10. November 2017 – Veterans Day

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Sehr verehrte Damen und Herren,

während in meiner alten Heimat die Jecken und Karnevalisten langsam erwachen, um die sogenannte 5. Jahreszeit einzuläuten, wird in den Vereinigten Staaten von Amerika der wichtige “Veterans Day” gefeiert.

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Ein löblicher Veteran

Ursprünglich sollte dieser Gedenktag an die amerikanischen Soldaten erinnern, die während des Ersten Weltkriegs ihr Leben lassen mussten. Heute ist er ein Feiertag zu Ehren aller Kriegsveteranen, die jemals an militärischen Auseinandersetzungen teilgenommen haben. Aus diesem Grund finden in vielen amerikanischen Städten von Veteranenverbänden organisierte Militärparaden statt. Ferner legen hochrangige Regierungsmitglieder an der Grabstätte des unbekannten Soldaten auf dem “Arlington National Cemetery” (löblich: Arlington Nationalfriedhof) in Washington DC einen Kranz nieder.

Selbstverständlich habe auch ich am Vormittag an einer lustigen Parade teilgenommen und Fort Myers besucht. Der örtliche Veteranenverband hat sich nicht lumpen lassen und im Stadtzentrum eine farbenprächtige Feier veranstaltet. Neben Uniformen aus längst vergangenen Epochen, konnten die Schaulustigen ausserdem diverse Waffensysteme bewundern, die während des zweiten Weltkriegs zum Einsatz kamen – wie aufregend.


Wir heben die Humpen auf die Veteranen

Den Abend werde ich in Gesellschaft meiner Verwandten und Freunde verbringen und das eine oder andere Bier trinken – das wird ein Spass.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Veterans Day
Reinhard Pfaffenberg

11. November 2015 – Veterans Day

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Sehr verehrte Damen und Herren,

während in meiner alten Heimat die Jecken und Karnevalisten erwachen, um die sogenannte 5. Jahreszeit einzuläuten, wird in den Vereinigten Staaten von Amerika der wichtige “Veterans Day” gefeiert.

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Ein löblicher Veteran

Ursprünglich sollte dieser Gedenktag an die amerikanischen Soldaten erinnern, die während des Ersten Weltkriegs ihr Leben lassen mussten. Heute ist er ein Feiertag zu Ehren aller Kriegsveteranen, die jemals an militärischen Auseinandersetzungen teilgenommen haben. Aus diesem Grund finden in vielen amerikanischen Städten von Veteranenverbänden organisierte Militärparaden statt. Ferner legen hochrangige Regierungsmitglieder an der Grabstätte des unbekannten Soldaten auf dem “Arlington National Cemetery” (löblich: Arlington Nationalfriedhof) in Washington DC einen Kranz nieder.

Selbstverständlich habe auch ich an einer Parade teilgenommen und Fort Myers besucht. Der örtliche Veteranenverband hat sich nicht lumpen lassen und im Stadtzentrum eine farbenprächtige Feier veranstaltet. Neben Uniformen aus längst vergangenen Epochen, konnten die Schaulustigen ausserdem diverse Waffensysteme bewundern, die während des zweiten Weltkriegs zum Einsatz kamen – wie aufregend.

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Alles Gute zum Geburtstag, James

Den Abend werde ich in Gesellschaft meiner Freunde im “Pelican Larry’s Raw Bar & Grill” Gasthaus ausklingen lassen. Ich werde den Wirtshausbesuch nutzen, um die eine oder andere Hopfenkaltschale auf den Geburtstag meines löblichen Neffen zu trinken. Wie jeder weiss, feiert James just heute seinen 44. Geburtstag – da kommt Freude auf.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Veterans Day
Reinhard Pfaffenberg

10. November 2015 – Defekter Kaffeevollautomat

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08.00 Uhr Redlichst ausgeschlafen hüpfe ich aus dem Bett und stelle fest, dass Dixon auch schon auf den Beinen ist. Wie es sich gehört, werfe ich dem Rüden einen Kauknochen vor die Füsse und absolviere dann die Morgengymnastik auf der Terrasse. Zu allem Überfluss kommt Herr Booth daher und kündigt an, gleich den Rasen mähen zu wollen. Um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen, wünsche ich dem Vietnamveteran viel Vergnügen und verabschiede mich schnell ins Badezimmer.

