6. November 2018 – Taxi

08.00 Uhr Ich rolle mich zufrieden aus dem warmen Bett und stelle beim Blick auf meinen Wandkalender fest, dass mein löblicher Neffe in 5 Tagen seinen 47. Geburtstag feiern wird. Weil James ein braver und sehr fleissiger Bursche ist, fasse ich den Entschluss, gleich nach der wichtigsten Mahlzeit des Tages zum WAL MART zu krusen und nach einem preiswerten Geschenk Ausschau zu halten – da kommt besonders grosse Freude auf.
08.30 Uhr Nachdem ich die Morgengymnastik absolviert habe, fülle ich Trockenfutter in Dixons Napf und animiere den Rüden, kraftvoll zuzubeissen. Danach verabschiede ich mich ins Bad und telefoniere während des Waschvorgangs mit meinem Bruder. Georg ist besonders schlecht gelaunt und gibt vor, dass die Rückkehr ins Ferienhaus noch einige Tage auf sich warten lassen wird. Als ich genauer nachfrage, gibt der gute Mann vor, dass bis zum Freitag elektrische Leitungen für die nagelneue Klimaanlage verlegt werden müssen. Ich zucke mit den Schultern und entgegne, dass der Umbau ein stattliches Sümmchen verschlingen wird. Mein Verwandter schlägt in die gleiche Kerbe und rechnet vor, dass er mindestens 75.000 Dollars löhnen wird – das ist ja allerhand.


Das Ferienhaus wird renoviert

09.30 Uhr Als der Stundenzeiger meiner ROLEX auf halb Zehn zugeht, brühe ich mit dem DeLonghi Vollautomaten echten Bohnenkaffee auf und nehme mit gerösteten Weissbrotscheiben (unlöblich: Toast), Rühreiern mit Speck und einer lustigen Pfirsich aus dem Nachbarstaat Georgia Vorlieb. Nebenbei mache ich mir Gedanken bezüglich des Geburtstagsgeschenk und komme bald zu dem Ergebnis, dass der Bube nicht nur schöne Landmusik, sondern auch lustige Film- und Fernsehproduktionen zu schätzen weiss. Ruckzuck esse ich auf und erkläre dem Vierbeiner, dass wir nun zum Gemischtwarenladen unseres Vertrauens krusen und uns um ein geeignetes Präsent bemühen werden – was das wieder kostet.
10.00 Uhr Während ich im PS-strotzenden Chevrolet Suburban sitze und wildgestikulierend einen in die Jahre gekommenen CADILLAC SEVILLE überhole, bimmelt plötzlich die Schwarzbeere (unlöblich: Blackberry) und ich sehe mich gezwungen, mit Edelbert plaudern zu müssen. Der schlaue Mann nölt in einer Tour und informiert, dass er sich eine Erkältung eingefangen hat und das Bett hüten muss. Natürlich spreche ich meinem Bekannten gut zu und rate, viel zu trinken – immerhin kann ich mich nicht um alles kümmern.


Ich schoppe bei Wal Mart

10.30 Uhr Nach einer nervenaufreibenden Hochgeschwindigkeitsfahrt erreiche ich das WAL MART SUPERCENTER am Collier Boulevard und lasse Dixon wissen, dass er mich leider nicht begleiten kann. Da es ungewöhnlich heiss ist, lasse ich kurzerhand den Motor laufen und eile winkend in die klimatisierte Markthalle.
11.00 Uhr Nach einem erfolglosen Abstecher in die Musikabteilung, flaniere ich zu den gutsortierten Film- und Serienregalen und stosse prompt auf eine Sonderedition des beliebten Strassenfegers “Taxi”. Wohlwollend nehme ich ein Exemplar an mich und lese auf der Verpackung, dass in dieser aufwändig gestalteten Schachtel alle 114 Folgen auf insgesamt 17 Datenträgern enthalten sind – wie aufregend.

