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Eine löbliche Seite über allerlei Diabolisches Uwe
Ziegler, Online-Redaktion „Donaukurier“
Reinhard
Pfaffenberg ist ein korrekter Mensch. Er wohnt in einem kleinen Häuschen,
etwa 30 Kilometer vor den Toren Münchens, isst gerne eine löbliche
Regenbogenforelle mit Kartoffelsalat, hört gerne "Ein Jäger aus
Kurpfalz", betreibt täglich morgens seine Streckübungen und badet
täglich in seinem Whirlpool. Da ihm englische Wörter aber nur äußerst
ungern über seine Lippen kommen, nennt er seinen Whirlpool lieber eine
"löbliche Wirbelbadewanne". Der löblichen Polizeiinspektion
meldet er, begeisterter Bahn- und Busfahrer, unlöbliche Falschparker
und gibt "Anzeigen gegen Unholde" auf. Sie werden ihn gern
haben in dem löblichen Vorort von München, den Herrn Pfaffenberg. Seit
1984 ist er nun schon anleine (unlöblich: online) und hat seine Liebe
zur Datenfernübertragung entdeckt. Zehn Jahre später ging seine erste
löbliche Heimseite anschnur. In seinen Heimrechner hat er eine
2-MB-Grafikkarte eingebaut. Mehr kommt ihm nicht in den PC (welchen er
nie so nennen würde): "Mehr Grafikleistung verleitet zum
Anschnur-Spielen und ist unkeusch".
Von
Nachbarn wie Herrn Pfaffenberg kann man nur träumen. Zumindest das
Treppenhaus dürfte dann immer sauber sein.
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