16. April 2018 – Lucius D. Clay

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Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Militärakademie in West Point, NY versammeln sich just heute unzählige Patrioten, um das Grab des am 16. April 1978 verstorbenen General Lucius D. Clay zu besuchen.

Wie jedes Kind weiss, wurde Lucius D. Clay am 23. April 1898 als Sohn des Senators von Georgia – Alexander Stephens Clay – geboren. Mit 20 Jahren schloss er die Militärakademie in West Point mit grossem Erfolg ab und trat ins Armee Ingenieur-Korps ein. Während des zweiten Weltkriegs diente der unerschrockene Mann in Europa und wurde mit der Aufgabe betraut, den zerstörten Hafen von Cherbourg in der Normandie instand zu setzen.

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Lucius D. Clay

In den folgenden Jahren stieg Lucius D. Clay zum Militärgouverneur der amerikanischen Zone auf und schrieb es sich auf die Fahnen, die Demokratisierung im vom Krieg zerstörten Deutschland voranzutreiben. Unter anderem war er auch Initiator der Berliner Luftbrücke und sorgte dafür, dass die Menschen im eingekesselten Berlin mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt wurden – wie aufregend.

Nach seinem Austritt aus dem Militärdienst machte er sich in diversen Wirtschaftsunternehmen verdient und wurde von Präsident John F. Kennedy Anno 1961 zum persönlichen Vertreter in West-Berlin ernannt.

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Ausbau der Clayallee, 1952
Bundesarchiv Bild 183-13498-0008 / CC BY-SA 3.0 de

Besonders in der Deutschen Hauptstadt ist sein Name noch heute allgegenwärtig.
Unter anderem wurde die 4,5 Kilometer lange Kronprinzenallee in Berlin am 1. Juni 1949 in die Clayallee umbenannt. Ferner wurde Lucius D. Clay im Jahre 1953 die Ehrendoktorwürde der Freien Universität verliehen. Selbstverständlich wurde der weitsichtige Mann fünf Jahre vor seinem Tod auch mit dem Konrad-Adenauer Preis der Deutschland Stiftung ausgezeichnet.

Lucius D. Clay starb am 16. April 1978 im Alter von 79 Jahren auf seinem Anwesen in Chatham (Massachusetts). Letztendlich wurde Herr Clay auf dem Friedhof der Militärakademie in West Point, NY zu Grabe getragen.

Hochachtungsvoll
Reinhard Pfaffenberg

14. und 15. April 2018 – Herr Löschnik ist zurück

Hi Leute,

Herr Löschnik von VORWERK hat sich nach langer Zeit gemeldet und das Gästezimmer für die kommende und übernächste Woche gebucht. Während des Telefonats hat der Kölner erzählt, dass er zum Jahresende einen Bandscheibenvorfall hatte und mehrere Monate nicht arbeiten konnte. Nun geht es meinem Lieblingsgast aber wieder gut und er wird vom 17. bis zum 26. April einen Einführungskurs für angehende Staubsaugervertreter in Freising leiten 🙂


Die Pension Waldblick

Übrigens trudeln jetzt schon die ersten Vorbestellungen für die Oktoberfestzeit ein. Ich denke, dass auch in diesem Jahr die “Pension Waldblick” während des weltgrössten Volksfestes restlos ausgebucht sein wird.

Derzeit bin ich damit beschäftigt, den Garten auf Vordermann zu bringen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie anstrengend und zeitraubend das ist. Die Hecke hinter dem Haus muss schliesslich zwei Mal im Jahr gestutzt werden. Ausserdem war es nötig, etliche Äste vom Birnbaum abzusägen, neuen Rasensamen auszubringen und die Kletterrosen an der Vorderfassade zu schneiden. Nur gut, dass ich Hilfe hatte. Felix Rudolph von nebenan war so freundlich, mich bei der Arbeit tatkräftig zu unterstützen.

Heute Abend gehe ich übrigens ins Kino und werde mir das preisgekrönte Drama “The Florida Project” anschauen. Die sechste Regiearbeit von Sean Baker handelt von der kleinen Moonee, die gemeinsam mit ihrer Mutter in einem billigen Hotel vor den Toren Orlandos lebt.

