15. Februar 2018 – Filmabend unter Palmen

08.00 Uhr Ich werde durch ein stimmungsvolles Montgomery Gentry Lied geweckt und fühle mich prima. Da Morgenstund’ bekanntlich Gold im Mund hat, stehe ich spornstreichs auf und eile auf die Terrasse. Hund Dixon folgt mir an die frische Luft und macht es sich zur Aufgabe, die Echse Billy am Teich zu besuchen. Währenddessen strecke ich mich redlichst und vergesse auch nicht, ein Rad zu schlagen – was kann es schöneres geben.
08.30 Uhr Während des Badevergnügens mache ich mir eigene Gedanken bezüglich des Abends und ringe mich dazu durch, Edelbert und Frau Pontecorvo zu einen kleinen Umtrunk einzuladen. Um meine Bekannten über den Entschluss in Kenntnis zu setzen, greife ich zur Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und rufe beim Professor an. Der schlaue Mann ist hellauf begeistert und schlägt vor, dass wir erneut einen Filmabend auf der Terrasse veranstalten könnten – dagegen ist nichts einzuwenden.


Meine praktische Schwarzbeere

09.30 Uhr Sechzig Minuten später lasse ich mir die wichtigste Mahlzeit des Tages in der klimatisierten Stube schmecken und werfe prüfende Blicke in die Tageszeitung. Unter anderem fällt mein Blick auf den Reklameteil und ich lerne, dass WAL MART Kunden derzeit mit einem 25%igen Preisnachlass rechnen dürfen – wie aufregend.
10.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf 10 zugeht, stelle ich das schmutzige Geschirr in die Spüle und komme zu dem Schluss, dass es angebracht wäre, zum WAL MART zu krusen und nach neuerschienenen Musikscheiben und Filmen Ausschau zu halten. Ruckzuck nehme ich die Hundeleine zur Hand und fordere den Verbeiner auf, mir zum Auto zu folgen. Zu allem Überfluss treffe ich vor meinem kulivierten Zuhause auf Frau Pontecorvo und bringe heraus, dass Perle zum Frisör krusen wird. Bei dieser Gelegenheit komme ich auf den geplanten Filmabend zu sprechen und lote aus, ob sie Lust hätte, uns am Abend Gesellschaft zu leisten. Die kleine Frau nickt eifrig und verspricht, ein opulentes Abendessen zu zaubern – das kann mir nur Recht sein.


Bei Wal Mart gibt es Schnäppchen

10.45 Uhr Wenig später komme ich mit quietschenden Bremsen vor der Markthalle zum halten und lasse meinen tierischen Begleiter wissen, dass er während meiner Abwesenheit brav sein muss. Im Anschluss strebe ich mit einer lustigen Melodie auf den Lippen in den Gemischtwarenmarkt und nehme mir das Recht heraus, die Musikregale in Augenschein zu nehmen. Nach kurzem Zögern fische ich mir das brandneue Montgomery Gentry Studioalbum aus dem Angebot und freue mich, das neunte Werk der Bande zu einem Schnäppchenpreis ergattern zu können.


Montgomery Gentry – Here’s To You

11.30 Uhr Anschliessend wende ich mich den aktuellen Filmneuerscheinungen zu und stosse alsbald auf das englische Drama “A United Kingdom” (löblich: Ein vereintes Königreich). Da ich ein perfekter Gastgeber sein und meine Gäste nicht mit seichter Hollywoodunterhaltung langweilen möchte, fackle ich nicht lange und werfe die BluRay Scheibe in den Einkaufswagen.
12.15 Uhr Schlussendlich steuere ich die Kasse an und sehe mich genötigt, für den Film, die Kompaktscheibe, Toilettenpapier, Duftkerzen sowie zwei neue Handtücher insgesamt 75 Dollars bezahlen zu müssen. Ich seufze laut und überreiche der übergewichtigen Marktmitarbeiterin augenrollend meine praktische Kreditkarte.
12.45 Uhr Nach dem Bezahlvorgang steuere ich eine SUBWAY Gaststätte an und leiste mir neben einem Becher Diät Cola auch ein vitaminreiches Steak Onion Sandwich (löblich: Schnitzel Zwiebel Brot) mit Krautsalat und röschen Kartoffelstäben – schmeckt gar nicht schlecht.
13.15 Uhr Redlichst gestärkt trete ich die Heimfahrt an und fröne nebenher den aktuellen Montgomery Gentry Kompositionen – was kann es schöneres geben.