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Herr Booth möchte den Rasen hinter der Villa mähen

08.30 Uhr Während ich die Seele bei einem Wirbelbad baumeln lasse, rufe ich kurzentschlossen bei den Kindern in Toronto an und bin überrascht, meinen Grossneffen in der Leitung zu haben. David (10) hustet ohne Unterlass und informiert, dass er seit Sonntag krank ist und nicht zur Schule gehen kann. Selbstverständlich rede ich dem Kleinen ins Gewissen und stelle klar, dass er nicht telefonieren, sondern im Bett liegen sollte.
09.30 Uhr Nachdem ich das Gespräch beendet habe, trockne ich mich ab und ziehe es vor, eine legere Bermudahose sowie ein farbenfrohes Hawaiihemd aus dem begehbaren Schrank zu holen. Danach schlendere ich pfeifend in die Küche und nehme den DeLonghi Vollautomaten in Betrieb. Zu allem Überfluss gibt die sündteure Kaffeemaschine eigenartige Laute von sich. Ich kratze mich demonstrativ an der Schläfe und mache es mir zur Aufgabe, mit einem Messer im Wassereinfüllstutzen herumzustochern. Ferner schlage ich mit der Faust auf das Gerät und komme zu dem Ergebnis, dass das italienische Qualitätserzeugnis defekt ist – so ein Scheissdreck.

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Der Vollautomat ist defekt / Bild: DeLonghi / CC BY-SA 3.0

10.15 Uhr Laut fluchend ziehe ich den Netzstecker und lasse den Vierbeiner wissen, dass wir augenblicklich in die Stadt krusen und eine neue Kaffeemaschine kaufen müssen. Weil Schoppen in Begleitung viel mehr Freude bereitet, laufe ich zum Nachbarhaus und animiere Frau Pontecorvo, mich zu begleiten. Meine Nachbarin macht grosse Augen und meint, dass ich zuerst bei der DeLonghi Heissleine (unlöblich: Hotline) anrufen sollte. Ich nicke eifrig und kehre augenblicklich in die Villa zurück, um die Gebrauchsanweisung eingehend zu studieren.
10.45 Uhr Schon bald werde ich auf eine Telefonnummer aufmerksam und lasse es mir nicht nehmen, 1 (800) 322-3848 in das Tastenfeld meiner Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) einzutippen. Nach kurzem Warten meldet sich eine Frauenstimme und setzt mich darüber in Kenntnis, dass ich die defekte Maschine jederzeit zum Wartungscenter nach Fort Myers bringen kann – wie schön.
11.15 Uhr Nachdem ich mir die Adresse notiert habe, packe ich die Maschine und scheuche meine Nachbarin sowie Hund Dixon zum Auto. Ruckzuck werfe ich den Vollautomaten auf dem Rücksitz und helfe Frau Pontecorvo als Kavalier der alten Schule auf den Beifahrersitz. Anschliessend presche ich mit durchdrehenden Pneus von dannen und lasse mir während der kurzweiligen Reise einen Donut munden. Nebenbei plaudere ich angeregt mit meiner Bekannten und erwähne, dass DeLonghi eine Zweigstelle in Flughafennähe unterhält.

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Ich esse einen Donut mit Schokolade

