14. März 2017 – Die Kripo bittet um ihre Mithilfe …

08.00 Uhr Ein neuer Tag beginnt ich stelle mit grosser Sorge fest, dass die Klimaanlage ausgefallen ist. Um keinen Hitzeschock zu riskieren, eile ich in die Garage und bringe den Sicherungsautomaten in die ON (löblich: AN) Stellung. Danach kehre ich schnaufend in die Wohnstube zurück und bin erleichtert, endlich wieder glasklare Luft einatmen zu können.
08.30 Uhr Während sich Dixon hechelnd in die Küche legt, begebe ich mich in die Nasszelle und lasse die Seele bei einem erfrischenden Wirbelbad baumeln. Zudem telefoniere ich mit Edelbert und vernehme, dass der gute Mann zeitnah vorbeikommen und mir beim Frühstück Gesellschaft leisten wird – das hört man gerne.
09.30 Uhr Nach dem Badespass schwinge ich den Kochlöffel und zaubere im Handumdrehen leckere Rühreier mit Speck. Ausserdem brühe ich mit dem DeLonghi Vollautomaten Kaffee auf und vergesse auch nicht, vitaminreichen Orangensaft aus dem Hause TROPICANA in eine Glaskaraffe zu schütten.


Tropicana Saft schmeckt prima

10.00 Uhr Wenig später trifft der Professor ein und begrüsst mich herzlich. Als ich die Tassen mit brauner Brühe auffülle, verweist der schlaue Mann auf die „Aktenzeichen XY.. ungelöst“ Sendung vom 1. März und meint, dass wir uns die aktuelle Folge auf DuRöhre (unlöblich: YouTube) anschauen könnten. Ich nicke eifrig und informiere, dass ich mit meinem neumodernen Fernsehgerät auch auf Internetz-Inhalte zugreifen kann. Bevor mein Hausgast antworten kann, schalte ich die Glotze ein und aktiviere die YouTube App. Ruckzuck navigiere ich durch das Videoangebot und schaffe es ohne grössere Probleme, die besagte Sendung zu finden.

10.30 Uhr Unter anderem erfahren wir, dass sich in der kleinen Gemeinde Höfen nahe Königsdorf ein Doppelmord ereignet hat. Wir machen grosse Augen und bringen heraus, dass die Bewohner eines luxuriösen Bauernhauses zur nachtschlafenden Stunde von Einbrecher überrascht und massakriert wurden. Edelbert schlägt sich Hände über dem Kopf zusammen und mutmasst, dass hinter dieser Tat eine international agierende Diebesbande aus dem Ostblock stecken könnte. Darüber hinaus berichtet Rudi Cerne auch über einen heimtückischen Mord an einem jungen Familienvater. Ich nippe kopfschüttend am Saftglas und lasse Edelbert wissen, dass wir uns glücklich schätzen können, in den Vereinigten Staaten zu leben. Mein Tischnachbar gibt mir Recht und beteuert, dass wir uns in Florida Gott sei Dank nicht mit drogensüchtigen Haderlumpen und gewaltbereiten Asylanten herumschlagen müssen – das kann man laut sagen.