Mein Zuhause unter Palmen

14.00 Uhr Zuhause angekommen, versorge ich Dixon mit frischem Wasser und köstlichem Trockenfutter. Darüber hinaus schlüpfe ich aus dem verschwitzten T-Hemd und falle aufs Kanapee, um vom letzten Weihnachtsfest im Kreise meiner Familie zu träumen – das waren noch bessere Zeiten.
15.00 Uhr Um nicht den ganzen Nachmittag auf der faulen Haut zu liegen, rapple ich mich vom Kanapee und nehme die Anschnurarbeit in Angriff. Gewissenhaft arbeite ich Anfragen besorgter Heimseitenbesucher ab und rate einer alleinerziehenden Mutter aus Duisburg, sich nicht in der sozialen Hängematte auszuruhen. Stattdessen verweise ich auf gutbezahlte Tschobs im öffentlichen Dienst und ermutige die 49jährige, zum Wischmop zu greifen und Bahnhofstoiletten zu reinigen – immerhin muss irgendwer für meine Rente aufkommen.
16.00 Uhr Nach einer Stunde beende ich die Arbeit und laufe in die Küche, um mich am Herd nützlich zu machen. Da Frau Pontecorvo versprochen hat, ein Nudelschichtgericht zu unserem Treffen beizusteuern, bereite ich einen gemischten Salat mit Senfsauce zu. Ferner stelle ich Weingläser auf dem Terrassentisch bereit und entkorke einen edlen Rotwein aus dem kalifornischen Napa Valley – wie schön.


Der Rebentrunk fliesst in Strömen

17.00 Uhr Kurze Zeit später klingelt es an der Pforte ich kann meine Nachbarin per Zungenkuss begrüssen. Die Dame hält mir eine Backform unter die Nase und erörtert, dass ihr die Lasagne perfekt gelungen ist. Ich lecke mir die Lippen und gebe zu Protokoll, dass ich auch schon mit dem Kochlöffel hantiert und einen Salat gezaubert habe.
17.30 Uhr Nachdem auch Edelbert zu uns gestossen ist, fahre ich das Nachtmahl auf und serviere dazu den spritzigen Rebentrunk. Wie nicht anders zu erwarten, kommen die lieben Leute aus dem Zungeschnalzen gar nicht mehr heraus und loben das Abendessen über den Schellenkönig.


A United Kingdom

18.15 Uhr Nun wird es aber langsam Zeit, den Filmprojektor in Betrieb zu nehmen und bunte Bilder auf die Leinwand zu werfen. Während der kommenden 130 Minuten tauchen wir in das Leben eines aus Botswana stammenden Königssohn ein, der sich kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs unsterblich in eine weisse Engländerin verliebt. Nachdem der Neger die Britin geheiratet hat, sieht er sich in seinem Heimatland mit starker Ablehnung konfrontiert und muss sogar um die Thronfolge bangen – wie schrecklich.
20.30 Uhr Als der Spielfilm sein Ende findet, nehme ich einen letzten Schluck aus dem Weinglas und verrate meinen Tischnachbarn, dass dieser Streifen zu den besten Filmen aller Zeiten zählt. Edelbert stimmt uneingeschränkt zu und meint, dass wir uns in der kommenden Woche erneut zu einem Filmabend treffen sollten – jaja.
21.00 Uhr Nachdem die lieben Leute das Weite gesucht haben, rufe ich Dixon in die kleine Villa herein und schalte das Licht aus. Danach ziehe ich mich gähnend ins Schlafzimmer zurück und falle erschöpft ins Bett. Gute Nacht.

