenommen hat. Darüber hinaus berichtet meine Schwägerin, dass sie nun mit Georg einige Bälle schlagen und anschliessend zum Frisör gehen wird – das soll mir auch Recht sein.
10.45 Uhr Da ich noch nichts gegessen habe, lasse ich mich am Küchentisch nieder und bitte Frau Gomez, mir beim Frühstück Gesellschaft zu leisten. Die Reinigungsfachfrau lässt sich nicht zweimal bitten und nimmt sich das Recht heraus, zwei Tassen aus dem Küchenschrank zu holen und mit dem futuristischen DeLonghi Vollautomaten echten JACOBS Bohnenkaffee aufzubrühen. Bei dieser Gelegenheit lasse ich die Putzfrau wissen, dass mich meine Mieterin mit einem stattlichen Weihnachtpaket überrascht hat. Meine Tischnachbarin ist begeistert und beteuert, dass der deutsche Kaffee sehr würzig daherkommt – das kann man laut sagen.


Weihnachten ist längst vorbei

11.30 Uhr Nach der Stärkung spähe ich in den Eiskasten und registriere, dass kaum noch Lebensmittel vorrätig sind. Um in den kommenden Tagen nicht Hunger leiden zu müssen, klatsche ich in die Hände und fordere den Vierbeiner auf, mich zum PUBLIX Supermarkt zu begleiten – mir bleibt wirklich gar nichts erspart.
12.00 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, treffe ich am Ziel ein und mache einer störrischen Kunden einen Einkaufswagen streitig. Danach strebe ich lachend in den klimatisierten Flachbau und lade Waren des täglichen Bedarfs ein. Darüber hinaus schoppe ich auch in der Obst- und Gemüse Abteilung ab und leiste mir eine lustige Zuckermelone aus dem fernen Peru – man gönnt sich ja sonst nichts.


Ich schoppe bei PUBLIX ab

13.00 Uhr Um insgesamt 87 Dollars erleichtert, steuere ich als nächstes “Bob’s Liquor Store” an, um süffiges Erdinger Weissbier sowie vitaminreiches Budweiser einzukaufen. Natürlich plaudere ich auch mit dem Ladeninhaber und bringe in Erfahrung, dass Herr Bob alsbald in den hohen Norden reisen und seinen Cousin in North Carolina besuchen wird – das hört man gerne.
14.00 Uhr Völlig verschwitzt treffe ich wieder im Willoughby Drive ein und zögere nicht, die schweren Einkaufstüten ins Haus zu schleppen. Danach fülle ich Dixons Napf mit Trockenfutter auf und falle erschöpft aufs Kanapee.
15.00 Uhr Ich öffne die Augen und nutze den angebrochenen Nachmittag, um Anschnur zu gehen und Hilferufe besorgter Heimseitenbesucher zu studieren. Wie nicht anders zu erwarten, finde ich Dutzende Briefe im elektronischen Postfach vor und stelle fest, dass es die Jugend von heute ziemlich bunt treibt – wie furchtbar.
16.00 Uhr Nachdem ich zum Abschluss der Anschnursitzung die neuesten Einträge im Gästebuch überflogen habe, leine ich den Vierbeiner an und breche zu einem Spaziergang auf. Mit einem schönen Lied auf den Lippen schlendere ich durch das beschauliche Wohngebiet und halte die frechen Nachbarskinder Emily und Francis an, nicht zu krakeelen und auch keine Fensterscheiben einzuwerfen – gleich platzt mir der Kragen.


