26. November 2014 – Thanksgiving Vorbereitungen

pfaffenbergkl

Sehr verehrte Heimseitenbesucher,

am 6. September 1620 stachen 132 unerschrockene Engländer in See, um auf der “Mayflower” den Atlantik zu überqueren. Zwei Monate später landeten die Siedler in der “neuen Welt” und gingen völlig erschöpft an Land. Weil der Winter einsetzte, entschlossen sich die Menschen, die kalte Jahreszeit an der Cape Cod Bucht zu verbringen und ein Fort zu errichten. In der Folgezeit trieben die Pilgerväter – die sich selbst “Saints” (löblich: Heilige) nannten – mit den Indianern einen regen Handel. Die Ureinwohner versorgten die Neuankömmlinge mit Lebensmitteln und zeigten ihnen, wie man Mais anbauen, Tiere erlegen und Fische fangen konnte. Im Gegenzug richteten die Siedler feuchtfröhliche Gelage aus und feierten ausgelassen mit den Eingeborenen. Diese Feste wurden schon damals als “Thanksgiving” bezeichnet – das ist phantastisch.

http://www.youtube.com/watch?v=uSRPjTeKWcM

Morgen wird in den Vereinigten Staaten “Thanksgiving” gefeiert.
Aus diesem Grund war ich heute im Feinkostladen meines Vertrauens und habe ein kleines Vermögen in einen stattlichen Truthahn, Gemüse, alkoholische Getränke und Süsskartoffeln investiert.

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Lustige Kartoffeln

Übrigens gehört nicht nur die Kartoffel, sondern auch die Süsskartoffel zur Familie der Nachtschattengewächse. Besagte Gattung ist sehr giftig und enthält sogenannte Alkaloide, die den Organismus schädigen können. Erstmals wurde die Kartoffel vor 13.000 Jahren im westlichen Venezuela, in Argentinien und in Teilen Chiles kultiviert. Die Bauern schafften es, die Giftstoffe im Fruchtkörper auf ein Zwanzigstel des normalen Gehalts zu reduzieren und die Kartoffel geniessbar zu machen – wie aufregend.

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Happy Thanksgiving

Darüber hinaus finden an Thanksgiving auch American Football Spiele statt. Nach dem Essen finden sich die Amerikaner in der guten Stube ein, um spannende Begegnungen in der Glotze zu verfolgen. Die erste Partie wurde übrigens am 6. November 1869 in New Brunswick, NJ zwischen den Schulmannschaften der Rutgers und Princeton Hochschulen ausgetragen. Da die Sportart im 19. Jahrhundert ein reiner Amateursport war, machte es sich der Sportjournalist Walter Camp zur Aufgabe, ein Regelwerk niederzuschreiben und eine Profiliga zu gründen. Ausserdem tüftelte der schlaue Mann einen Spielplan aus und legte fest, dass auch an gesetzlichen Feiertagen wie “Labor Day” (löblich: Tag der Arbeit) und an Thanksgiving Partien ausgetragen werden sollten.

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“Walter Chauncey Camp”
Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

Ich werde mich nun in der Küche nützlich machen und die Süsskartoffeln kochen. Anschliessend werden die Kartoffelwürfel mit Gewürzen und einem Schuss Essig abgeschmeckt und über Nacht in den Eiskasten gestellt – da kommt Freude auf.

Ich wünsche allen einen schönen Thanksgiving Tag.
Reinhard Pfaffenberg

25. November 2014 – The Staircase: Studies of Hazards, Falls, and Safer Design

pfaffenbergkl

08.00 Uhr Während im Nordosten der USA längst der Winter Einzug gehalten hat, brennt in Südflorida die Sonne vom Himmel. Da Morgenstund sprichwörtlich Gold im Mund hat, stehe ich zeitig auf und lockere meine Muskeln auf der schattigen Terrasse.

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Dixons Pfotenabdruck im Schnee

08.30 Uhr Just als ich mit Orangen jongliere und ein Rad schlage, gesellt sich Herr Booth an die Grundstücksgrenze und erkundigt sich, ob ich einem Wanderzirkus beitreten möchte. Ich schüttle den Kopf und entgegne, dass die Morgengymnastik sehr wichtig ist. Der hochdekorierte Vietnamveteran greift sich ins Kreuz und antwortet, dass er gestern auf einer Treppe gestürzt ist. Da der Heini mit Kreuzschmerzen zu kämpfen hat, erhebe ich den Zeigefinger und informiere, dass in den Vereinigten Staaten pro Jahr rund 12.000 Menschen bei Treppenstürzen zu Tode kommen. Darüber hinaus verweise ich auf das von John A. Templer im Jahre 1995 veröffentlichte Standardwerk “The Staircase: Studies of Hazards, Falls, and Safer Design” (löblich: Die Treppe: Studien zu Gefahren, Stürzen und verbesserte Sicherheit) und stelle klar, dass weltweit mehr Menschen bei Treppenstürzen zu Schaden kommen, als im Strassenverkehr – das ist ja allerhand.