14. Februar 2018 – Aschermittwoch

Sehr verehrte Damen und Herren,

in meiner bayerischen Heimat wird heute der Aschermittwoch gefeiert. Der Tag, an dem das unlöbliche Faschingstreiben sein Ende findet, markiert zugleich den Beginn der Fastenzeit. Das österliche Fasten endet nach 40 Tagen in der Karwoche und soll an die schwere Zeit erinnern, die Jesus einst in der Wüste verbringen musste.

Viele Gläubige pilgern am heutigen Mittwoch in die festlich geschmückten Kirchen, um sich eine Aschekreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen. Obgleich der Aschermittwoch in Bayern kein offizieller Feiertag ist, müssen die Arbeitgeber ihren Angestellten den Besuch der heiligen Messe ermöglichen und sie für diese Zeit von der Arbeit freistellen – wie schön.

In den Vereinigten Staaten ist Aschermittwoch (unlöblich: Ash Wednesday) nur wenigen Menschen bekannt. Trotzdem werde ich heute mit Prof. Kuhn und Frau Pontecorvo den Gottesdienst in der Kirche besuchen, um redlichst zu beten und schöne Lieder zu singen.

Weil das kulinarische Wohl nicht zu kurz kommen darf, werde ich die lieben Leute im Anschluss in “Julies Restaurant” ausführen. Danach steht ein ausgedehnter Strandspaziergang auf den Plan – das wird spannend.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

13. Februar 2018 – The Big Country

08.00 Uhr Ich werde durch aggressives Telefonklingeln aus einen schönen Traum gerissen. Missmutig halte ich mir den Hörer ans Ohr und bin überrascht, Edelberts Stimme in der Leitung zu haben. Der gute Mann plappert ohne Unterlass und informiert, dass er gestern einen örtlichen Flohmarkt besucht und für wenig Geld etliche Filmscheiben gekauft hat. Ausserdem schlägt der schlaue Mann vor, dass wir uns am Abend in meinem kultivierten Zuhause treffen und einen zünftigen Filmabend veranstalten könnten – das hört sich verlockend an.
08.30 Uhr Nachdem ich das Gespräch beendet habe, rolle ich mich aus dem Bett und schleppe mich gähnend in die Küche, um Dixons Napf mit frischem Wasser aufzufüllen – was muss ich denn noch alles ertragen.
09.00 Uhr Im Anschluss absolviere ich die Morgengymnastik und nutze die Gelegenheit, um mit Herrn Booth zu plaudern. Mein Nachbar erkundigt sich nach dem Rechten und erzählt, dass Morgen der “Valentine’s Day” ansteht. Ich staune Bauklötze und entgegne, dass der “Tag der Liebenden” auf den christlichen Märtyrer Valentinus zurückgeht, der trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. Eheschliessungen vollzogen haben soll.


Der heilige Valentin

09.30 Uhr Schnaufend verabschiede ich mich ins Bad und lasse die Seele bei einem Wirbelbad baumeln. Nebenher studiere ich lesenswerte Artikel in der Zeitung und bringe heraus, dass am kommenden Montag der “President’s Day” gefeiert wird. Ich nicke zustimmend und denke an die stolzen Gründerväter zurück, die sich vor 250 Jahren ohne Furcht gegen die britischen Besatzer zur Wehr gesetzt haben – das waren noch bessere Zeiten.
10.30 Uhr Nach dem Badespass mache ich es mir in der Küche bequem und nehme die wichtigste Mahlzeit des Tages ein. Leider wird die himmlische Ruhe alsbald durch Frau Pontecorvo gestört. Die Perle von Nebenan legt beste Laune an den Tag und kündigt an, dass sie am Abend ins Lichtspielhaus gehen wird. Ich winke gelangweilt ab und stelle klar, dass mir dunkle Kinosäle gestohlen bleiben können. Ferner verrate ich der kleinen Frau, dass Edelbert am Abend vorbeikommen und mir beim fernsehschauen Gesellschaft leisten wird – das wird ein Spass.
11.00 Uhr Nachdem meine Nachbarin das Weite gesucht hat, spähe ich in den Küchenschrank und bemerke, dass kaum noch Knabbereien vorhanden sind. Weil ich ein perfekter Gastgeber sein möchte, klatsche ich in die Hände und entschliesse mich, mit dem Vierbeiner zum CIRCLE K Supermarkt zu spazieren. Ruckzuck scheuche ich den Rüden nach draussen und schlendere mit einem lustigen Lied auf den Lippen gen Süden davon.