In Florida ist man sicher

11.30 Uhr Just als Rudi Cerne erste Fahndungserfolge meldet, pocht Frau Pontecorvo an die Terrassentüre. Die Perle von nebenan wischt sich die Schweiss von der Stirn und unterbreitet, dass die den Vormittag beim Zahnarzt verbracht hat. Ich werde sogleich hellhörig und bringe heraus, dass sich die kleine Frau eine professionelle Zahnreinigung für 400 Dollars geleistet hat – das ist ja allerhand.
12.00 Uhr Pünktlich zum Zwölfuhrläuten tische ich reich mit Salami, Salatblättern und Gurken belegte Sandwiches (löblich: Wurstbrote) sowie eiskaltes Budweiser auf. Ferner bitte ich die praktische ECHO Lautsprechersäule, prima Alan Jackson Musik abzuspielen. Meine Nachbarin klatscht freudig in die Hände und setzt uns darüber in Kenntnis, dass „Little Man“ (löblich: Kleiner Mann) zu ihren Lieblingsliedern zählt – das soll mir auch Recht sein.
13.00 Uhr Nachdem sich Frau Pontecorvo und Edelbert verabschiedet haben, rufe ich den Vierbeiner ins Haus und mache es mir zur Aufgabe, das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine zu verfrachten. Kurze Zeit später werde ich beim Blick nach draussen Zeuge, wie der Pritschenwagen meines Gärtners vorfährt. Herr Leonardo winkt mir aufgeregt zu und sagt, dass es ihm leider nicht möglich war, am Vormittag die Gartenarbeit zu erledigen. Ich zucke gelangweilt mit den Schultern und nehme mir das Recht heraus, gähnend aufs Kanapee zu fallen.
14.00 Uhr Ich erwache redlichst ausgeruht und nutze die Nachmittagstunden, um es mir auf der schattigen Terrasse bequem zu machen. Nebenher beobachte ich Herrn Leonardo, wie er mit einer Gartenschere die hochgewachsenen Mangroven stutzt – da kommt besonders grosse Freude auf.
15.00 Uhr Um nicht noch mehr Zeit zu vertrödeln, rapple ich mich auf und kehre in die klimatisierte Stube zurück. Wie es sich gehört, setze ich mich an den Heimrechner und kümmere mich um die Anschnurseelsorge. Auch heute gebe ich verzweifelten Eltern Ratschläge zum Umgang mit widerspenstigen Jugendlichen und animiere einen Vater aus Bonn, seinem Sohn Lennox hart ins Gewissen zu reden. Immerhin kann es nicht sein, dass der 13jährige regelmässig die Schule schwänzt und Extrasi konsumiert.


Ich sage NEIN zu Drogen

16.00 Uhr Fix und foxi fahre ich den Heimrechner herunter und ringe mich dazu durch, trotz des heissen Klimas einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen. Ich nehme Dixon an die Leine und schlendere bei annähernd 90°F (32°C) zum La Playa Golfplatz. Dummerweise treffe ich auf halbem Weg die Nachbarskinder Emily und Francis und vernehme, dass ihre Eltern am Wochenende eine Grillfeier veranstalten werden. Ich kratze mich am Haaransatz und ärgere mich, weil ich bisher noch nicht eingeladen wurde – was muss ich denn noch alles ertragen.
17.00 Uhr Zurück in der Villa, mache ich mich in der Küche nützlich und erwärme ein tiefgefrorenes Nudelschichtgericht (unlöblich: Lasagne) im Kleinwellenofen. Zum Abendessen gibt es ausserdem einen Tomatensalat mit lustigen Zwiebelringen – das schmeckt.


In drei Tagen wird der Sankt Patrick Tag gefeiert

18.00 Uhr Nach dem Nachtmahl nehme ich neben Dixon auf dem Sofa platz und gebe mich den FOX Nachrichten hin. Unter anderem lerne ich, dass in drei Tagen der „St. Patricks Day“ gefeiert wird – das wird eine Gaudi.
19.00 Uhr Zur besten Sendezeit wechsle ich auf den Premiumkanal HBO und erfreue mich am spannenden Krimi „Stoker“. Der farbenfrohe Langfilm handelt vom Tod eines Familienvaters, der seine Ehefrau sowie eine 18jährige Tochter zurücklässt. Zu allem Überfluss zieht bald sein jüngere Bruder ins stattliche Herrenhaus der Familie ein und macht sich an die fesche Witwe heran – wie unlöblich.
21.00 Uhr Zwei Stunden später flimmert der Abspann über die Mattscheibe. Ich beende den Fernsehabend und begleitet Hund Dixon noch einmal in den Garten. Zu guter Letzt verschliesse ich die Haustüre und lege mich schlafen. Gute Nacht.