11.45 Uhr Nachdem ich eine neue Toilettenbürste, Batterien sowie ein Flasche Klebstoff in den Einkaufswagen geworfen habe, steuere ich eine Kasse an und überreiche einer mageren Marktmitarbeiterin meine praktische Meisterkarte. Die Maid schiebt das elektronische Bezahlkärtchen fachmännisch durch den Kassenschlitz und beteuert, dass diese Serie in den 1970er Jahren mit grossem Erfolg auf ABC lief. Ich stimme uneingeschränkt zu und gebe zu Protokoll, dass “Taxi” auch in meiner deutschen Heimat ausgestrahlt wurde. Lachend komme ich auf den weltbekannten Komiker Andi Kaufmann zu sprechen und merke an, dass es grossen Spass macht, ihm in einer Rolle als Automechaniker Latka zuzusehen – da kommt man kaum noch aus dem Schmunzeln heraus.


Taxi – eine prima Serie

12.30 Uhr Nach dem Bezahlvorgang kehre ich mit Hund Dixon in die benachbarte “Burger King” (löblich: Burger König) Schnellgaststätte ein und leiste mir eine kleine Brotzeit sowie ein süffiges 7UP (löblich: Sieben Hinauf) Weichgetränk – schmeckt gar nicht schlecht.
13.30 Uhr Zuhause angekommen, steige ich aus den Flip Flops und bette mich in der guten Stube zur Ruhe. Ich döse prompt ein und sehe mich im Traum auf die verstaubten Pfade des Appalachian Trails versetzt.


Ich träume vom Appalachian Trail

14.30 Uhr Leider wird mein Nickerchen bald durch einen Telefonanruf gestört. Ich nehme das Gespräch gähnend an und bin überrascht, Georg dran zu haben. Mein Bruder wünscht mir einen guten Tag und erkundigt sich, ob ich am Abend mit ins Theater kommen möchte. Selbstverständlich lehne ich dankend ab und weise auf die Tatsache hin, dass ich von kulturellen Grossveranstaltungen nicht viel halte.
15.00 Uhr Im Anschluss fülle ich Kaffee in mein Haferl und nehme am Schreibtisch Platz, um die Anschnurseelsorge zu erledigen. Mit flinken Fingern navigiere ich durchs Internetz und studiere Briefe besorgter Eltern. Unter anderem rate ich einer Mutter (51) aus Osnabrück, ihrem Sohn Konzertbesuche zu verbieten – wo kämen wir denn da hin.
16.00 Uhr Nach der Arbeit gehe von der Leine und genehmige mir ein kühles Bier aus dem Eiskasten. Um endlich zur Ruhe zu kommen, lasse ich mich in der Hollywoodschaukel nieder und wippe hin und her – das macht Spass.
17.00 Uhr Sechzig Minuten später schlendere ich in die Küche und bereite das Nachtmahl vor. Da ich keinen grossen Hunger habe, erwärme ich Buttergemüse in einer Pfanne und brate ein kleines Schweineschnitzel an.
18.00 Uhr Nachdem ich die Geschirrspülmaschine knopfdrückend in Betrieb genommen haben, mache ich es mir fernsehschauend in der Wohnstube gemütlich. Ich folge neugierig den FOX Nachrichten und fröne ausserdem einer Quizshow (löblich: Ratesendung) namens “Hot Button” (löblich: Heisser Knopf), die sich mit den amerikanischen Zwischenwahlen beschäftigt.
19.00 Uhr Zur Prime Time (löblich: beste Fernsehzeit) schalte ich auf den Bezahlsender HBO um, wo just im Augenblick der preisgekrönte Zeichentrickfilm “Coraline” beginnt. Ich lehne mich entspannt zurück und tauche in das Leben der elfjährigen Coraline Jones ein, die eines Tages eine Geheimtüre entdeckt durch die man in eine fantastische Parallelwelt gelangen kann – so ein Unsinn.
21.00 Uhr Nach zweistündigem Klamauk tippe ich mir an die Schläfe und schalte entnervt ab. Anschliessend rufe ich Dixon ins Haus und gehe ins Bett. Gute Nacht.

5. November 2018 – Gram Parsons

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Sehr verehrte Damen und Herren,

heute möchte ich die Gelegenheit beim Schopfe packen und an den Musiker Gram Parsons erinnern, der heute vor 72 Jahren in Winter Haven, FL geboren wurde.

Der gute Mann erblickte als Cecil Ingram Connor III das Licht der Welt und wuchs auf einer stattlichen Orangen- und Zitronenplantage im Polk County auf. Weil seine Eltern steinreich waren, erhielt er bereits mit neun Jahren Klavierunterricht. Ferner war es dem Buben möglich, eine Privatschule zu besuchen und Reisen in andere amerikanische Bundesstaaten zu unternehmen. Als sein Vater anno 1958 Selbstmord beging, heiratete seine Mutter den ebenfalls vermögenden Robert Ellis Parsons, der den 12jährigen Cecil kurzerhand adoptierte.