Okay, jetzt wünsche ich euch chillige Tage und würde mich freuen, wenn wir uns am kommenden Wochenende wieder lesen könnten.

Eure Sandra

13. April 2018 – Wo sind die Hausschuhe?

08.00 Uhr Ich hüpfe ausgeschlafen aus dem Wasserbett und ärgere mich, weil einer meiner Hausschuhe verschwunden ist. Nörgelnd laufe ich durch die kleine Villa und stelle fest, dass Dixon den Pantoffel unter dem Küchentisch versteckt hat – gleich platzt mir der Kragen.


Hund Dixon ist frech

08.30 Uhr Nachdem ich den Rüden geschimpft und die Morgengymnastik auf der Terrasse absolviert habe, läute ich den Freitag mit einem erfrischenden Wirbelbad ein. Als ich mit dem Schwamm hantiere, bimmelt die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) besonders laut und Edelbert meldet sich im Rohr. Mein Bekannter plappert ohne Unterlass und möchte wissen, ob ich ihn im “Barnes & Noble” Buchgeschäft treffen möchte. Weil ich keine unaufschiebbaren Termine im Kalender stehen habe, stimme ich zu und merke an, dass wir vorher im “La Luna” Restaurant frühstücken könnten.
09.30 Uhr In einer betörenden Duftwolke eingehüllt, kleide ich mich an und erkläre dem Vierbeiner, dass wir die wichtigste Mahlzeit des Tages auswärts einnehmen werden. Ferner mache ich auf den Umstand aufmerksam, dass wir anschliessend einen Stadtbummel unternehmen und nach Lesestoff Ausschau halten werden.
10.00 Uhr Voller Vorfreude scheuche ich den Vierbeiner zum Chevrolet Suburban und schicke mich an, mit durchdrehenden Pneus aus dem Wohngebiet zu preschen. Um für gute Laune zu sorgen, stelle ich den Radio lauter und setze zu waghalsigen Überholmanövern an – das macht Spass.
10.45 Uhr Nach kurzer Suche finde ich direkt vor Edelberts Wohnadresse einen Parkplatz und lasse es mir nicht nehmen, den Professor aus seiner Wohnung zu klingeln. Mein Bekannter lässt nicht lange auf sich warten und sagt, dass er heute die Spendierhosen angezogen hat und mich zu Speis und Trank einladen wird – wie schön.
11.15 Uhr Hungrig und durstig kehren wir ins “La Luna” ein und freuen uns, von einer platinblonden Bedienung (31) einen einladenden Tisch an der Glasfassade zugewiesen zu bekommen. Wir fackeln nicht lange und ordern zwei grosse Frühstücke mit Kaffee und durstlöschendem Orangensaft – das schmeckt.
11.45 Uhr Als ich in ein lustiges Croissant (löblich: französische Hörnchen) beisse, kommt Edelbert auf die aktuellen Buchneuerscheinungen zu sprechen und erörtert, dass Herr Ross Dothat das Werk “To Change the Church: Pope Francis and the Future of Catholicism” (löblich: Um die Kirche zu ändern: Papst Franziskus und die Zukunft des Katholizismus) auf den Markt gebracht hat. Ich werde augenblicklich hellhörig und lerne, dass der Kolumnist der “New York Times” das Leben des obersten Kirchenführers unter die Lupe genommen hat – wie aufregend.


Edelbert kauft ein Buch

12.30 Uhr Kurz nach dem Mittagsläuten zückt Edelbert seine Geldbörse und nimmt sich das Recht heraus, der Kellnerin ein stattliches Trinkgeld zuzustecken. Im Anschluss folgen wir der 5th Avenue in Richtung Hafen und haben das Vergnügen, stattliche Yachten vor Anker liegen zu sehen. Mein Begleiter legt beste Laune an den Tag und erkundigt sich, ob ich am kommenden Montag wirklich ins Hotel ziehen werde. Ich nicke zustimmend und stelle klar, dass ich keine Lust habe, mich ohrenbetäubendem Baulärm auszusetzen – wo kämen wir denn da hin.
13.15 Uhr Endlich erreichen wir unser Ziel und können uns in der gutbesuchten Barnes & Nobles Filiale den Neuerscheinungen zuwenden. Während Edelbert mit einer Verkäuferin (39) tratscht, nehme ich einen Bildband mit Aktphotografien vom Regal und staune angesichts der abgebildeten Nackedeie nicht schlecht.