Spannendes Buch: “The Staircase” von John Templer

09.00 Uhr Nachdem ich weitere Fakten preisgegeben habe, mache ich kehrt und verschwinde in der Nasszelle. Ich lasse die Wirbelbadewanne mit lauwarmen Wasser volllaufen und vergesse auch nicht, einen Schuss Rosenöl dazuzugeben – wie das duftet.
10.00 Uhr Pünktlich zum Zehnuhrläuten beende ich den Badespass und bereite das Frühstück vor. Hund Dixon weicht nicht von der Seite und nimmt sich das Recht heraus, ein Stück Cheddar Käse zu stibitzen. Natürlich rufe ich den Rüden zur Ordnung und fordere ihn auf, nach draussen zu laufen und die handzahme Echse Billy zu ärgern – alles darf man sich schliesslich auch nicht gefallen lassen.
10.30 Uhr Als ich kraftvoll in ein französisches Hörnchen (unlöblich: Croissant) beisse, stattet mir Frau Pontecorvo einen Besuch ab. Meine Nachbarin legt beste Laune an den Tag und möchte wissen, ob ich mittlerweile Herrn Wang zum Thanksgiving Essen eingeladen habe. Ich zücke augenblicklich die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und lade meinen Bekannten telefonisch zur geplanten Feier ein. Der Motelbesitzer freut sich und verspricht, am kommenden Donnerstag pünktlich um 13.00 Uhr auf der Matte zu stehen – das klappt wieder wie am Schnürchen.
11.00 Uhr Während ich mit der Perle echten Bohnenkaffee geniesse, lotet Frau Pontecorvo aus, ob sie zur Feier eines Salat beisteuern soll. Ich zucke mit den Schultern und erwidere, dass ich Kartoffelknödel, Süsskartoffelauflauf und eine bayerische Vanillecreme auftischen werde. Meine Tischnachbarin ist begeistert und meint, dass sie unter diesen Umständen gebratene Maiskolben und eine Kürbissuppe zaubern wird – das soll mir auch Recht sein.

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Sehr schmackhaft: Bayerische Creme

12.00 Uhr Als die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, verabschiede ich Frau Pontecorvo und sehe im Garten nach dem Rechten. Weil es seit Tagen nicht geregnet hat, hole ich den Gartenschlauch aus der Garage und versorge das Petersilienbeet mit Frischwasser. Anschliessend pfeife ich auf den Fingern und erkläre dem Vierbeiner, dass wir nun einen Ausflug unternehmen werden.
12.30 Uhr Wenig später sitze ich im Chevrolet Suburban und kruse mit dem Haustiere in die Innenstadt. Zwischendurch fahre ich kurzerhand eine McDonalds Schnellgaststätte an und leiste mir ein McFlurry Milchschüttelgetränk. Dazu gibt es einen vitaminreichen Daily Double (löblich: täglichen Doppel) – das schmeckt.
13.15 Uhr Nach vier Meilen parke ich den SUV vor “Bob’s Liquor Store” und mache es mir zur Aufgabe, eine Kiste Erdinger Weissbier, süffiges Budweiser sowie eine Flasche Jack Daniels einzukaufen. Zudem halte ich mit dem Ladenbesitzer ein Schwätzchen und verrate, dass ich am Donnerstag Gäste erwarte.
14.00 Uhr Danach steuere ich das Auto weiter gen Westen und kann es kaum noch erwarten, das azurblaue Meer zu sehen. Hund Dixon ist ebenfalls ganz aus dem Häuschen und bricht in lautes Bellen aus, als ich auf den Parkplatz des “Clam Pass Parks” auffahre. Gutgelaunt nehme ich den Rüden an die Leine und laufe zum Golf, um meine Füsse im kühlen Nass zu baden – was kann es schöneres geben.
14.30 Uhr Während Dixon mit anderen Hunden spielt, lasse ich mich unter einer schattenspendenden Palme nieder. Schon nach wenigen Augenblicken döse ich ein und träume von feuchtfröhlichen Oktoberfestbesuchen.
15.30 Uhr Leider schieben sich bald Wolken vor die Sonne und ich sehe mich genötigt, zum Auto zurückzukehren. Als ich den Schlüssel aus meiner Tschienstasche fische, fängt es auch schon zu regnen an. Ruckzuck helfe ich Dixon auf den Rücksitz und kehre ohne Umwege in den Willoughby Drive zurück.
16.15 Uhr Zuhause angekommen, versorge ich meinen tierischen Mitbewohner mit gesundem Trockenfutter. Anschliessend brühe ich Kaffee auf und kümmere mich um die Anschnurseelsorge. Auch heute nehme ich Hilferufe besorgter Heimseitenbesucher in Augenschein und rate einer Mutter aus Köln, ihrem 12jährigen Sohn das Zigarettenrauchen zu verbieten – immerhin schädigt der beissende Tabakrauch löbliches Lungengewebe.