12.00 Uhr Nach fünfundvierzig Minuten fahre ich von der Interstate 75 ab und erblicke am Strassenrand ein überdimensionales DeLonghi Werbeschild. Neugierig renne ich mit der Kaffeemaschine unter dem Arm in die Filiale und erkläre einem däumchendrehenden Mitarbeiter, dass es mir heute nicht möglich war, echten Bohnenkaffee aufzubrühen. Der Knecht nimmt das Gerät in Augenschein und behauptet, dass nicht nur das Mahlwerk sowie die Pumpe defekt sind, sondern auch die Thermosicherung durchgebrannt ist. Bevor ich antworten kann, führt mich der Kerl zu einem Regal mit einigen Ausstellungsstücken und legt mir nahe, das Kompaktgerät “ECAM22110SB” für nur 899 Dollars zu erstehen. Ich krümme mich vor Lachen und entgegne, dass ich keinen Goldesel im Vorgarten stehen habe. Mein Gegenüber überlegt ganz genau und schlägt vor, dass er das defekte Gerät in Zahlung nehmen und mir einen Rabatt in Höhe von 100 Dollars gewähren könnte – papperlapapp.
12.45 Uhr Nachdem ich mich mit Frau Pontecorvo beratschlagt habe, spreche ich den Heini erneut an und lote aus, wie viel eine Reparatur kosten würde. Der dunkelhäutige Mann zückt einen Block und rechnet vor, dass die Ersatzteile mit 200 Dollars zu Buche schlagen werden. Weil ich finanziell keineswegs auf Rosen gebettet bin und mir keine sündteuren Neuanschaffungen leisten kann, gehe ich auf den Handel ein. Der Mitarbeiter freut sich und unterbreitet, dass ich die Maschine am Donnerstag abholen kann – das soll mir Recht sein.
13.30 Uhr Erleichtert verlassen wir das Geschäft und kehren in die benachbarte 7 ELEVEN Gaststätte ein. Ich rücke Frau Pontecorvo einen Stuhl zurecht und ordere bei einer Bedienung zwei Pepperoni Pizzas sowie durstlöschende Slurpee Limos. Nebenher komme ich auf den Abstecher ins DeLonghi Geschäft zu sprechen und lege anschaulich dar, dass es den Gewerbetreibenden nur noch daran gelegen ist, neue Geräte zu verkaufen. Meine Tischnachbarin gibt mir Recht und meint, dass der Konsumwahn viele Verbraucher ins Armenhaus treibt – wie wahr.

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Pizza gibt es zum Mittagessen

14.30 Uhr Nach der Jause laufen wir zum Auto und treten die Heimreise an. Da wir nichts besseres zu tun haben, folgen wir dem Highway 41 und rasen entspannt am Meer entlang. Nebenbei frönen wir dem Radioprogramm von WCKT CAT COUNTRY (löblich: Katze Land) und haben sogar das Vergnügen, das nagelneue George Strait Lied “Take me to Texas” (löblich: Bring mich nach Texas) zu hören.

15.30 Uhr Zuhause angekommen, verabschiede ich mich von meiner Nachbarin und lasse Dixon von der Ladefläche springen. Während der Rüde dem Nachbarshund einen Besuch abstattet, falle ich gähnend aufs Kanapee und döse prompt ein.
16.30 Uhr Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und bemerke, dass für die Anschnurarbeit kaum noch Zeit bleibt. Seufzend setze ich meine NY YANKEES Kappe auf und breche mit dem Vierbeiner zu einem Spaziergang auf.
17.15 Uhr Endlich bin ich wieder daheim und kann mich in der Küche nützlich machen. Während das Haustier alle Viere ausstreckt, bereite ich Wurstbrote zu und telefoniere mit Edelbert. Der Professor legt beste Laune an den Tag und erinnert daran, dass Morgen der “Veterans Day” gefeiert wird. HEUREKA – das hätte ich beinahe vergessen.

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Morgen wird Veterans Day gefeiert

18.00 Uhr Nach der Stärkung gehe ich zum gemütlichen Teil des Tages über. Unter anderem folge ich den Nachrichten auf FOX und lerne, dass uns morgen ein Hochdruckgebiet Rekordtemperaturen bescheren wird.
19.00 Uhr Zur Hauptfernsehzeit schaue ich mir auf dem Bezahlsender HBO den preisgekrönten Krimi “Kristy” an. Ich lasse mir ein gesundes bayerisches Helles schmecken und werde Zeuge, wie eine Studentin von gewaltbereiten Rabauken auf dem Campus einer Universität terrorisiert wird – wie unlöblich.
21.00 Uhr Nach zweistündiger Hochspannung schalte ich den Flachbildschirm ab und ziehe mich kopfschüttelnd ins Schlafzimmer zurück. Gute Nacht.