Nach seinem Schulabschluss ging Cecil nach Cambridge, um Theologie an der renommierten “Harvard University” zu studieren. Gleichzeitig heuerte er bei örtlichen Musikgruppen an und machte es sich zur Aufgabe, unter dem Namen Gram Parsons Gitarre zu spielen und Drogen am laufenden Band zu konsumieren. Die von ihm und John Nuese, Ian Dunlop sowie Mickey Gauvin gegründete “International Submarine Band” war so erfolgreich, dass Gram bald nach New York und Los Angeles eingeladen wurde. In Kalifornien angekommen, nahm er mit seinen Musikerfreunden und dem Produzenten Lee Hazlewood ein Studioalbum auf. Darüber hinaus freundete er sich mit Chris Hillman an und wurde von der Combo “The Byrds” prompt als Orgelspieler und Gitarrist engagiert. Wenig später überraschten die Byrds mit dem wegweisenden Studioalbum “Sweetheart of the Rodeo”, das massgeblich von Gram Parsons geprägt wurde.


The Byrds – Sweetheart at the Rodeo

In den folgenden Jahren arbeitete er auch mit den Rolling Stones, den Flying Burrito Brothers und der aufstrebenden Sängerin Emmylou Harris. Zeitgleich schrieb er Texte für ein eigenes Album und war sich sicher, mit dem Werk “Grievous Angels” zu einem der bekanntesten Interpreten der Welt aufzusteigen.

gp
Gram Parsons – Grievous Angels

Dummerweise machten ihm die Drogen einen Strich durch die Rechnung.
Während einer Konzertreise durch Kalifornien starb Gram Parsons am 19. September 1973 im Zimmer Nummer 8 des Joshua Tree Motels an einer Überdosis. Die Leiche wurde von seinem Begleiter Phil Kaufman entwendet und wenig später in der Mojave Wüste verbrannt. Die Polizei konnte den verkohlten Leichnam bergen und nach New Orleans.

Heutzutage wird Gram Parsons als Gründer des modernen Folk und der Alternativen Countrymusik angesehen. Seine Lieder beeinflussten die Rolling Stones, die Eagles, Emmylou Harris, Bob Dylan und viele andere.

Hochachtungsvoll
Reinhard Pfaffenberg

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3. und 4. November 2018 – Noch fünf Tage …

Hallo Leute,

derzeit ist es voll langweilig, denn ich habe kein Auto und bin auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen.

Mein JEEP verweigerte nach vielen treuen Jahren seinen Dienst und ich war gezwungen, mir ein neues Auto zuzulegen. Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, bei einem Münchner FORD-Händler vorzusprechen und mir einen SUV mit Tageszulassung zu kaufen. Seitdem sind 12 laaaaaaaange Tage ins Land gezogen …

Nach vielen Telefonaten konnte mir der Autohändler endlich das genaue Lieferdatum meines KUGAS nennen. Ich werde das Auto am kommenden Freitag, den 9. November gegen 14 Uhr abholen und anschliessend beim örtlichen Landratsamt anmelden. Danach werde ich zur Werkstatt meines Cousins fahren und mir Winterreifen montieren lassen 🙂

Ich freu’ mich riesig auf mein neues Auto und denke, dass ich mit dem KUGA ein prima Schnäppchen gemacht habe. Trotz altbackener Optik wird der KUGA in der Fachpresse sehr gelobt. Laut eines Dauertests der “Auto Bild” konnten die Tester auch nach 100.000 Kilometer kaum Verschleisspuren am Interieur, dem Motor und der Elektronik feststellen.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
Eure Sandra

