1. und 2. Januar 2019 – Es bumst an allen Ecken und Enden

Sehr geehrte Damen und Herren,

rund um Neujahr bumst und knallt es an allen Ecken und Enden. Strassen sind kaum sicher passierbar und vielen Menschen wird der Kirchgang oder der Besuch des Supermarktes durch die ungezügelte Knallerei unmöglich gemacht – wie furchtbar.

Kaum waren die besinnliche Weihnachtstage vorbei, wurden nicht nur in den deutschen, sondern auch in den amerikanischen Supermärkten Silvesterraketen, Böller und sogenannte Kanonenschläge feilgeboten. Besonders die garstigen Jugendlichen nahmen dieses Angebot dankbar an und machten es sich zur Aufgabe, Briefkästen zu sprengen, Mülltonnen in Brand zu setzen oder die Knallfrösche auf alles zu werfen, was sich bewegte – das ist ja allerhand.

Laut eines Berichts der “Deutschen Umwelthilfe” wurden in der Silvesternacht in ganz Deutschland durch Feuerwerke so viel Feinstaub freigesetzt, wie durch den bundesdeutschen Strassenverkehr in zwei Monaten. Ferner löst die Silvesterknallerei auch bei Wild- und Haustieren Panik aus – wie unlöblich.

Aus diesem Grund muss die Bundesregierung nun endlich tätig werden und der Knallerei zum Jahreswechsel einen Riegel vorschieben. Anstatt Milliarden Euros in gefährliche Raketen zu investieren, müssen die Bürger dazu ermutigt werden, gemeinnützige Organisationen wie “Rentner in Not” oder “Kuchen für Senioren” zu unterstützten.

Mit freundlichen Grüssen
Reinhard Pfaffenberg