16. Oktober 2016 – Veep

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Hi Fans,

gestern habe ich die komplette 5. Staffel der lustigen Serie „Veep“ gesehen.
Die amerikanische Dramedy-Serie handelt von der inkompetenten (Vize)Präsidentin der USA. Selina Meyer (gespielt von der tollen Julia Louis-Dreyfus) war einst Senatorin und galt in ihrer Partei als charismatische Führungspersönlichkeiten. Dann stieg sie zur Vizepräsidentin auf und schaffte es zum Ende der dritten Staffel, sogar zur Präsidentin gewählt zu werden 🙂

In der fünften Staffel hat sie mit grossen Problemen zu kämpfen, denn im Wahlausschuss herrscht Stimmengleichheit und Selina Meyer muss um ihre weitere Zukunft als Präsidentin bangen … Wir haben sehr gelacht und einen supertollen Abend erlebt. „Veep“ ist wirklich eine sensationelle Serie, die in keiner Sammlung fehlen darf.

zigarette
Ich rauche gerne !!!

Heute gehe ich den Tag etwas ruhiger an.
Draussen ist es ziemlich kühl und es macht keinen Spass, an die frische Luft zu gehen. Trotzdem werde ich mich jetzt langsam anziehen und zur Tankstelle fahren. Mir sind nämlich die Zigaretten ausgegangen. Anschliessend werde ich mit Bärbel Kaffee trinken, die Katzen streicheln und mit Reinhard skypen. Immerhin gibt es wegen unserer Reise im Januar viel zu bereden 🙂

Mehr gibt es heute leider nicht zu berichten.
Ich hoffe, ihr habt eine chillige Woche mit wenig Stress.
Eure Sandra

12. April 2016 – Happy Birthday Ed O’Neill

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Bild: iDominick / CC BY-SA 2.0

Sehr geehrter Leser,

heute am 12. April 2016 feiert der amerikanische Film- und Seriendarsteller Edward Leonard O’Neill seinen 70. Geburtstag.

Der gute Mann erblickte am 12. April 1946 im ländlichen Youngstown im Bundesstaat Ohio das Licht der Welt. Schon in jungen Jahren hegte der Sohn irischer Einwanderer den Herzenswunsch, ein Profisportler zu werden. Als er mit 23 Jahren von den „Pittsburgh Steelers“ zu einem Football Training eingeladen wurde, musste er jedoch erkennen, dass sein Talent kaum für den Profibereich ausreicht. Schlussendlich fasste er den Entschluss, als Stahlarbeiter und Gebrauchtwarenhändler seine Brötchen zu verdienen. Nebenher agierte er für viele Jahre als Laiendarsteller am „Youngstown Theater“.

Im Sommer 1977 war er seines tristen Lebens überdrüssig und zog kurzerhand nach New York, um sich für die Broadway Produktion „Knockout“ zu bewerben. Edward O’Neill wurde prompt engagiert und schaffte es, in den folgenden Jahren weitere Musical- und Theaterrollen am Broadway zu ergattern. Ferner bekam er auch die Chance, bei internationalen Filmproduktionen wie „Cruising“ (1980), „Die Hunde des Krieges“ (1981) sowie der Fernsehserie „Miami Vice“ (1984) mitzuwirken.

Als ihm im Winter 1986 die Hauptrolle für die FOX Serie „Married with Children“ angeboten wurde, konnte keiner ahnen, dass dieses Fernsehspiel über 259 Episoden laufen und Ed O’Neil zu einem der bekanntesten Schauspieler der Welt machen würde. In der besagten Serie schlüpfte Ed O’Neil für 11 Jahre in die Rolle des frustrierten Schuhverkäufers Al Bundy, der sich mit seiner kaufsüchtigen Frau Peggy und den missratenen Kindern Kelly und Bud herumschlagen muss.

Die Serie wurde bis 1997 mit grossem Erfolg produziert und machte auch den Fernsehsender FOX in aller Welt bekannt. Wegen zu hoher Gagenforderungen der Hauptdarsteller wurde das Sendeformat im Sommer 1997 leider eingestellt.

In den folgenden Jahren brillierte Ed O’Neill in diversen Lichtspielhauserfolgen sowie dem fiktiven Dokuspiel „Modern Family“, das seit 2009 auf ABC zu sehen ist.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg

5. Oktober 2015 – Rodney Dangerfield

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Sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchte ich an den amerikanischen Komiker Rodney Dangerfield erinnern. Wie jedes Kind weiss, starb der gute Mann am 5. Oktober 2004 nach einer Herzoperation.