Ken Ken ist ein japanisches Zahlenrätsel

14.00 Uhr Schlussendlich hat Edelbert eine Entscheidung getroffen und nicht nur das Papst Franziskus Buch, sondern auch ein Ken-Ken Rätselheft für insgesamt 36 Dollars ausgewählt. Ich mache grosse Augen und bringe auf Anfrage heraus, dass es sich bei “Ken-Ken” um ein japanisches Zahlenrätsel handelt – so ein Schmarrn.
14.30 Uhr Nach dem Bezahlvorgang steuern wir eine Eisdiele an und ordern köstliches Pistazieneis in der Waffel. Um mich für das opulente Frühstück erkenntlich zu zeigen, krame ich etwas Kleingeld aus meiner Tasche und fordere den Eismann auf, besonders grosse Kugeln mit seiner Schöpfkelle zu formen.
15.15 Uhr Zurück am Auto, reiche ich Edelbert die Hand und wünsche ihm einen geruhsamen Nachmittag. Danach helfe ich dem Vierbeiner auf die Ladefläche und gleite zu stimmungsvoller WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) Radiomusik in Richtung Willoughby Drive davon.
16.00 Uhr Zuhause angekommen, bette ich mich auf dem Kanapee zur Ruhe und schliesse die Augen. Dixon tut es mir gleich und döst ebenfalls nach wenigen Augenblicken ein.
17.00 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, das Abendessen vorzubereiten. Ich lotse das Haustier in die Küche und fülle seinen Napf mit ROYAL CANIN Trockenfutter auf. Anschliessend koche ich italienische Langnudeln im Salzwasser auf und zaubere in Minutenschnelle ein leckeres Nudelgericht mit Pesto aus dem Glas.


Ich beisse kraftvoll zu

18.00 Uhr Nach der Hausarbeit beginnt der wohlverdiente Feierabend. Ich verspeise lustige Cashewnüsse und schaue mir nebenher die Nachrichten auf FOX an.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit quäle ich mich durch die zahllosen Satellitenprogramme und bleibe auf AMC hängen, wo just im Moment der abendfüllende Spielfilm “Goonies” anläuft. Ich lehne mich entspannt zurück und tauche in die Welt einiger Jugendlicher ein, die einen Piratenschatz finden wollen – da kommt Spannung auf.
21.00 Uhr Nach zwei Stunden flimmert der Abspann über die Mattscheibe. Ich drücke erheitert auf den OFF (löblich: AUS) Knopf der Fernbedienung und lösche das Licht. Zu guter Letzt rufe ich Dixon ins Haus und falle übermüdet ins Bett.

12. April 2018 – Happy Birthday Ed O’Neill

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Bild: iDominick / CC BY-SA 2.0

Sehr geehrter Leser,

heute am 12. April 2018 feiert der amerikanische Film- und Seriendarsteller Edward Leonard O’Neill seinen 72. Geburtstag.

Der gute Mann erblickte am 12. April 1946 im ländlichen Youngstown im Bundesstaat Ohio das Licht der Welt. Schon in jungen Jahren hegte der Sohn irischer Einwanderer den Herzenswunsch, ein Profisportler zu werden. Als er mit 23 Jahren von den “Pittsburgh Steelers” zu einem Football Training eingeladen wurde, musste er jedoch erkennen, dass sein Talent kaum für den Profibereich ausreicht. Schlussendlich fasste er den Entschluss, als Stahlarbeiter und Gebrauchtwarenhändler seine Brötchen zu verdienen. Nebenher agierte er für viele Jahre als Laiendarsteller am “Youngstown Theater”.

Im Sommer 1977 war er seines tristen Lebens überdrüssig und zog kurzerhand nach New York, um sich für die Broadway Produktion “Knockout” zu bewerben. Edward O’Neill wurde prompt engagiert und schaffte es, in den folgenden Jahren weitere Musical- und Theaterrollen am Broadway zu ergattern. Ferner bekam er auch die Chance, bei internationalen Filmproduktionen wie “Cruising” (1980), “Die Hunde des Krieges” (1981) sowie der Fernsehserie “Miami Vice” (1984) mitzuwirken.