12. November 2012 – Veterans Day Holiday

Sehr verehrte Damen und Herren,

während in meiner alten Heimat die Jecken und Karnevalisten erwachen, um dumme Büttenreden zu halten und die sogenannte 5. Jahreszeit einzuläuten, wurde gestern in den Vereinigten Staaten von Amerika der wichtige “Veterans Day” gefeiert.

Ursprünglich sollte dieser Gedenktag an die amerikanischen Soldaten erinnern, die während des Ersten Weltkriegs ihr Leben lassen mussten. Heute ist er ein Feiertag zu Ehren aller Kriegsveteranen, die jemals an militärischen Auseinandersetzungen teilgenommen haben. Aus diesem Grund finden in vielen amerikanischen Städten von Veteranenverbänden organisierte Militärparaden statt.

Ferner legt der amerikanische Präsident Barack Obama am späten Nachmittag an der Grabstätte des unbekannten Soldaten auf dem “Arlington National Cemetery” (löblich: Arlington Nationalfriedhof) in Washington DC einen Kranz nieder.

Selbstverständlich habe ich an den Feierlichkeiten teilgenommen und Fort Myers besucht. Der örtliche Veteranenverband hat sich nicht lumpen lassen und im Stadtzentrum einen farbenprächtigen Umzug veranstaltet. Neben Uniformen aus längst vergangenen Epochen, konnten die Schaulustigen ausserdem diverse Waffensysteme bewundern, die während des zweiten Weltkriegs zum Einsatz kamen – wie aufregend.

Den Abend habe ich in Gesellschaft meiner Bekannten im “Boston Beer Garden” ausklingen lassen und einige Hopfenkaltschalen getrunken. Hinterher stand ein tschilliger Fernsehabend mit Prof. Kuhn auf dem Programm. HBO zeigte zur besten Sendezeit den preisgekrönten Kriegsfilm “Born on the 4th of July” – wie schön.

Weil der 11. November auf einen Sonntag fiel, ist der heutige Montag ein landesweiter Feiertag. Die meisten Geschäfte haben geschlossen und mir bleibt es verwehrt, in ein Kaufhaus zu gehen und dort abzuschoppen – wie unlöblich.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Veterans Day
Reinhard Pfaffenberg

11. November 2012 – Veterans Day

Hallo,

heute, am 11. November 2012, beginnt offiziell der Karneval. Das Rheinland ist ausser Rand und Band und im Fernsehen wird auch schon von der “fünften Jahreszeit” berichtet. Karneval – oder Fasching – finde ich einfach nur schrecklich. Wenn es nach mir ginge, würde ich diesen Blödsinn sofort abschaffen.

Gestern hatte ich Marlene und Bernd im Waldweg zu Gast.
Aus dem DVD-schauen wurde leider nichts. Mein LG Player hat den Dienst verweigert. Deswegen musste ich heute im Amazon Store ein neues Gerät aussuchen. Ich habe mich entschlossen, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und einen BluRay Player mit Internetanbindung zu bestellen. Weil ich gut drauf war, habe ich ausserdem die erst kürzlich erschienene James Bond Compilation auf BluRay mitbestellt 🙂

Pfaffenberg hat auch schon durchgeklingelt und mir vom Veterans Day erzählt.
Heute gedenken die Amerikaner ihrer Kriegshelden und morgen haben alle Urlaub. Mein Vermieter will am Nachmittag nach Fort Myers fahren und sich einen Festumzug anschauen. Nachher will er mit Frau Pontecorvo und Prof. Kuhn den “Boston Beer Garden” besuchen und dort einen chilligen Abend verbringen.

Für mich heisst es morgen, im Münchner Kreisverwaltungsreferat schuften und Akten wälzen. Zudem hat sich Herr Löschnik von Vorwerk in der Pension Waldblick angemeldet. Wie ihr seht, geht alles seinen gewohnten Gang.

Mehr gibt es nicht zu berichten.
Ich muss jetzt das Pensionszimmer vorbereiten und anschliessend zur Tankstelle fahren.
In sechs Tagen melde ich mich wieder.

Eure Sandra