Herr Dangerfield erblickte am 22. November 1921 als Jacob Cohen auf Long Island, NY das Licht der Welt. Er wuchs in einem jüdischen Viertel auf und war schon in jungen Jahren für sein loses Mundwerk bekannt. Bereits als 20jähriger trat er regelmässig in Gastwirtschaften auf und schrieb es sich auf die Fahnen, stets einen schlechtgelaunten Durchschnittsbürger darzustellen.

Schon bald wurde er nicht nur zur Ed Sullivan– und der Dean Martin Show, sondern auch zu Johnny Carson ins NBC Studio eingeladen. Zeitgleich eröffnete er an der Upper East Side einen eigenen Comedyclub und machte Kollegen wie Jim Carrey, Jerry Seinfeld, Roseanne Barr oder Tim Allan zu grossen Stars.

In den wilden 1970er Jahren wurde Rodney Dangerfield für Film und Fernsehen entdeckt. Der mittlerweile 50jährige glänzte in diversen Komödien und stieg schnell zu einem der bekanntesten und bestbezahltesten Schauspieler in den Vereinigten Staaten auf.

Im Alter von 82 Jahren musste er sich anno 2004 einer schweren Herzoperation stellen. Nach Komplikationen fiel er ins Koma und starb am Abend des 5. Oktober 2004 an den Folgen des Eingriffs. Rodney Dangerfields Leichnam wurde wenige Tage später auf dem „Westwod Village Memorial Cemetery“ in Los Angeles, CA beigesetzt.