Als ihm im Winter 1986 die Hauptrolle für die FOX Serie “Married with Children” angeboten wurde, konnte keiner ahnen, dass dieses Fernsehspiel über 259 Episoden laufen und Ed O’Neil zu einem der bekanntesten Schauspieler der Welt machen würde. In der besagten Serie schlüpfte Ed O’Neil für 11 Jahre in die Rolle des frustrierten Schuhverkäufers Al Bundy, der sich mit seiner kaufsüchtigen Frau Peggy und den missratenen Kindern Kelly und Bud herumschlagen muss.

Die Serie wurde bis 1997 mit grossem Erfolg produziert und machte auch den Fernsehsender FOX in aller Welt bekannt. Wegen zu hoher Gagenforderungen der Hauptdarsteller wurde das Sendeformat im Sommer 1997 leider eingestellt.

In den folgenden Jahren brillierte Ed O’Neill in diversen Lichtspielhauserfolgen sowie dem fiktiven Dokuspiel “Modern Family”, das seit 2009 auf ABC zu sehen ist.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

11. April 2018 – Der Einschreibebrief

08.00 Uhr Als ich mich aus dem Bett rolle, klingelt es plötzlich an der Haustüre. Während Dixon aufgeregt bellt, werfe ich mir den Morgenmantel über und öffne spornstreichs die Pforte. Zu allem Überfluss sehe ich mich mit einem Postboten konfrontiert, der mir einen Registered Letter (löblich: Einschreibebrief) unter die Nase zählt. Ich gebe mich skeptisch und erfahre beim Blick auf den Absender, dass der Brief aus dem Rathaus stammt – wie eigenartig.
08.45 Uhr Nachdem ich den Postangestellten vom Grundstück gescheucht habe, reisse ich das Kuvert auf und lerne, dass sich die Stadtoberen während einer Gemeinderatsitzung entschlossen haben, die Strommasten im Willoughby Drive zu erneuern. Ich schlage entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen und lese weiter, dass städtische Angestellten bereits in der kommenden Woche mit den Arbeiten beginnen werden – wie unlöblich.


Mein Zuhause unter Palmen

09.15 Uhr Um meinem Ärger Luft machen zu können, eile ich zum Nachbarhaus und erkläre Herrn Booth mit erhobenem Zeigefinger, dass wir Monatelang keinen Strom haben werden. Der hochdekorierte Vietnamveteran beschwichtigt mich sofort und unterbreitet, dass er gerade mit den Verantwortlichen telefoniert und erfahren hat, dass lediglich am kommenden Montag für wenige Stunden der Strom abgestellt werden wird – wie schrecklich.
09.45 Uhr Nachdem ich kein gutes Haar an Bürgermeister Bill Barnett gelassen habe, kehre ich kopfschüttelnd in die kleine Villa zurück und lasse die Seele bei einem erfrischenden Wirbelbad baumeln. Unterdessen rufe ich bei Frau Pontecorvo in Jacksonville an und verrate der Perle, dass wir in der nächsten Woche mit Baulärm rechnen müssen. Meine Bekannte gibt sich ebenfalls deprimiert und meint, dass sie unter diesen Umständen noch eine Woche in Jacksonville bleiben wird – das soll mir auch Recht sein.
10.45 Uhr Schlussendlich steige ich redlichst nach Rosenöl duftend aus der Wirbelwanne und fasse den Entschluss, ab kommenden Montag mit Hund Dixon ins Hotel zu ziehen. Weil auch mein tierischer Mitbewohner über diese Entscheidung in Kenntnis gesetzt werden muss, streichle ich ihm über den Kopf und gebe zu Protokoll, dass wir die Annehmlichkeiten des historischen “Beach Hotels” in Anspruch nehmen werden – das wird ein Spass.
11.30 Uhr Nach einem reichhaltigen Frühstück klatsche ich in die Hände und animiere den Vierbeiner, mir zum PS-strotzenden Chevrolet Suburban zu folgen. Ferner merke ich an, dass wir nun zum besagten 4-Sterne-Hotel krusen und uns über die Zimmerpreise informieren werden. Der Rüde lässt sich nicht zweimal bitten und rennt mit einem Kauknochen im Maul zum Auto – da kommt besonders grosse Freude auf.