2. November 2018 – Salsiccia und Pancetta

08.00 Uhr Weil ich am Wochenende den Grill anwerfen und meine Bekannten und Verwandten mit leckerem Essen verwöhnen möchte, hüpfe ich zeitig aus dem Bett und erkläre Dixon, dass wir alsbald zum Abschoppen fahren werden. Zuvor führe ich jedoch auf der schattigen Terrasse die Morgengymnastik durch und vergesse auch nicht, ein Rad zu schlagen – das soll mir erst mal einer nachmachen.
08.30 Uhr Just als ich in das klimatisierte Zuhause zurückkehre, schellt das Telefon besonders laut. Zu meiner Freude meldet sich Maria und gibt vor, dass sich Georg bereits auf den Golfplatz verabschiedet hat. Ferner erfahre ich, dass mich meine Schwägerin und Prof. Kuhn im “Ritz-Carlton Resort” erwartet – wie aufregend.
09.00 Uhr Um nicht noch mehr Zeit zu vertrödeln, ziehe ich mich in die Nasszelle zurück und erfrische mich bei einem Wirbelbad. Unterdessen telefoniere ich mit Edelbert und merke an, dass ich in eineinhalb Stunden im besagten Spitzenhotel sein werde. Der schlaue Mann freut sich und verspricht, mich anschliessend beim Einkaufen zu unterstützen – das kann mir nur Recht sein.
10.00 Uhr Pünktlich zum Zehnuhrläuten schwinge ich mich hinters Lenkrad des PS-strotzenden Chevrolets und schicke mich an, in Hund Dixons Gesellschaft zum drei Meilen entfernten Resort zu preschen. Nebenher stelle ich das Radio lauter und singe zum aktuellen Nummer 1 Landmusikschlag “Meant To Be” (löblich: Sein soll) von Bebe Rexha laut mit – was kann es schöneres geben.

10.30 Uhr Dreissig Minuten finde ich mich im hoteleigenen Frühstücksgasthaus wieder und nehme mir das Recht heraus, den Professor sowie meine Schwägerin per Handschlag zu begrüssen. Da mein Magen in einer Tour knurrt, fackle ich nicht lange und bediene mich am reich bestückten Büfett.
11.00 Uhr Während wir kraftvoll zubeissen, komme ich auf die anstehende Grillfeier zu sprechen und lasse Edelbert wissen, dass wir nach der Brotzeit zur Satreales Metzgerei krusen und Fleisch besorgen sollten. Maria wird sogleich hellhörig und bittet uns, neben vitaminreichen T Bone Steaks (löblich: T Knochen Schnitzel) auch köstliche Salsiccia Würste einzukaufen – das ist doch eine Selbstverständlichkeit.
12.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf 12 zugeht, nippe ich ein letztes Mal am Kaffeehaferl und rufe Edelbert auf, endlich in die Gänge zu kommen. Darüber hinaus bedanken wir uns für die leckere Mahlzeit und erklären Maria, dass die Grillfeier Morgen Abend gegen 18 Uhr steigen wird – das wird ein Spass.


Italienische Köstlichkeiten dürfen nicht fehlen

12.30 Uhr Am Ziel angekommen, streichle ich dem Vierbeiner über den Kopf und trage ihm auf, während meiner Abwesenheit im Auto zu warten. Danach schlendere ich an Edelberts Seite in die Fleischerei und zögere nicht, der übergewichtigen Wurstfachverkäuferin klarzumachen, dass ich ein BBQ plane. Die Dame hinter dem Tresen nickt eifrig und legt mir nahe, neben der Salsiccia auch etwas Pancetta einzukaufen. Als ich meinen Kopf schieflege, rückt die Perle mit weiteren Informationen heraus und sagt, dass es sich hierbei um eine luftgetrocknete Schinkenspezialität handelt, die sich ebenfalls hervorragend zum grillen eignet – das hört man gerne.
13.00 Uhr Um insgesamt 70 Dollars erleichtert, verlassen wir die Metzgerei und kommen überein, dass wir uns das sündteure Leben in Florida bald nicht mehr leisten können. Edelbert seufzt laut und mutmasst, dass wir zeitnah im Schuldenturm sitzen werden – wie schrecklich.