Stephen King – Sleeping Beauties

17.00 Uhr Zurück in der kleinen Villa, beschalle ich die Wohnstube mit stimmungsvoller Radiomusik und sorge für ein nahrhaftes Abendessen. Nebenher telefoniere ich mit Prof. Kuhn und vernehme, dass der gute Mann den Tag in einer Barnes & Noble Buchhandlung verbracht und sich mit leichter Lektüre eingedeckt hat. Edelbert kommt auf den neuen Roman des Erfolgschriftstellers Stephen King zu sprechen und legt mir nahe, ebenfalls 12 Dollars in den Bestseller “Sleeping Beauties” (löblich: Schlafende Schönheiten) zu investieren – das werden wir erst noch sehen.
18.00 Uhr Nachdem ich vier Wurstbrote, ein Dutzend Gewürzgurken aus dem Glas sowie ein halbes Pfund Capocollo gefressen habe, gehe ich zum gemütlichen Teil des Tages über. Um auf den neuesten Stand zu kommen, schaue ich mir die FOX Nachrichten an und informiere mich aus erster Hand über die Geschehnisse in der Welt.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit wechsle ich auf den Bezahlsender SHOWTIME, um der seichten Komödie “Splash” (auf deutsch: Jungfrau am Haken) aus dem Jahre 1984 zu frönen – das macht Spass.
21.00 Uhr Ein heiterer Fernsehabend geht zu Ende und ich drücke beherzt auf den “OFF” (löblich: AUS) Knopf der neumodernen Fernbedienung. Danach rufe ich Dixon ins Haus und falle erschöpft ins Bett. Gute Nacht.

9. Januar 2018 – Hellblaue Polohemden

08.00 Uhr Ich werde durch ein schönes Luke Bryant Lied geweckt. Um nicht einzurosten, hüpfe ich spornstreichs aus dem warmen Bett und stelle beim Blick in den Garten fest, dass es wie aus Kübeln schüttet. Ich kratze mich nachdenklich an der Schläfe und rufe augenblicklich bei meinen Verwandten an. Als ich mich zum Frühstück einladen möchte, entgegnet Maria, dass sie bereits gegessen hat und alsbald nach Fort Myers krusen wird. Natürlich werde ich prompt hellhörig und erfahre weiter, dass sich die lieben Leute die Langeweile im “Miromar Outlet Store” (löblich: Miromar Auslassgeschäft) vertreiben wollen – das hört sich verlockend an.
08.30 Uhr Nachdem ich meiner Schwägerin klargemacht habe, dass ich mich dem Ausflug anschliessen werde, ziehe ich mich in die Nasszelle zurück, um mich bei einem Wirbelbad zu entspannen. Nebenher telefoniere ich mit dem Professor und vernehme, dass mein Bekannter bei diesem Sauwetter nicht aus dem Haus gehen wird.


Die Miromar Outlet Stores

09.15 Uhr Kurz nach dem Neunuhrläuten beende ich das Badevergnügen und schlendere in die Küche, um in Gesellschaft meines braven Haustieres die wichtigste Mahlzeit des Tages einzunehmen. Unterdessen verrate ich dem bettelnden Rüden, dass wir in Kürze Georg und Maria begrüssen und sie nach Fort Myers begleiten werden. Ferner reibe ich mir die Hände und spiele mit der Idee, den Kaufhausbesuch zum Anlass zu nehmen, um mir neue Anziehsachen zu leisten – was das wieder kostet.
10.00 Uhr Wenig später fährt der frischaufpolierte JEEP meiner Verwandten vor. Ich nippe ein letztes Mal an der Kaffeetasse und eile dann nach draussen, um Georg und Maria herzlich zu begrüssen. Im Anschluss hieve ich Dixon auf den Rücksitz und dränge zur sofortigen Abreise – immerhin habe ich meine Zeit nicht gestohlen.
11.00 Uhr Nach sechzig Minuten können wir die Schnellstrasse endlich verlassen und auf der Corkscrew Road gen Norden weiterfahren. Während ich Dixon über den Kopf streichle, erzählt Georg, dass er unbedingt Schnürsenkel und Batterien einkaufen muss. Ich seufze laut und gebe zu Protokoll, dass ich die kommenden Stunden dazu nutzen werde, um nach preiswerter Mode Ausschau zu halten.
11.30 Uhr Trotz des immensen Kundenandrangs lassen wir uns die gute Laune nicht verderben und streben als erstes ins “Bloomingdale’s” Kaufhaus. Neugierig schlendern wir an den vollbeladenen Regalen vorbei und lernen, dass das im grossen Apfel (unlöblich: Big Apple) beheimatete Unternehmen, nicht nur modische Polohemden, Schuhe und Tschienshosen, sondern auch Kindermode in allen Grössen feilbietet. Natürlich fackle ich nicht lange und verschwinde mit zwei preisreduzierten Oberteilen in einer Umkleidekabine.