Katze Land – der beste Radiosender

12.00 Uhr Während der entspannten Reise, lausche ich dem Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) und bringe heraus, dass sich Ashley McBrydes neuerschienene Kompaktscheibe “Girl Going Nowhere” (löblich: Mädchen geht nirgendwo hin) wie warme Semmeln verkauft. Weil ich handgemachte Landmusik sehr zu schätzen weiss, halte ich kurzerhand vor einem Musikgeschäft an und lasse es mir nicht nehmen, ein Exemplar für 9 Dollars zu erwerben. Danach setze ich die Ausfahrt zu den stimmungsvollen Klängen der 25jährigen Sängerin fort und betätige zum Takt der Musik die Hupe – was kann es schöneres geben.
12.30 Uhr Kurz nach dem Mittagsläuten betrete ich die Herberge am Gulf Shore Boulevard und werde am Empfang vorstellig. Wie es sich gehört, stelle ich mich händeschüttelnd vor und informiere, dass ich genötigt bin, in der kommenden Woche in einem Zimmer mit Meerblick zu logieren. Die Rezeptionistin nickt eifrig und entgegnet, dass sie mir wunderschöne Räumlichkeiten mit Meerblick vermieten könnte. Obgleich pro Tag 159 Dollars veranschlagt sind, gehe ich auf das Angebot ein und lasse die Dame wissen, dass ich von Montag bis Mittwoch bleiben werde.


Ich gebe ein kleines Vermögen aus

13.15 Uhr Nachdem ich meine praktische Kreditkarte vorgezeigt habe, kehre ich ins hauseigene HB Restaurant ein und ordere einen vitaminreichen Sirlion Burger mit gebackenen Steinpilzen und lustigem Gemüse. Dazu gibt es ein Gläschen Weisswein aus dem Hause “Napa Cellars” sowie erfrischendes Evian Mineralwasser – das tut gut.
14.00 Uhr Um auch Dixon eine kleine Freude zu bereiten, breche ich nach dem Bezahlvorgang zu einer erquickenden Wanderung entlang des Golfs auf. Nebenbei telefoniere ich mit Prof. Kuhn und berichte, dass ich am Montag ins “Beach Hotel” ziehen werde. Edelbert macht grosse Augen und ruft mich auf, die Kosten der Stadtverwaltung im Rechnung zu stellen – das ist gar keine schlechte Idee.
15.00 Uhr Am Auto angekommen, klopfe ich mir den Sand von den Schuhen und trete die Heimreise an. Während mir der Fahrtwind durchs Haar weht, beschleunige ich den SUV auf schwindelerregende 40 Meilen pro Stunde und nehme mir ausserdem das Recht heraus, zur nagelneuen Ashley McBryde Musikscheibe laut mitzusummen.


Ashley McBryde – Girl Going Nowhere

15.45 Uhr Im Willoughby Drive angekommen, fülle ich Dixons Napf mit Trockenfutter auf und falle dann aufs Sofa, um mich von den Strapazen des langen Tages zu entspannen – das tut gut.
16.45 Uhr Ich erwache ausgeruht und stelle fest, dass der Nachmittag weit fortgeschritten ist. Achselzuckend schlendere ich in die Küche und kümmere mich um das Abendessen. Da ich keinen grossen Hunger habe, nehme ich mit einer kleinen Schinkenpizza und einem Beilagensalat Vorlieb – das schmeckt.
17.45 Uhr Nachdem ich den Abwasch hinter mich gebracht habe, beginnt endlich der wohlverdiente Feierabend. Ich stecke dem Rüden einen Kauknochen ins Maul und fröne interessiert den Abendnachrichten auf FOX.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit schalte ich auf HBO um und gebe mich der Filmbiografie “Marshall” aus dem Jahre 2017 hin. Die amerikanische Produktion handelt vom dunkelhäutigen Richter Thurgood Marshall, der zwischen 1967 bis 1991 der erste schwarze Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten war – wie aufregend.
21.00 Uhr Nach einhundertzwanzig spannenden Minuten beende ich den Fernsehabend und verabschiede mich ins Schlafzimmer. Gute Nacht.