Ich investiere ein Vermögen

13.45 Uhr Endlich bin ich wieder zu Hause und kann die Wurstwaren in den Eiskasten verfrachten. Anschliessend versorge ich Dixon mit ROYAL CANIN Trockenfutter und falle dann schnaufend aufs Kanapee. Schon nach wenigen Augenblicken döse ich ein und sehe mich im Traum auf den Campus der Berkeley Universität versetzt.
14.45 Uhr Leider wird die Ruhe bald durch Frau Pontecorvo gestört. Meine Nachbarin hämmert gegen die Terrassentüre und plappert, dass sie zum morgigen Abendessen einen selbstgebackenen Käsekuchen beisteuern wird. Ich reibe mir die Hände und lade die kleine Frau ein, mir beim Kaffeekränzchen Gesellschaft zu leisten.
15.15 Uhr Nachdem ich mit dem DeLonghi Vollautomaten brühfrischen Bohnentrunk aufgebrüht habe, lasse ich mich neben Frau Pontecorvo auf der Terrasse nieder und gebe zu Protokoll, dass wir nach dem Essen eventuell einen Film auf der Grossbildleinwand anschauen werden. Frau Pontecorvo ist begeistert und verspricht, den Abend zu nutzen, um im WAL MART nach einer sehenswerten Hollywoodproduktion Ausschau zu halten – jaja.
16.15 Uhr Als endlich Ruhe und Frieden in der kleinen Villa eingekehrt ist, sehe ich im Garten nach dem Vierbeiner und nutze die Gelegenheit, um den Rasensprenger in Betrieb zu setzen.
17.00 Uhr Anschliessend kehre ich in die Küche zurück, um mir mehrere Ham Sandwiches (löblich: Schinkenbrote) anzurichten. Ich garniere die Brote mit Gurkenscheiben aus dem Glas und schenke mir nebenher ein lustiges Weissbier aus meiner weissblauen Heimat ein – wie das perlt.


Ich beisse kraftvoll zu

18.00 Uhr Zum Abschluss des nervenaufreibenden Tages verfrachte ich das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine und stelle die Klimaanlage auf die höchste Stufe ein. Zu guter Letzt falle ich fix und foxi aufs Kanapee und versüsse mir den lauen Freitagabend mit fernsehschauen.
19.00 Uhr Nach den FOX Nachrichten, nehme ich mit dem AMAZON Videoangebot Vorlieb und gebe mich dem zwielichtigen Abenteuerfilm “The Incredible Hulk” (auf deutsch: Der unglaubliche Hulk) hin. Die Produktion aus dem Jahre 2008 erzählt die hanebüchene Geschichte des Bruce Banners, der sich während einer Versuchsreihe mit Gammastrahlen zu einem grünen Wesen mit übermenschlichen Kräften verwandelt – so ein Schmarrn.
21.00 Uhr Nach zweistündigem Klamauk beende ich den Fernsehabend und rufe Dixon ins Haus. Danach lösche ich das Licht und gehe zu Bett. Gute Nacht.

1. November 2018 – Allerheiligen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Heimseitenbesucher,

heute wird in den katholisch geprägten Bundesländern Allerheiligen gefeiert.
Der Feiertag dient dem Gedenken “aller Heiligen” und Verstorbener. Im Vordergrund steht jedoch nicht die Trauer, sondern das Erinnern an liebe Menschen, die bereits das Zeitliche gesegnet haben. So ist es üblich, just heute die Gräber festlich zu schmücken und die Friedhöfe zu besuchen – wie schön.


Beten macht Spass

In den Vereinigten Staaten ist der Allerheiligenbrauch – so wie wir ihn in Bayern kennen – kaum verbreitet. Trotzdem laden christliche Kirchengemeinden zu Messen und Gebetsrunden ein. Weil ich an Gott glaube, habe ich heute mit Prof. Kuhn und Frau Pontecorvo die St. Agnes Catholic Church (löblich: Heilige Agnes katholische Kirche) besucht. Im Anschluss stand ein ausgedehnter Strandspaziergang sowie ein reichhaltiges Mittagessen in einer TIKI Bar auf dem Programm.

Für den Abend habe ich Georg, Maria, Prof. Kuhn sowie Frau Pontecorvo zu einem Umtrunk in die kleine Villa eingeladen. Ich werde die lieben Menschen mit gegrillten Spezialitäten verwöhnen und einen Filmabend auf der Terrasse veranstalten. Mit dem leistungsstarken Projektor wird es mir möglich sein, bunte Bilder auf eine überdimensionale Leinwand zu projizieren und die Gesellschaft mit einem sehenswerten Spielfilm zu begeistern – da kommt Freude auf.

Ich wünsche allen Heimseitenbesuchern einen gesegneten Feiertag.
Reinhard Pfaffenberg