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Rauchen Verboten

17.00 Uhr Nachdem ich die neuesten Einträge im Gästebuch überflogen habe, eile ich in die Küche und sorge für ein nahrhaftes Abendessen. Ich erwärme im Kleinwellenofen (unlöblich: Mikrowelle) tiefgekühlte Tortellini in Käsesauce und genehmige mir zum Nachtmahl ein perfekt eingeschenktes Erdinger mit Schaumkrone – wie das perlt.
18.00 Uhr Nach der schweisstreibenden Hausarbeit gehe ich zum gemütlichen Teil des Tages über und schaue mir die FOX Nachrichten an. Unter anderem erfahre ich, dass eine nigerianische Terrorbande schon wieder in Mohammeds Namen unschuldige Schüler entführt hat – wo soll das noch hinführen.
19.00 Uhr Um auf andere Gedanken zu kommen, schalte ich auf den Film- und Seriekanal AMC um. Ich trinke ein weiteres Weissbier und folge nervenaufreibenden “The Walking Dead” (löblich: Der wandelnde Tod) Episoden.
21.00 Uhr Um keine Alpträume zu bekommen, schalte ich den neumodernen Farbfernseher nach der zweiten Folge aus und begleite den Vierbeiner in den Garten. Anschliessend lösche ich sämtliche Lichter und gehe ins Bett. Gute Nacht.

29. November 2013 – Sodbrennen

pfaffenbergkl

08.00 Uhr Ich werde durch wunderschöne Radiomusik geweckt und habe mit Bauchschmerzen zu kämpfen – wie unlöblich. Laut seufzend hüpfe ich aus dem Bett und lasse den Rüden wissen, dass mir das Erntedankessen wie ein Stein im Magen liegt. Um schlimmeres Unheil abzuwenden, öffne ich die Hausapotheke und nehme eine Alka-Seltzer Tablette ein.
09.00 Uhr Nach dem Badevergnügen schlüpfe ich in modische Freizeitkleidung und bemerke, dass mein Magen immer noch weh tut. Ich mache mir die grössten Sorgen und ziehe es vor, im Internetz zu recherchieren. Schnell stosse ich auf ein deutschsprachiges Gesundheitsforum und lerne, dass Sodbrennen verschiedene Ursachen haben kann. Darüber hinaus erfahre ich, dass bis zu 80 % aller Schwangeren von Sod- und/oder Magenbrennen betroffen sind. Zudem kann aber auch eine Krebserkrankung für die Schmerzen verantwortlich sein – wie unlöblich.
09.45 Uhr Ich beende die Internetzrecherche und setze mich deprimiert ins Wohnzimmer, um einen Kamillentee zu trinken. Nebenher schaue ich aus dem Fenster und werde Zeuge, wie Dixon mit einem Tennisball spielt.

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Hund Dixon

10.30 Uhr Just als ich zum Kugelschreiber greife und mein Testament aufsetzen möchte, klopft Frau Pontecorvo an die Terrassentüre. Ich winke die Alte herein und gebe zu Protokoll, dass ich schwer krank bin und womöglich bald das Zeitliche segnen werde. Meine Nachbarin hat nur Hohn und Spott übrig und entgegnet, dass ich gestern zu viel gegessen habe. Bevor ich antworten kann, verschwindet die Dame in der Küche und macht sich daran, Backpulver in lauwarmer Milch aufzulösen. Ferner kredenzt Frau Pontecorvo eine Scheibe Weissbrot und animiert mich, das Brot in die Milch einzutunken – was muss ich denn noch alles ertragen.
11.15 Uhr Kurz nach dem Elfuhrläuten geht es mir schon etwas besser. Ich atme tief durch und erkläre meiner Tischnachbarin, dass ich langsam Hunger habe. Frau Pontecorvo schüttelt jedoch den Kopf und meint, dass es besser wäre, einen Fastentag einzulegen. HEUREKA – diesen Unsinn muss man gehört haben.