Hochachtungsvoll
Reinhard Pfaffenberg

15. November 2012 – Hollywood in Naples

07.30 Uhr Der 319. Tag des Jahres beginnt und ich fühle mich prima. Wie es sich für einen sportlichen Senior gehört, hüpfe ich aus dem Bett und läute den jungen Morgen mit dem Frühsport ein. Danach fülle ich Hund Dixons Napf mit H²O auf und gönne mir ein Wirbelbad – das macht Spass.
09.15 Uhr Nachdem ich in legere Freizeitkleidung geschlüpft bin, greife ich zum Schnurlostelefon und rufe bei Prof. Kuhn an. Als sich mein Bekannter endlich meldet, lasse ich ihn wissen, dass gestern in des Tageszeitung von Filmaufnahmen im „NCH Hospital“ (löblich: NCH Krankenhaus) berichtet wurde. Der Professor ist begeistert und meint, dass wir die die Gelegenheit beim Schopf packen und in der Innenstadt nach Hollywoodsternen Ausschau halten sollten. Ich nicke eifrig und entgegne, dass wir vorher in der „Coffee Company“ frühstücken könnten.
10.00 Uhr Als der Stundenzeiger meiner wertvollen ROLEX auf 10 deutet, komme ich mit quietschenden Bremsen vor dem Gasthaus zum Halten. Mit dem Vierbeiner im Schlepptau eile ich in die Wirtschaft und freue mich, Edelbert zu treffen. Der schlaue Mann rückt mir einen Stuhl zurecht und sagt, dass er die Rechnung bezahlen wird.
10.30 Uhr Während wir das wichtigste Mahl des Tages verzehren, komme ich erneut auf die Filmaufnahmen zu sprechen und mutmasse, dass CBS neue Episoden des Serienerfolgs „Grey’s Anatomy“ produziert. Edelbert fällt mir prompt ins Wort und berichtigt, dass besagtes Fernsehspiel in Seattle beheimatet ist – das soll mir auch Recht sein.
11.15 Uhr Kurz nach dem Elfuhrläuten verlassen wir das Restaurant und unternehmen mit Dixon einen Spaziergang. Unterdessen plaudere ich angeregt mit Edelbert und gebe zu Protokoll, dass ich in der kommenden Woche im „Miromar Outlet Store“ (löblich: Miromar Auslassgeschäft) Weihnachtsgeschenke einkaufen werde. Prof. Kuhn macht grosse Augen und sagt, dass er mich begleiten wird.
12.00 Uhr Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir das Klinikgelände und werden auf mehrere LKWs aufmerksam, die vor dem Hauptgebäude abgestellt sind. Weil auf einer Zugmaschine das Signet des Bezahlsenders SHOWTIME prangt, fackeln wir nicht lange und löchern die Dame an der Rezeption mit Fragen. Anstatt uns Auskunft zu erteilen, deutet die alte Schachtel (61) in Richtung meines Hundes und informiert, dass Tieren der Zutritt zur Klinik verboten ist – papperlapapp.
12.30 Uhr Trotz aller Widerworte lassen wir nicht locker und sprechen kurzerhand einen Arzt an. Der Heini mustert uns skeptisch und entgegnet, dass der im grossen Apfel (unlöblich: Big Apple) beheimatete Film- und Seriensender einige Szenen der Erfolgsproduktion „Nurse Jackie“ (löblich: Krankenschwester Jackie) in Naples filmt. Der Angeber schenkt uns ein Lächeln und sagt, dass er beim Produzenten ein gutes Wort einlegen und ihn ermutigen könnte, uns zwei Statistenrollen zukommen zu lassen. Als ich mich schon als Oberarzt an der Seite der Hauptdarstellerin sehe, fährt der Depp fort, dass wir prädestiniert wären, zwei Wasserleichen zu mimen – wie unlöblich.
13.00 Uhr Vogelzeigend machen wir kehrt und laufen ins Stadtzentrum zurück. Dort angekommen, lotse ich Edelbert ins „Cafe Luna“ und revanchiere mich für das Frühstück. Eine brünette Kellnerin (23) mit barocken Formen lässt nicht lange auf sich warten und überreicht uns die Speisekarten. Weil mein Magen knurrt, ordere ich einen vitaminreichen Cheeseburger (löblich: Käseburger) mit Kartoffelstäben.
14.30 Uhr Nachdem wir das Mittagessen mit Schokoladenkuchen und Kaffee abgerundet haben, wünsche ich Edelbert einen ruhigen Nachmittag und trete die Heimfahrt in den Willoughby Drive an.
15.00 Uhr Zuhause angekommen, stelle ich die schweren Kuhjungenstiefel zur Seite und lege eine kurze Pause auf dem Wohnzimmerkanapee ein.
16.00 Uhr Leider wird mein Nickerchen wenig später durch Frau Pontecorvo unterbrochen. Meine Nachbarin kommt aus dem Plappern gar nicht mehr heraus und erzählt, dass sie zwei Lichtspielhauskarten gewonnen hat und morgen den neuen James Bond Film anschauen wird. Natürlich winke ich demonstrativ ab und entgegne, dass ich für den Freitag unaufschiebbare Termine im Kalender stehen habe. Frau Pontecorvo blickt traurig drein und sagt, dass sie unter diesen Umständen Prof. Kuhn einladen wird – wie schön.
17.30 Uhr Nach der Anschnurseelsorge bereite ich ein nahrhaftes Abendessen zu. Während Hund Dixon mit seinen quietschenden Spielzeugen spielt, verfrachte ich ein T Bone Steak (löblich: T Knochen Schnitzel) in eine Pfanne und zaubere zudem einen leckeren Gurkensalat mit Dill – wie gut das duftet.
18.30 Uhr Zum Abschluss des Tages nehme ich die Geschirrspülmaschine in Betrieb und freue mich auf einen hunde- und rentnergerechten Fernsehabend. Ich folge gespannt den Abendnachrichten auf FOX und schalte dann auf HBO um, wo zur besten Sendezeit die Komödie „Man’s Favorite Sport?“ (auf deutsch: Ein Goldfisch an der Leine) aus dem Jahre 1964 gezeigt wird – da kommt Freude auf.
21.00 Uhr Nach zwei heiteren Stunden schalte ich die Glotze ab und scheuche Dixon noch einmal durch den Garten. Anschliessend reguliere ich die Klimaanlage und lege mich schlafen. Gute Nacht.

In Naples, FL wird Nurse Jackie gedreht – wie aufregend:

http://www.youtube.com/watch?v=DJOy7hd4Nic