Jazz kann mir gestohlen bleiben

12.15 Uhr Nachdem ich zwei hellblaue Polohemd zu je 19 Dollars ausgesucht habe, verlassen wir den Laden und statten einem Musikgeschäft einen Besuch ab. Mein Bruder gibt sich den Neuerscheinungen hin und hält mir einen Silberling des dunkelhäutigen Trompetenspielers Miles Davis unter die Nase. Ferner lerne ich, dass Georg die Musik des Negers sehr zu schätzen weiss und sich dieses Album kaufen wird – das soll mir auch Recht sein.
13.00 Uhr Als nächstes finden wir uns in der “All American Grill” Gastwirtschaft wieder und bekommen von einer freundlichen Kellnerin einen einladenden Tisch zugewiesen. Zungeschnalzend schlagen wir die Speisekarte auf und ordern gut durchgebratene Schnitzel (unlöblich: Steaks) mit Bohnen und Petersilienkartoffeln. Dazu gibt es süffiges Coors Light (löblich: Licht) sowie durstlöschendes EVIAN Tafelwasser – schmeckt gar nicht schlecht.
13.00 Uhr Während ich mit Messer und Gabel hantiere, bringt Georg die übernächste Woche ins Spiel und erörtert, dass er am 24. Januar nach Toronto ausfliegen wird. Maria schlägt in die gleiche Kerbe und sagt, dass sie den Schnee vermisst und sich sehr darauf freut, mit David einen Schneemann zu bauen – gleich platzt mir der Kragen.
14.00 Uhr Nach dem Bezahlvorgang lotst uns Georg in ein Telefongeschäft und erkundigt sich beim Verkäufer, ob AAA Batterien vorrätig sind. Die zuvorkommende Tresenkraft (23) fackelt nicht lange und legt meinem Bruder nahe, 10 Akkus aus dem Hause “Energizer” für nur 12 Dollars zu erwerben – da kommt besonders grosse Freude auf.
14.45 Uhr Tütenbepackt kehren wir zum JEEP zurück und treten die Heimreise an. Während mein Bruder den PS-strotzenden Geländewagen auf 50 Meilen pro Stundebeschleunigt, reibe ich mir die Augen und merke an, dass ich mich vor Müdigkeit kaum noch auf den Beinen halten kann. Meine Schwägerin gibt mir Recht und erinnert, dass ich längst nicht mehr der Jüngste bin – papperlapapp.


Mein Zuhause unter Palmen

15.30 Uhr Nachdem mich die lieben Menschen im Willoughby Drive abgesetzt hat, werfe ich die Haustüre krachend ins Schloss und mache es mir zur Aufgabe, Dixons durchnässtes Fell trocken zu reiben. Danach steige ich aus den schweren Kuhjungenstiefeln und lege auf dem Wohnzimmerkanapee eine kleine Pause ein – das tut gut.
16.30 Uhr Ich öffne die Augen und registriere, dass es mittlerweile halb 5 geschlagen hat. Hektisch begebe ich mich in die Küche, um Trockenfutter in Dixons Napf zu schütten. Danach heize ich das Ofenrohr vor und backe in Minutenschnelle eine TOMBSTONE Tiefkühlpizza auf. Ausserdem bereits ich mir einen Tomatensalat mit perfekt aufgeschnittenen Zwiebelringen zu – schon jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen.


Pizza schmeckt prima

17.30 Uhr Nach der reichhaltigen Brotzeit beginnt der ruhige Teil des nervenaufreibenden Tages. Da ich stets über alles informiert sein muss, schalte ich die Glotze ein und folge interessiert den Abendnachrichten auf FOX.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit schalte ich auf den Bezahlsender HBO um und erfreue mich am preisgekrönten Drama “Fences”. Der amerikanische Langfilm erzählt die Geschichte des Afroamerikaners Troy, der in Pittsburgh ein sehr hartes Leben führt. Um seine Familie über Wasser zu halten, ist der Heini genötigt, bei der Müllabfuhr zu arbeiten – das ist ja allerhand.


Ein Bourbon ölt die Kehle

21.30 Uhr Nach zweieinhalbstündiger Spitzenunterhaltung beende ich den Fernsehabend und trinke einen Schluck Bourbon. Zu guter Letzt lösche ich das Licht und falle übermüdet ins Bett. Gute Nacht.