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Eine vitaminreiche Pizza

11.45 Uhr Nachdem sich die kleine Frau verabschiedet hat, schiebe ich eine Tiefkühlpizza in den Backofen und zaubere einen gesunden Tomatensalat mit reichlich Olivenöl und Balsamico dazu. Um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, nehme ich in der klimatisierten Stube platz und lese die Tageszeitung.
12.15 Uhr Endlich kann ich mich an den Küchentisch setzen und kraftvoll zubeissen. Dummerweise surrt bald meine Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und ich sehe mich genötigt, mit Edelbert tratschen zu müssen. Der Professor kommt aus dem Nölen gar nicht mehr heraus und behauptet, dass er im “Boston Beergarden” zu tief ins Glas geschaut hat. Ich zucke mit den Schultern und stelle klar, dass ich mich blendend fühle und gleich einen Spaziergang mit dem Vierbeiner unternehmen werde.
13.00 Uhr Weil ich auf Sauberkeit grössten Wert lege, nehme ich erst die Geschirrspülmaschine knopfdrückend in Betrieb. Anschliessend lotse ich Dixon zum Auto und stelle ihm einen Gassigang am Strand in Aussicht. Das Haustier hüpft freudig auf den Rücksitz und bricht prompt in lautes Bellen aus – wie schön.
13.45 Uhr Nach einer kurzweiligen Ausfahrt parke ich den PS-strotzenden SUV am Clam Pass Beach Park und vertrete mir die Beine. Unter anderem folge ich dem hölzernen Boardwalk (löblich: Strandweg) und habe das Vergnügen, im Dickicht der Mangroven kreischende Pelikane zu sehen – wie aufregend.

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Ein farbenfroher Pelikan

14.30 Uhr Da das Thermometer auch heute die 80°F (26°C) Grenze überschritten hat, lege ich eine kurze Pause unter einer schattigen Palme ein. Während Dixon freche Möwen jagt, schliesse ich die Augen und döse bald ein.
15.15 Uhr Wenig später werde ich durch ohrenbetäubendes Kindergeschrei aus einem schönen Traum gerissen. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und werde auf übermütige Jugendliche aufmerksam, die dem Fussballspiel frönen. Kopfschüttelnd rufe ich nach Dixon und entschliesse mich, zum Auto zurückzukehren.
16.00 Uhr Daheim angekommen, brühe ich frischen Kaffee auf und komme meinen Pflichten als staatlich anerkannter Anschnurseelsorger nach. Ich schufte hart und rate einer Arbeitslosen (29) aus Köln, sich nicht auf der sozialen Hängematte auszuruhen. Stattdessen sollte die faule Maid schnellstmöglich auf Tschobsuche gehen und selber Geld verdienen – wo kämen wir denn da hin.
17.00 Uhr Zu guter Letzt nehme ich die neuen Einträge im beliebten Gästebuch in Augenschein und registriere, dass garstige Menschen schon wieder Gemeinheiten niedergeschrieben und mich als “alten Deppen” beschimpft haben. Ich haue mit der Faust auf den Schreibtisch und nehme mir das Recht heraus, Anzeige beim BKA zu erstatten.
17.30 Uhr Im Anschluss spüle ich meinen trockenen Hals mit einem kühles Weissbier durch und richte in der Küche eine Wurst- und Käseplatte an. Ich lasse mir die Jause auf der schattigen Terrasse munden und gebe Dixon auch einen Happen ab.

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Meine schattige Terrasse

18.15 Uhr Endlich beginnt der wohlverdiente Feierabend. Ich läute den Abend mit den FOX Nachrichten ein und höre, dass in zwei Tagen der erste Advent gefeiert wird – wie schnell die Zeit doch vergeht.
19.00 Uhr Zur sogenannten “Prime Time” (löblich: beste Sendezeit) schalte ich auf AMC um und erfreue mich am Spätwestern “Pat Garrett & Billy the Kid” (auf deutsch: Pat Garrett jagt Billy the Kid) aus dem Jahre 1973. Nebenbei knabbere ich gesunde Lay’s Kartoffelchips und stelle wohlwollend fest, dass Sam Peckinpahs Meisterwerk mit einer prima Filmmusik begeistern kann.