Ich besorge Knabbereien

11.30 Uhr Am Ziel angekommen, stecke ich vitaminreiche Lay’s Kartoffelchips in eine umweltfreundliche Plastiktüte und vergessen auch nicht, Erdnüsse, eine Tüte RITZ Kräcker sowie gesunde Hershey’s Schokolade zu erwerben. Danach stecke ich der unterbelichteten Kassenkraft etliche Scheine zu und kehre gutgelaunt ins Wohngebiet zurück – da kommt besonders grosse Freude auf.
13.00 Uhr Zuhause angekommen, bestreiche ich zwei Brotscheiben mit Butter und garniere die Mahlzeit mit hauchdünn aufgeschnittenem Capocollo. Dazu gibt es eine Dose Diät Cola sowie lustige Gewürzgurken aus dem Glas – schmeckt gar nicht schlecht.
13.30 Uhr Nachdem ich mich gestärkt habe, mache ich es mir auf dem Kanapee bequem und schliesse die Augen. Hund Dixon folgt meinem Beispiel und schlummert ebenfalls zeitnah ein.
14.30 Uhr Ich erwache ausgeruht und nutze die Nachmittagsstunden, um Anschnur zu gehen. Während mich die Amazon Musiksäule mit stimmungsvoller Musik verwöhnt, arbeite ich Hilferufe besorgter Heimseitenbesucher ab und helfe verzweifelten Eltern bei schwerwiegenden Problemen.
15.30 Uhr Nach getaner Arbeit fahre ich den Heimrechner mausdrückend herunter und ringe mich dazu durch, für den Abend einen Thunfischsalat zuzubereiten. Voller Elan begebe ich mich in die Küche und mache es mir zur Aufgabe, eine Fischdose zu öffnen und eine Zwiebel klein zu schneiden. Anschliessend vermenge ich die Zutaten mit Mayonnaise und gebe etwas Salz dazu – schon jetzt läuft mir das Wasser im Munde zusammen.
16.30 Uhr Da es angenehm war ist und der laue Abend dazu einlädt, einen Film auf der Grossbildleinwand anzuschauen, schleppe ich meinen Projektor auf die Terrasse und verbinde ihn mit dem Blu-Ray Abspielgerät. Ferner rücke ich zwei Liegestühle zurecht und kann es kaum noch erwarten, Edelbert in meinem bescheidenem Zuhause Willkommen heissen zu können.

17.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner ROLEX auf 5 zugeht, fährt Edelberts JEEP endlich vor. Ich begrüsse den schlauen Mann herzlich und registriere, dass er den Westernklassiker “The Big Country” (auf deutsch: Weites Land) mitgebracht hat. Ich schnalze zufrieden mit der Zunge und erinnere mich, dass diese Erfolgsproduktion erstmals im Jahre 1958 in den Lichtspielhäusern zu sehen war.
18.00 Uhr Nach dem Abendessen schiebe ich die silberne Filmscheibe in den Projektor und fahre eine Schale Kartoffelchips auf. Edelbert lehnt sich zufrieden zurück und gibt sich der Geschichte des Wilden Westens hin. Ich fröne ebenfalls den bunten Bildern und mutmasse, dass die armen Menschen damals nichts zu lachen hatten.
21.00 Uhr Nach drei Stunden flimmert der Abspann über die Leinwand und ich komme aus dem Gähnen gar nicht mehr heraus. Auch Edelbert reibt sich die Augen und meint, dass nun die Zeit gekommen ist, um sich zu verabschieden – wie wahr.
21.00 Uhr Nachdem endlich Ruhe und Frieden herrscht, rufe ich Dixon ins Haus und lösche sämtliche Lichter. Anschliessend falle ich fix und foxi ins Bett. Gute Nacht.