21.00 Uhr Nach zwei spannenden Stunden schalte ich die Glotze aus und unternehme mit dem Vierbeiner einen Spaziergang durch den Garten. Danach lösche ich das Licht und falle völlig erschöpft ins Bett. Gute Nacht.

28. November 2013 – Thanksgiving Day

tg

Sehr geehrte Damen und Herren,

weil heute in den Vereinigten Staaten von Amerika das Erntedankfest gefeiert wird, habe ich mich entschlossen, ausnahmsweise keinen Tagebucheintrag zu veröffentlichen.

Wie jedes Kind weiss, ist “Thanksgiving” ein staatlicher Feiertag, der alljährlich am vierten Donnerstag im November begangen wird. Thanksgiving ist gleichzeitig das wichtigste Familienfest des Jahres und soll an die mutigen Menschen erinnern, die einst dieses wunderschöne Land besiedelten und von freundlichen Ureinwohnern mit Schmankerln aller Art versorgt wurden. Bereits im frühen 17. Jahrhundert kamen mutige Europäer auf den neuen Kontinent, um Viehzucht zu betreiben und unbehelligt von Monarchen und anderen Deppen in Freiheit leben zu können.

Zum traditionellen Thanksgiving Festschmaus gibt es Gerichte, die aus ursprünglichen amerikanischen Lebensmitteln hergestellt werden. Neben einem stattlichen Truthahn dürfen ein schmackhafter Kürbisauflauf, Süsskartoffeln und gebratene Maiskolben nicht fehlen – wie schön.

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Schmeckt prima: Bayerische Creme

Da ich im letzten Jahr bei Frau Pontecorvo eingeladen war, habe ich mich heuer durchgerungen, selbst zum Kochlöffel zu greifen und meine Bekannten mit einem Truthahnbraten zu verwöhnen. Dazu gab es Süsskartoffeln, Erbsen, Maiskolben und als Nachspeise eine Original Bayerische Creme mit frischen Früchten und Schlagobers.

Den Abend werde ich in Edelberts Gesellschaft im “Boston Beergarden” ausklingen lassen. Auf einer Grossbildleinwand wird das NFL Spitzenspiel “Pittsburgh Steelers” gegen die “Baltimore Ravens” zu sehen sein – das wird ein Vergnügen.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Feiertag
Reinhard Pfaffenberg

22. November 2012 – Happy Thanksgiving

Sehr geehrte Damen und Herren,

weil heute in den Vereinigten Staaten von Amerika das Erntedankfest gefeiert wird, habe ich mich entschlossen, ausnahmsweise keinen Tagebucheintrag zu veröffentlichen.

Wie jedes Kind weiss, ist “Thanksgiving” ein staatlicher Feiertag, der jährlich am vierten Donnerstag im November begangen wird. Thanksgiving ist gleichzeitig das wichtigste Familienfest des Jahres und soll an die mutigen Menschen erinnern, die einst dieses wunderschöne Land besiedelten und von freundlichen Ureinwohnern mit Schmankerln aller Art versorgt wurden. Bereits im frühen 17. Jahrhundert kamen mutige Europäer auf den neuen Kontinent, um Viehzucht zu betreiben und unbehelligt von Monarchen und anderen Deppen in Freiheit leben zu können.

Zum traditionellen Thanksgiving Festschmaus gibt es Gerichte, die aus ursprünglichen amerikanischen Lebensmitteln hergestellt werden. Neben einem stattlichen Truthahn dürfen ein schmackhafter Kürbisauflauf, Süsskartoffeln und gebratene Maiskolben nicht fehlen – wie schön.

Ich war heute bei meiner Nachbarin eingeladen und konnte wieder einmal feststellen, dass Frau Pontecorvo eine Meisterköchin ist. Die Gute hat mich, Prof. Kuhn und einige Freundinnen mit einem prima Truthahn verwöhnt. Dazu gab es hausgemachtes Maisbrot, Kürbiskuchen und süffige Zitronenlimonade.

Den Abend werde ich in Edelberts Gesellschaft im “Boston Beer Garden” ausklingen lassen. Auf einer Grossbildleinwand werden die NFL Spitzenspiele Washington Redskins – Dallas Cowboys und zu guter Letzt die Partie zwischen den New England Patriots und den New York Jets zu sehen sein – das wird spannend.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Feiertag
Reinhard Pfaffenberg