12. Februar 2018 – Rosenmontag

Werte Damen und Herren,

heute ziehen die verblödeten Jecken und Karnevalisten los, um den Rosenmontag ausgelassen zu feiern. Besonders in den Faschingshochburgen Köln und Düsseldorf bleiben viele Geschäfte geschlossen, weil die Mitarbeiter es vorziehen, schunkelnd und biertrinkend durch die Innenstädte zu torkeln – wie unlöblich.

Wie mir das renommierte Forschungsinstitut Kuschmelka (München) mitteilte, wurden alleine im letzten Jahr im Rheinland knapp 117.000 Menschen während der lächerlichen Rosenmontagsumzüge verletzt:

  • 79.450 Menschen wurden mit schweren Alkohol- und/oder Drogenvergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert
  • 10.007 Menschen zogen sich Brandverletzungen zu, weil die Faschingskostüme Feuer fingen
  • 9.930 Menschen wurden beim Faschingsumzug niedergetrampelt und erlitten Platz- und Quetschwunden
  • 9.645 Menschen mussten mit irreparable Hörschäden in Fachkliniken eingeliefert werden, weil sie sich der aggressiven Musik der aus Köln stammenden Combo “Höhner” aussetzten
  • 7968 Leute wurden durch geworfene Kamellen am Kopf verletzt

Zu allem Überfluss macht es sich das durch Zwangsgebühren finanzierte Staatsfernsehen zur Aufgabe, ausführlich von den irrsinnigen Rosenmontagsumzügen in Köln, Düsseldorf und Mainz zu berichten. Auch zur besten Sendezeit muss der an Kunst und Kultur interessierte Fernsehzuschauer dumme Büttenreden in ARD, ZDF und den dritten Programmen ertragen – wie furchtbar.

Darüber hinaus geniesst der Drogen- und Alkoholkonsum während der Faschingszeit einen hohen Status. Bereits Jugendliche greifen zur Giftspritze, um sich Kokain und Kreck in die Venen zu spritzen. Dieses Verhalten führt unweigerlich zu verheerenden Massenschlägereien, Unzucht und Gehirnbrand – wie schrecklich.

Ich fordere Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, langjährige Haftstrafen für aggressive Karnevalisten zu einzuführen.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

10. und 11. Februar 2018 – Blockbuster

Hallo Leute,

im Februar sind viele interessante Filme im Kino angelaufen.
Unter anderem hat James Franco auf dem Regiestuhl Platz genommen und mit “The Disaster Artist” einen wirklich lustigen Film ins Kino gebracht. Der Streifen wurde bereits im vergangenen Jahr anlässlich des “South By Southwest Film Festivals” in Austin, TX vorgestellt und mit viel Lob überschüttet. “The Disaster Artist” erzählt die Geschichte der Dreharbeiten zum Film “The Room”. Im Mittelpunkt der Handlung steht der extrovertierte Schauspieler Tommy Wiseau, der äusserst fragwürdig agiert und dennoch für “The Room” als Hauptdarsteller verpflichtet wurde.

Darüber hinaus lief am 1. Februar 2018 der dritte Teil des Blockbusters “Maze Runner” in den europäischen Lichtspielhäusern an. Die Romanverfilmung schliesst direkt an den zweiten Teil an und begleitet Thomas mit seiner Gruppe zur legendären Letzten Stadt, die von einem todbringenden Labyrinth umschlossen ist …

Zu Guter Letzt entführt uns Paul Thomas Anderson achte Regiearbeit “Der seidene Faden” ins London der 1950er Jahre. Dort lebt der angesehene Damenschneider Reynolds Woodcock, der sich unsterblich in die junge Anna verliebt und von heute auf Morgen sein kontrolliertes und durchgeplantes Leben umkrempeln muss.

Die Wahl fällt einem angesichts vieler toller Filme gar nicht leicht.
Aber ich denke, heute Abend werde ich mir “The Disaster Artist” mit Mitbewohnerin Bärbel und Cousin Bernd anschauen. Danach wollen wir noch ins La Casareccia gehen und Pizza essen 🙂

Okay, nun möchte ich euch ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende wünschen.

Eure Sandra